Abo
  • Services:
Anzeige
Ist der Deich noch dicht? Künftig sollen Schwarmroboter das kontrollieren.
Ist der Deich noch dicht? Künftig sollen Schwarmroboter das kontrollieren. (Bild: Vincent Janninka/AFP/Getty Images)

Morph: Schwarmroboter sollen Häfen und Deiche überwachen

Ist der Deich noch dicht? Künftig sollen Schwarmroboter das kontrollieren.
Ist der Deich noch dicht? Künftig sollen Schwarmroboter das kontrollieren. (Bild: Vincent Janninka/AFP/Getty Images)

Roboter sollen künftig die Sicherheit von Häfen überwachen oder Rohrleitungen und Deiche auf Schäden inspizieren. Ziel des europäischen Gemeinschaftsprojekts Morph ist, Unterwasserroboter im Schwarm agieren zu lassen.

Ein Schwarm sieht mehr als ein Roboter, auch unter Wasser. Im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts Marine Robotic System of Self Organizing, Logically Linked Physical Nodes (Morph) werden deshalb Roboter entwickelt, die künftig im Verband Bauwerke im Meer kontrollieren sollen. Morph Supra Vehicle (MSV) sollen die Unterwasserschwarmroboter heißen, die im Rahmen des Projekts entwickelt werden.

Anzeige

Forschung und Kontrolle

Die MSV sollen unter anderem Deiche, Häfen oder Rohrleitungen überwachen. Zu ihren Aufgaben gehört dann, Schäden an diesen Bauwerken festzustellen, mögliche Anschläge zu verhindern oder nach Unfällen wie der Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon im Jahr 2010 Informationen zu sammeln. Wissenschaftler wollen die Schwarmroboter außerdem für die Meeresforschung einsetzen, etwa für die Erkundung von Korallenriffen.

Gemeinsames Merkmal dieser verschiedenen Anwendungen ist der Einsatz von unterschiedlichen einander ergänzenden Instrumenten, etwa um Gelände unter Wasser zu kartieren. Vorteil eines Roboterschwarms ist, dass sich die Roboter komplexe Aufgaben teilen können. So kann sich ein Schwarm beispielsweise besser den Gegebenheiten unter Wasser anpassen. Wenn sie etwa einen zerklüfteten Abhang vermessen, kann sich der Schwarm dessen Form anpassen.

Kommunikation unter Wasser

Um eine solche Aufgabe zu erledigen, müssen sich die Schwarmroboter untereinander koordinieren und Daten austauschen. Die Kommunikation unter Wasser ist jedoch eine große Schwierigkeit, da die Übertragung von Information durch Schall mit starkem Datenrauschen und geringer Informationsdichte verbunden ist.

An dem Projekt, das bis Anfang 2016 läuft, arbeiten Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus fünf europäischen Ländern mit, darunter das Unterwasserforschungszentrum der Nato im italienischen La Spezia, die Technische Universität in Ilmenau und die Jacobs-Universität in Bremen. Die Projektleitung liegt beim ebenfalls in Bremen ansässigen Unternehmen Atlas Elektronik.


eye home zur Startseite
Moriv 05. Apr 2012

Mienen reagieren auf Kontakt... da stelle ich mir persönlich das "weghüpfen" etwas...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  2. scanware electronic GmbH, Bickenbach
  3. S-KREDITPARTNER GMBH, Berlin
  4. AWO München-Stadt, München-Haidhausen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5,49€
  2. 139,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 149,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Keysniffer

    Millionen kabellose Tastaturen senden Daten im Klartext

  2. Here WeGo

    Here Maps kommt mit neuem Namen und neuen Funktionen

  3. Mesuit

    Chinesischer Hersteller bietet Android-Hülle für iPhones an

  4. Pokémon Go

    Pikachu versus Bundeswehr

  5. Smartphones

    Erste Chips mit 10-nm-Technik sind bei den Herstellern

  6. Nintendo

    Wii U findet kaum noch Käufer

  7. BKA-Statistik

    Darknet und Dunkelfelder helfen Cyberkriminellen

  8. Ticwatch 2

    Android-Wear-kompatible Smartwatch in 10 Minuten finanziert

  9. Hardware und Software

    Facebook legt 360-Grad-Kamera offen

  10. Licht

    Osram verkauft sein LED-Geschäft nach China



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Amoklauf in München: De Maizière reanimiert Killerspiel-Debatte
Amoklauf in München
De Maizière reanimiert Killerspiel-Debatte

Schwachstellen aufgedeckt: Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
Schwachstellen aufgedeckt
Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
  1. Tor Hidden Services Über 100 spionierende Tor-Nodes
  2. Pilotprojekt EU will Open Source sicherer machen
  3. Mobilfunk Sicherheitslücke macht auch Smartphones angreifbar

Core i7-6820HK: Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
Core i7-6820HK
Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
  1. Stresstest Futuremarks 3DMark testet Hardware auf Throttling

  1. Re: Ms macht wieder ein Fehler

    rldml | 06:48

  2. Re: Liste von sicheren Produkten?

    serra.avatar | 06:48

  3. Re: Naive Frage

    yeti | 06:43

  4. Re: Ich sag nur Windows

    serra.avatar | 06:42

  5. Re: Was ist an diesem Thema jetzt NEU?

    serra.avatar | 06:27


  1. 19:16

  2. 17:37

  3. 16:32

  4. 16:13

  5. 15:54

  6. 15:31

  7. 15:14

  8. 14:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel