Abo
  • Services:
Anzeige
Mit Sicherheitschecks sollen Datenbankinstallationen von MongoDB abgesichert werden können.
Mit Sicherheitschecks sollen Datenbankinstallationen von MongoDB abgesichert werden können. (Bild: MongoDB)

MongoDB-Leck: Sicherheitscheck gegen Konfigurationsfehler

Mit Sicherheitschecks sollen Datenbankinstallationen von MongoDB abgesichert werden können.
Mit Sicherheitschecks sollen Datenbankinstallationen von MongoDB abgesichert werden können. (Bild: MongoDB)

Der MongoDB-Hersteller hat eine übersichtliche Checkliste veröffentlicht, wie Installationen der Datenbank abgesichert werden können. Die Verantwortung für die jüngst entdeckten Datenlecks will er aber nicht übernehmen.

Anzeige

Nach den jüngst gemeldeten Datenlecks in MongoDB hat jetzt der Hersteller reagiert und einen Sicherheitscheck für seine Datenbank veröffentlicht. Mit ihm können Benutzer künftig überprüfen, ob ihre Installation der NoSQL-Datenbank sicher ist. Eine Verantwortung für die Datenlecks lehnt der Hersteller jedoch kategorisch ab.

"Da es in Teilen der Presse missverständlich wiedergegeben wurde, möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass für die ungesicherten Datenbanken nicht MongoDB Inc. verantwortlich ist, sondern Betreiber der Open Source Software MongoDB, die diese falsch konfiguriert haben", heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Außerdem könne der Datenbankhersteller aus Datenschutzgründen einzelne Betreiber nicht identifizieren und ausschließen, dass diese betroffen seien. Das Unternehmen habe aber das CERT und das BSI informiert.

Falsch gesetzte Bind-Adresse

Laut MongoDB hat ein Konfigurationsfehler dazu geführt, dass die Konfigurationsoberfläche der betroffenen Installationen über das Internet erreichbar war. Bei der Installation sei das nicht möglich, da standardmäßig localhost als Bind-Adresse und auch die Verwaltungsoberfläche an den lokalen Rechner gebunden ist. Zumindest unter Ubuntu ist das tatsächlich der Fall.

Zu den Ratschlägen, die der Datenbankhersteller veröffentlicht hat, gehört die Konfiguration von Benachrichtigungen in der Verwaltungskonsole. So erhält der Anwender einen Warnhinweis, wenn die Datenbank vom Internet aus erreichbar ist. Weitere Schutzmaßnahmen sind eine Verschlüsselung der Daten und das korrekte Setzen von Benutzerrechten. Der Link zu dem Sicherheitscheck weist auf das Online-Handbuch der Datenbank.

Im Zuge einer Untersuchung hatten Studenten am Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit (CISPA) in Saarbrücken nach eigenen Angaben weltweit mehrere Tausend offene MongoDB-Konfigurationen entdeckt. Sie suchten nach offenen Ports. Unter den falsch konfigurierten Datenbankinstallationen soll sich auch ein französisches Telekommunikationsunternehmen befinden. Die Studenten hätten sich so Zugriff auf mehrere Millionen Kundendaten verschaffen können.


eye home zur Startseite
Slomo97 18. Feb 2015

Oder anders gesagt: "NoSQL & Big Data - Software von Idioten für Idioten" Da wird schnell...

foobarJim 17. Feb 2015

Jein. Per Default ist die mongodb nur an 127.0.0.1 gebunden. Aber es gibt keine...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. transact Elektronische Zahlungssysteme GmbH dba. epay, Planegg/Martinsried bei München
  2. über Ratbacher GmbH, Raum Nürnberg
  3. moovel Group GmbH, Stuttgart
  4. adesso AG, München, Stuttgart, Dortmund, Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg, Köln, Stralsund


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 59,90€
  2. 164.99$
  3. (täglich neue Deals)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Freudenberg IT
  2. Leitfaden für den gezielten Einsatz von SAP HANA
  3. Wettbewerbsfaktor Analytics im Internet der Dinge.


  1. Internetzensur

    China macht VPN genehmigungspflichtig

  2. Hawkeye

    ZTE will bei mediokrem Community-Smartphone nachbessern

  3. Valve

    Steam erhält Funktion, um Spiele zu verschieben

  4. Anet A6 im Test

    Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet

  5. Star Trek

    Der Kampf um Axanar endet mit außergerichtlicher Einigung

  6. Router

    BSI warnt vor Sicherheitslücke in 60 Netgear-Modellen

  7. Smartphone-Hersteller

    Hugo Barra verlässt Xiaomi

  8. Nach Hack

    US-Börsenaufsicht ermittelt gegen Yahoo

  9. Prozessoren

    Termin für Kaby Lake-X und Details zu den Kaby-Lake-Xeons

  10. Ex-Cyanogenmod

    LineageOS startet mit den ersten fünf Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Halo Wars 2 angespielt: Mit dem Warthog an die Strategiespielfront
Halo Wars 2 angespielt
Mit dem Warthog an die Strategiespielfront

Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
  1. Online-Einkauf Amazon startet virtuelle Dash-Buttons

Glasfaser: Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
Glasfaser
Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  3. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so

  1. Re: Endlich :-)

    ve2000 | 15:38

  2. Re: mediokrem

    M.P. | 15:37

  3. medioker

    George99 | 15:37

  4. Re: Sich nicht von der Angst anstecken lassen!

    der_wahre_hannes | 15:36

  5. Achtung: Vorgang validiert daten!

    baltasaronmeth | 15:35


  1. 15:52

  2. 15:29

  3. 12:30

  4. 12:01

  5. 11:56

  6. 11:46

  7. 11:40

  8. 11:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel