Modbook Pro Ein 13-Zoll-Macbook Pro als Tabletrechner

Nach dreijähriger Pause soll ein neues, zum Tablet konvertiertes Macbook Pro auf den Markt kommen. Die Innereien eines 13,3 Zoll großen Macbook Pro sowie ein stiftempfindliches Display wurden in einem neuen Gehäuse untergebracht, bei dem die Tastatur fehlt. Im Gegensatz zum iPad sind zahlreiche Standardanschlüsse vorhanden.

Anzeige

Das 13,3 Zoll große Display des Modbook Pro mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln wird von einer Glasscheibe geschützt, die auch eine Stifterkennung beinhaltet. Der Digitizer soll 512 Druckstufen unterscheiden und von Wacom stammen. Der batterielose Stift zur Bedienung liegt bei. Die Abtastgenauigkeit liegt nach Herstellerangaben bei einem 1/100 Millimeter, wodurch präzises Zeichnen möglich werden soll. Die Glasoberfläche soll ein papierähnliches Schreibgefühl vermitteln. Eine Eingabe mit den Fingern über einen Touchscreen unterstützt das Modbook nicht.

Das Modbook Pro soll wahlweise mit Intels aktuellem i5 mit 2,5 GHz oder einem i7 mit 2,9 GHz sowie bis zu 16 GByte RAM ausgestattet werden. Die Hardware stammt aus einem 13,3-Zoll-Macbook-Pro. Dazu wird eine Festplatte mit bis zu 1 TByte Speicherkapazität oder eine SDD mit maximal 960 GByte Kapazität angeboten. Ein 8fach-Superdrive-Laufwerk, das integrierte Intel-HD-Graphics-4000-Chipset sowie WLAN (IEEE 802.11n) und Bluetooth 4.0 sind ebenfalls dabei. Der kabellose Betrieb wird durch einem Lithium-Polymer-Akku (63,5 Wh) ermöglicht, der über ein Magsafe-Kabel wieder aufgeladen wird. Die nach außen geführten Anschlüsse umfassen Gigabit Ethernet, Firewire 800, einmal USB 3.0 sowie einen Thunderbolt-Anschluss und einen SDXC-Kartenleser. Der zweite USB-Anschluss, den das Macbook Pro besitzt, verwendet Modbook intern zur Kommunikation zwischen den Zusatzkomponenten.

Zur Größe und dem Gewicht des zum Tablet-PC umgebauten Macbook Pro machte Hersteller Modbook noch keine Angaben. Auch den Preis und ein genaues Lieferdatum nannte der Anbieter bislang nicht. Ungefähr im Herbst 2012 soll es so weit sein.

2007 wurde erstmals ein Modbook angeboten, das auf einem Macbook mit 13,3-Zoll-LCD basiert. 2009 gab es mit dem Modbook Pro gar ein System mit 15,4 Zoll großem Display. Die Händler Gravis und mStore verkauften das Modbook von Axiotron in Deutschland.

Golem.de testete das 13-Zoll-Gerät im Mai 2009 und bescheinigte ihm eine hohe Tauglichkeit beim Zeichnen, kritisierte aber die Handschrifterkennung, das hohe Gewicht und die Tatsache, dass der Bildschirminhalt ab Werk und ohne Zusatztools nicht gedreht werden kann. Ein Äquivalent eines Windows-Tablet-PCs in der Mac-Welt war es damals nicht.


PaytimeAT 01. Jul 2012

Das wird eh keiner machen. Niemand wird ein funktionierendes OS wegen einem...

NeverDefeated 30. Jun 2012

Wer braucht schon einen Touchscreen, wenn man ein stiftbedienbares Display hat? Ich habe...

ObiWan 29. Jun 2012

Das ist nicht neu. Vor 4 oder 5 Jahren hat auch mal so ein Gerät gegeben. Apples...

ozelot012 29. Jun 2012

Bei Gravis gab es das damals zu kaufen und die Garantie wurde auch übernommen. Apple hat...

format 29. Jun 2012

"Schnurlos". Wie süß. ;-) Das habe ich das letzte Mal von einem weiblichen DAU im Büro...

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler (m/w) Echtzeit-Betriebssystem für NC-Steuerungen
    DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut
  2. Mobile Solutions Developer / Analyst (m/w)
    Continental AG, Hannover
  3. Projektleiter (m/w)
    Outcome Unternehmensberatung GmbH, Köln
  4. IT-Mitarbeiter (m/w) für die Schwerpunkte KIS-Anwendungsbetreuung und Reports
    Städtisches Klinikum Lüneburg gemeinnützige GmbH, Lüneburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Kein Onlinezwang für Xbox One

  2. Streaming-Video

    Appwork wehrt sich gegen Verbot von JDownloader-Funktion

  3. Kim Dotcom

    Alle Megaupload-Daten beim Hoster Leaseweb gelöscht

  4. Prism-Skandal

    Edward Snowden will Asyl in Island

  5. ICS

    Kaspersky will sicheres eigenes OS für Industrieanlagen

  6. Neuland Internet

    Merkel macht sich zum Gespött der Netzgemeinde

  7. Satoru Iwata

    Nintendo schließt Preissenkung für Wii U aus

  8. Video

    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

  9. Merkel zu Prism

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  10. Flutkatastrophe

    Ein Spendenkonzert, die Gema und das Prinzip



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Prism: US-Spähprogramme sollen 50 Anschläge verhindert haben
Prism
US-Spähprogramme sollen 50 Anschläge verhindert haben

Die NSA wehrt sich gegen die Kritik an dem Spähprogramm Prism: Im US-Kongress nannte Geheimdienst-Chef Alexander Zahlen zu angeblichen Ermittlungserfolgen.

  1. Berlin-Besuch Proteste gegen Obama wegen Prism angekündigt
  2. Datenschutz Internetfirmen wehrten sich gegen Prism
  3. NSA Prism-Logo verstößt gegen Copyright

Hands on: Huawei Ascend P6 ist schick und schlank
Hands on
Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

Huawei hat sein neues Smartphone aus der Ascend-Reihe vorgestellt. Das Ascend P6 setzt weniger auf neue Hardware als auf Design. Es ist schick und schlank und sieht von der Seite aus wie ein iPhone 4.

  1. Huawei Ascend P6 Dünnes Android-Smartphone für 450 Euro
  2. Huawei Mediapad 10 Link 10-Zoll-Tablet mit UMTS-Modem ist da
  3. Android-Smartphone Huawei beginnt mit der Auslieferung des Ascend P2

Socl: Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator
Socl
Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

Microsoft hat sein soziales Netzwerk Socl mit neuen Funktionen ausgestattet. Nutzer können Memes und Video-Playlists erstellen und Bilder animieren. Das Netzwerk bleibt ein Experiment.


Zum Artikel