Fünf Gilden sollen den Golem erschaffen

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Ab diesem Punkt hat die Geschichte kaum noch etwas mit dem überlieferten Text zu tun. Darin wird der Golem aus Ton erschaffen. Im Spiel braucht der Rabbi die Hilfe der Handwerksgilden in der Stadt. Die Schmiede erschaffen den Panzer des Golems, die Holzarbeiter seine Hände und Gelenke und die Uhrenmacher sind für das Skelett und die Mechanik des Golems verantwortlich.

Die Keramikmeister machen die Haut des Golems mit Ton aus dem Schlammbett der Moldau hart wie Stein. Und die Glasbläser erschaffen eine gläserne Brustplatte, damit jeder sehen kann, was er von Herzen begehrt: Freiheit.

Nur eines hat Rabbi Löw nicht bedacht: Dem Golem fehlt eine Seele. Im Laufe des Spiels muss er zwar die Befehle des Rabbis ausführen, um Borgias Armee zu zerstören. Das Ziel des Spielers ist es aber, dem Golem bei seiner Suche nach einer Seele zu helfen. Dabei wird er von den fünf Gilden, die ihn erschaffen haben, unterstützt. Die Handwerker sollen ihn heilen, wenn er verletzt wird.

Im Laufe des Spiels lernt das Wesen laufen, rennen und springen. Später soll es auch schwimmen lernen können. Um Borgias Armee zu bekämpfen, kann der seelenlose Golem unter anderem mit Felsen um sich werfen, ohne dabei die Stadt Prag zu zerstören, deren Einwohner und Gebäude er beschützen soll.

Um Prag kennenzulernen, waren die Entwickler selbst dort. Viele Bilder und Eindrücke haben sie mit nach Hause genommen, die sich im Spiel wiederfinden werden.

Der Golem soll auf PC, Mac und Linux wüten

Gesteuert werden soll der Golem mit einem Dual Stick Controller wie dem Xbox 360 Controller. Linux-Nutzer sollen aber auch mit Keyboard und Maus spielen können.

"Wir wollen das Spiel auf so viele Plattformen wie möglich bringen", schreiben die Entwickler auf ihrer Kickstarter-Seite. Und sie schreiben auch, dass sie die Unity Game Engine nutzen. Damit kann das Spiel theoretisch für die mobilen Geräte wie iPad und Android-Tablets entwickelt werden.

Auf wie vielen Plattformen Der Golem erscheinen werde, sei abhängig davon, ob das geplante Ziel von 750.000 US-Dollar erreicht werde. Über 1.100 Unterstützer haben bereits Interesse an einem fertigen Spiel bekundet - noch nicht genug, denn bisher sind erst etwas mehr als 42.000 US-Dollar eingegangen (Stand 14. Februar 2013, 11 Uhr). Am 26. März endet die Finanzierungsphase.

Wer die Entwickler mit mehr als 10.000 US-Dollar unterstützt, wird vom Team in die Moonbot Studios nach Louisiana eingeladen, als Statue im Spiel verewigt und erhält einen 3D-Druck seiner Statue. Für 15 US-Dollar erhält der Unterstützer das fertige Spiel und Zugang zum Produktionsblog. Geplanter Veröffentlichungstermin des Spiels ist irgendwann im Sommer 2015.

 Moonbot Studios: Der Golem, wie er das Crowdfunding entdeckte

krueger.freddy 15. Feb 2013

wird die Redaktion sich denn am Kickstarter Projekt beteiligen und was spenden?

Endwickler 15. Feb 2013

Weitere Golemwortmarken in gleichen Klassen wir diese Verlagswortmarke: Klasse 16...

fingerbang 14. Feb 2013

Die Ursrünge des "Golems" liegen viel weiter in der Vergangenheit. (12tes Jhdt.?) Also...

Endwickler 14. Feb 2013

Die Geschichte, wie die Golemredaktion zu ihrem ersten Kickstarterartikel kam.

der_wahre_hannes 14. Feb 2013

"So viele Plattformen wie möglich" kann auch heißen: "Sorry, es war nur die...

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