Abo
  • Services:
Anzeige
Modsecurity: Sicherheitslücke in der Web Application Firewall
(Bild: Kacper Pempel/Reuters)

Modsecurity Sicherheitslücke in der Web Application Firewall

Die WAF Modsecurity hat selbst ein Sicherheitsproblem, wodurch Webserver durch HTTP-Anfragen mit XML-Inhalt durch eine Denial-of-Service-Sicherheitslücke außer Betrieb gesetzt werden können.

Anzeige

Die IT-Sicherheitsberatung Softscheck hat eine Sicherheitslücke in der Web Application Firewall (WAF) Modsecurity getestet. Das gab das Unternehmen des Informatikprofessors Hartmut Pohl am 18. September 2013 bekannt. Es war deshalb möglich, den Webserver durch HTTP-Anfragen mit XML-Inhalt über eine Denial-of-Service-Attacke außer Betrieb zu setzen.

Damit Sicherheitssoftware nicht selbst zum Sicherheitsproblem werde, solle sie regelmäßig und gezielt mit den bekannten Verfahren Threat Modeling, Static Source Code Analyse, Penetration Testing und Dynamic Analysis auf Sicherheitslücken hin untersucht werden, rät Pohl. Die Sicherheitslücke ist nicht aktuell und schon behoben. Veröffentlicht wurde sie offiziell am 25. April 2013 als CVE-2013-1915.

WAFs arbeiten mit Black- und Whitelists und filtern den HTTP-Transfer zwischen Server und Client. "Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Firewalls ist, dass eine WAF nicht auf den unteren Netzwerkebenen filtert, sondern auf der Anwendungsschicht - Schicht 7 nach OSI-Modell", erklärte das Unternehmen. Herkömmliche Firewalls arbeiteten in der Regel auf Schicht 3 (Vermittlungsschicht) oder Schicht 4 (Transportschicht). Dadurch könnten sie ankommende Anfragen nach IP-Adressen oder Ports filtern. Eine WAF untersuche auch die Inhalte der ankommenden Pakete und könne so Angriffe wie SQL-Injections und Cross Site Scripting abwehren, die herkömmliche Firewalls nicht erkennen. Web Application Firewalls untersuchten ausschließlich HTTP-Pakete, um die Ausnutzung von Sicherheitslücken speziell in Webanwendungen zu verhindern.

Pohl leitet den Präsidiumsarbeitskreis Datenschutz und IT-Sicherheit der Gesellschaft für Informatik (GI). Die Informatikorganisation warnte im Juni 2013 wegen Prism und Tempora vor der trügerischen Sicherheit durch Virensuchprogramme, Firewalls sowie Intrusion-Detection- und Intrusion-Prevention-Systemen. Denn Sicherheitssoftware enthalte viele - nicht immer öffentlich bekannte - Sicherheitslücken, die von Angreifern ausgenutzt würden. Die Angriffstechnik 'Ausnutzung bisher unveröffentlichter Sicherheitslücken' beherrschten heute auch Sicherheitsbehörden in Drittstaaten sowie größere kriminelle Organisationen.


eye home zur Startseite
ewatch 19. Sep 2013

Ich vermute mal das Versionen 2.7.0 - 2.7.2 betroffen ist. Dieser Bug hört sich ganz...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Großraum Mannheim/Karlsruhe
  2. T-Systems International GmbH, Bonn
  3. Sparda-Bank Ostbayern eG, Regensburg
  4. Road Deutschland GmbH, Bretten bei Bruchsal


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 3x B12-PS 120mm für 49,90€, 3x B14-1 140mm für 63,90€)
  2. (u. a. 5€ Gratis-PSN-Guthaben zur PlayStation-Plus-Mitgliedschaft)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation
  2. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie
  3. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Nintendo

    Super Mario Run für iOS läuft nur mit Onlineverbindung

  2. USA

    Samsung will Note 7 in Backsteine verwandeln

  3. Hackerangriffe

    Obama will Einfluss Russlands auf US-Wahl untersuchen lassen

  4. Free 2 Play

    US-Amerikaner verzockte 1 Million US-Dollar in Game of War

  5. Die Woche im Video

    Bei den Abmahnanwälten knallen wohl schon die Sektkorken

  6. DNS NET

    Erste Kunden in Sachsen-Anhalt erhalten 500 MBit/s

  7. Netzwerk

    EWE reduziert FTTH auf 40 MBit/s im Upload

  8. Rahmenvertrag

    VG Wort will mit Unis neue Zwischenlösung für 2017 finden

  9. Industriespionage

    Wie Thyssenkrupp seine Angreifer fand

  10. Kein Internet

    Nach Windows-Update weltweit Computer offline



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Super Mario Bros. (1985): Fahrt ab auf den Bruder!
Super Mario Bros. (1985)
Fahrt ab auf den Bruder!
  1. Quake (1996) Urknall für Mouselook, Mods und moderne 3D-Grafik
  2. NES Classic Mini im Vergleichstest Technischer K.o.-Sieg für die Original-Hardware

Kosmobits im Test: Tausch den Spielecontroller gegen einen Mikrocontroller!
Kosmobits im Test
Tausch den Spielecontroller gegen einen Mikrocontroller!
  1. HiFive 1 Entwicklerboard mit freiem RISC-Prozessor verfügbar
  2. Simatic IoT2020 Siemens stellt linuxfähigen Arduino-Klon vor
  3. Calliope Mini Mikrocontroller-Board für deutsche Schüler angekündigt

HPE: Was The Machine ist und was nicht
HPE
Was The Machine ist und was nicht
  1. IaaS und PaaS Suse bekommt Cloudtechnik von HPE und wird Lieblings-Linux
  2. Memory-Driven Computing HPE zeigt Prototyp von The Machine

  1. Re: Lenkradsteuerung?

    Andi K. | 04:32

  2. Re: Das Ultimative Update

    Andi K. | 04:25

  3. Re: Mensch Hauke

    teenriot* | 04:18

  4. Re: Mehr macht bei EWE eh keinen Sinn

    NaruHina | 03:47

  5. Re: Samsung verlangt die erste Nacht der...

    DerVorhangZuUnd... | 03:22


  1. 17:27

  2. 12:53

  3. 12:14

  4. 11:07

  5. 09:01

  6. 18:40

  7. 17:30

  8. 17:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel