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Unternehmenssitz von Drillisch Telecom
Unternehmenssitz von Drillisch Telecom (Bild: Drillisch Telecom)

Mobilfunkprovider: Drillisch-Chef tritt ab

Unternehmenssitz von Drillisch Telecom
Unternehmenssitz von Drillisch Telecom (Bild: Drillisch Telecom)

Der Chef von Drillisch will nicht mehr Vorstandschef sein. Zuletzt hatte Paschalis Choulidis daran gearbeitet, Drillisch zum "Anbieter mit den Möglichkeiten eines Netzbetreibers aufzustellen".

Drillisch-Chef Paschalis Choulidis gibt mit Mitte 50 die Führung des Unternehmens ab. Das gab der Mobilfunkprovider bekannt. Choulidis legt sein Amt aus privaten Gründen nieder. Drillisch, ein Mobilfunkprovider ohne eigenes Netz, bietet Discounttarife unter Marken wie Smartmobil, Simply, Maxxim, Hellomobil, Deutschlandsim oder Winsim.

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Der Aufsichtsrat habe die Entscheidung mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. Sein Bruder Vlasios Choulidis wird zum 30. Juni 2016 den Vorstandsvorsitz übernehmen. Beide sind seit dem Jahr 1998 im Unternehmen.

Wie das Unternehmen erklärte, hat Paschalis Choulidis zuletzt "die Weichen dafür gestellt, Drillisch als einzigen Anbieter mit den Möglichkeiten eines Netzbetreibers aufzustellen". Er wolle dem Unternehmen noch als Mitglied des Aufsichtsrats verbunden bleiben.

"Das Unternehmen ist so gut positioniert, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist", sagte Paschalis Choulidis am 24. März 2016. Er wolle sich mehr um seine Familie kümmern.

Umsatzsteigerung und mehr Mobilfunkteilnehmer

Der Umsatz bei Drillisch stieg trotz eines "schwierigen und herausfordernden" Marktumfelds im Jahr 2015 auf 629,5 Millionen Euro. Die Zahl der Mobilfunk-Teilnehmer wuchs um fast ein Drittel auf 2,6 Millionen. Der Gewinn ging wegen Abschreibungen um rund acht Prozent auf 46,1 Millionen Euro zurück.

United Internet kaufte vor rund einem Jahr über neun Prozent der Anteile an Drillisch. Damit wurde es größter Aktionär bei dem Konkurrenten. Gemessen am Schlusskurs war der Anteil rund 204 Millionen Euro wert.

Die Telefónica hatte sich für die Freigabe der E-Plus-Übernahme durch die EU-Kommission verpflichten müssen, bis zu 30 Prozent der Netzkapazität des Gemeinschaftsunternehmens an einen oder mehrere Mobilfunkprovider zu verkaufen. Hier wurden Verträge mit Drillisch geschlossen. Der Zugang wird über "mobile Bitstream" gewährt.


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Anonymer Nutzer 28. Mär 2016

Hmmm ja ok das ist dann auch natürlich doof :/ Trotzdem finde ich es schade, daß es so...



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