Abo
  • Services:
Anzeige
Monkey Light Pro: Sensoren halten Bild stabil
Monkey Light Pro: Sensoren halten Bild stabil (Bild: Monkeylectric)

Monkey Light Pro: Bildschirm für die Speichen

Monkey Light Pro: Sensoren halten Bild stabil
Monkey Light Pro: Sensoren halten Bild stabil (Bild: Monkeylectric)

Ein kalifornisches Unternehmen hat ein LED-Beleuchtungssystem für Fahrräder entwickelt. Ist der Radler schneller als 15 Kilometer pro Stunde unterwegs, erscheinen in seinen Rädern Bilder.

Leuchtdioden statt Reflektoren: Das Beleuchtungssystem Monkey Light Pro des US-Unternehmens Monkeylectric lenkt mehr Aufmerksamkeit auf Radfahrer als die schnöden Seitenstrahler, die sonst in die Speichen geklemmt werden. Monkey Light Pro lässt abstrakte Muster oder Worte aufleuchten, im Rad Flammen züngeln oder Katzen laufen.

Anzeige

Monkey Light Pro besteht aus vier Trägern, auf denen insgesamt 256 Farbleuchtdioden (LED) montiert sind. Die Träger werden kreuzförmig an den Speichen angebracht. Wird das System während der Fahrt aktiviert, blinken die LEDs. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit erscheinen die Blinkmuster dem Auge als Bilder oder Animationen. Die LEDs können 4.096 Farben darstellen.

Leuchtet nach beiden Seiten

Die Bilder oder Animationen sind bei normalen Fahrgeschwindigkeiten sichtbar: Der Radler muss mindestens 15 und darf höchstens 65 Kilometer pro Stunde schnell sein. Die LED-Leisten sind so beschaffen, dass sie nach beiden Seiten leuchten. Ein Zwei-Achsen-Beschleunigungsmesser und vier Magnetsensoren erkennen die Geschwindigkeit sowie Drehrichtung des Rades und sorgen dafür, dass die die Bilder stabil sind - nicht nur bei gleichmäßiger Geschwindigkeit, sondern auch beim Beschleunigen sowie Bremsen und sogar beim Rückwärtsfahren.

  • Mit Monkey Light pro wird das Fahrrad zum Bildschirm. (Bild: Monkeylectric)
  • LEDs lassen in den Rädern ... (Bild: Monkeylectric)
  • ... Standbilder oder ... (Bild: Monkeylectric)
  • ... Animationen aufleuchten. (Bild: Monkeylectric)
  • Das System besteht aus vier Trägern, die mit farbigen LEDs besetzt sind. (Bild: Monkeylectric)
  • Die LEDs blinken, bei einer bestimmten Geschwindigkeit erscheint dem Auge dies als Bild. (Bild: Monkeylectric)
Mit Monkey Light pro wird das Fahrrad zum Bildschirm. (Bild: Monkeylectric)

Das System wird gespeist von einem 7.000-mAh-Lithium-Polymer-Akku. Bei voller Helligkeit kann der Nutzer sein Fahrrad zwischen drei und acht Stunden leuchten lassen- abhängig davon, was in den Speichen angezeigt wird. Bei reduzierter Helligkeit verlängert sich die Laufzeit auf 48 Stunden.

Eigene Bilder

Das System wird mit einer Reihe von Bildern und Animationen ausgeliefert. Über ein Webinterface kann der Nutzer aber auch eigene Grafiken erstellen. Diese werden per Bluetooth auf das System übertragen; über den Funkstandard wird es auch gesteuert. Der interne Speicher reicht für rund 1.000 Frames aus.

Monkey Light pro ist laut Hersteller wasserfest und robust. Es soll in herkömmliche Fahrräder mit Radgrößen zwischen 26 und 29 Zoll passen, wobei das Rad nicht weniger als 34 und nicht mehr als 36 Speichen haben darf. Die Größe der Nabe ist auf 58 Millimeter begrenzt, außerdem kann es bei Hinterrädern mit einer Nabenschaltung mit mehr als fünf Gängen nicht verwendet werden. Insgesamt wiegt das Gadget 500 Gramm.

Serienreif

Das System sei anhand von rund 100 handgefertigten Einheiten ausgiebig getestet worden und sei jetzt reif für die Serienfertigung, sagt Monkeylectric. Um mit dieser beginnen zu können, brauche das Unternehmen jedoch noch Kapital. Das wollen die Kalifornier über eine Crowdfunding-Initiative auf der Plattform Kickstarter sammeln, deren Ziel 180.000 US-Dollar ist. Bisher haben etwa 170 Nutzer 86.000 US-Dollar zugesagt. Die Aktion läuft noch bis zum 21. Juli 2013.

Günstig wird die Speichenbeleuchtung jedoch nicht: Knapp 900 US-Dollar soll das Monkey Light Pro für ein Rad später kosten. Bei der Kickstarter-Aktion konnten die ersten Spender das System für rund 500 US-Dollar bekommen, inzwischen müssen schon 200 US-Dollar mehr aufgewendet werden. Die Ausrüstung für beide Räder gibt es ab etwa 1.000 US-Dollar. Der spätere Ladenpreis für das Doppelpack soll bei knapp 1.700 US-Dollar liegen.


eye home zur Startseite
Mixermachine 29. Mai 2013

Du meinst LKW mit so einer Werbefläche drauf oder? Hab ich hier im Raum Stuttgart schon...

freddypad 29. Mai 2013

Du erzählst, dass Du mit Deinem MTB ohne Lichter unterwegs bist und redest im gleichen...

0xDEADC0DE 29. Mai 2013

Die Beleuchtung ist in der StVZO geregelt, nicht in der StVO.

TuX12 29. Mai 2013

Aus §67 StVZO Abs. 12: Rennräder sind für die Dauer der Teilnahme an Rennen von den...

Lala Satalin... 29. Mai 2013

Ist auch richtig so.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. S-KREDITPARTNER GMBH, Berlin
  2. Willy Bogner GmbH & Co. KGaA, München
  3. IT-Dienstleistungszentrum Berlin, Berlin
  4. scanware electronic GmbH, Bickenbach


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (täglich neue Deals)

Folgen Sie uns
       


  1. Keysniffer

    Millionen kabellose Tastaturen senden Daten im Klartext

  2. Here WeGo

    Here Maps kommt mit neuem Namen und neuen Funktionen

  3. Mesuit

    Chinesischer Hersteller bietet Android-Hülle für iPhones an

  4. Pokémon Go

    Pikachu versus Bundeswehr

  5. Smartphones

    Erste Chips mit 10-nm-Technik sind bei den Herstellern

  6. Nintendo

    Wii U findet kaum noch Käufer

  7. BKA-Statistik

    Darknet und Dunkelfelder helfen Cyberkriminellen

  8. Ticwatch 2

    Android-Wear-kompatible Smartwatch in 10 Minuten finanziert

  9. Hardware und Software

    Facebook legt 360-Grad-Kamera offen

  10. Licht

    Osram verkauft sein LED-Geschäft nach China



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Huawei Matebook im Test: Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
Huawei Matebook im Test
Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  1. Netze Huawei steigert Umsatz stark
  2. Huawei Österreich führt Hybridtechnik ein
  3. Huawei Deutsche Telekom testet LTE-V auf der A9

Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

Xiaomi Mi Band 2 im Hands on: Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on
Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
  1. Xiaomi Hugo Barra verkündet Premium-Smartphone
  2. Redmi 3S Xiaomis neues Smartphone kostet umgerechnet 95 Euro
  3. Mi Band 2 Xiaomis neues Fitness-Armband mit Pulsmesser kostet 20 Euro

  1. Re: macOS wenigstens mittlerweile verstanden?

    Seitan-Sushi-Fan | 03:04

  2. Re: Auch am Pokémon-Go-Hype will Microsoft teilhaben

    Cyber | 03:03

  3. Re: I love it

    Seitan-Sushi-Fan | 03:01

  4. Re: Ja und? War die Überschreitung der...

    WonderGoal | 02:58

  5. Re: Mein größtes Problem

    Seitan-Sushi-Fan | 02:57


  1. 19:16

  2. 17:37

  3. 16:32

  4. 16:13

  5. 15:54

  6. 15:31

  7. 15:14

  8. 14:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel