Mobilfunk RIM zeigt zwei Blackberry-10-Smartphones Ende Januar

Research In Motion (RIM) wird Ende Januar 2013 zwei Smartphones mit Blackberry 10 vorstellen. Mit der neuen Version des Blackberry-Betriebssystems will RIM Marktanteile im Smartphonesegment zurückgewinnen und die Krise des Unternehmens überwinden.

Anzeige

Blackberry 10 wird von Research In Motion (RIM) am 30. Januar 2013 vorgestellt. Dann sollen die Arbeiten an der neuen Version des Mobilbetriebssystems abgeschlossen sein. Am gleichen Tag wird RIM auch zwei Smartphones vorstellen, die jeweils mit Blackberry 10 laufen werden. Ende September 2012 hatte RIM angekündigt, die Arbeiten an Blackberry 10 Anfang 2013 abschließen zu können. Die angepeilte Fertigstellung noch im Jahr 2012 konnte nicht erreicht werden.

Bei den ersten Blackberry-10-Smartphones wird es sich voraussichtlich um Geräte im oberen Preissegment handeln. Erst im Laufe des Jahres ist damit zu rechnen, dass Blackberry-10-Smartphones für Einsteiger erscheinen. Zunächst werden Blackberry-10-Smartphone mit Touchscreen-Bedienung erscheinen. Etwas später wird es dann ein Blackberry-10-Smartphone mit Hardwaretastatur geben. Insgesamt sind erst einmal sechs Smartphones mit Blackberry 10 geplant. Davon sollen drei Modelle mit Hardwaretastatur sein und die anderen drei werden reine Touchscreen-Geräte sein.

Die Blackberry-10-Smartphones werden in jedem Fall einen wechselbaren Akku haben. Damit will RIM seinen Kunden vor allem die Möglichkeit geben, auf Reisen einen Ersatzakku verwenden zu können. Damit kann die Einsatzdauer der Geräte verlängert werden, ohne dass der Akku zwischendurch aufgeladen werden muss.

Bisher ist nicht bekannt, wann die Blackberry-10-Smartphones erhältlich sein werden. RIM will das neue System in mehreren Ländern am 30. Januar 2013 vorstellen, gab dazu aber noch keine näheren Details bekannt.

RIM hatte Blackberry 10 erstmals im Oktober 2011 vorgestellt, damals hieß es noch BBX. Im Rechtsstreit verlor RIM und durfte sein Smartphonebetriebssystem nicht so nennen und seitdem heißt es Blackberry 10. Das Unternehmen arbeitet also bereits mehr als ein Jahr an der neuen Plattform.

Kein Blackberry 10 für bisherige RIM-Smartphones

Eigentlich sollten die Arbeiten bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden, den Plan konnte RIM aber nicht einhalten. Blackberry 10 basiert wie das Playbook OS auf QNX und wird auch das kommende Tablet-Betriebssystem von RIM sein. Für das Playbook wird es ein Update auf Blackberry 10 geben. Für alle bisherigen Blackberry-Smartphones wird es hingegen kein Update auf die neue Version geben.

RIM hat im Smartphonemarkt in den vergangenen Monaten erheblich Marktanteile verloren und kam zuletzt auf den dritten Platz. Die Blackberry-Plattform verliert immer stärker an Bedeutung und kam zuletzt auf einen Marktanteil von 4,3 Prozent. Das soll sich durch die Einführung von Blackberry 10 ändern.

Nachtrag vom 14. November 2012, 8:19 Uhr

Die ersten Blackberry-10-Smartphones will RIM im Februar 2013 auf den Markt bringen, erklärte das Unternehmen im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg.


chrisu 13. Nov 2012

Ich glaube nicht das man Android mit BlackBerry Messen oder vergleichen kann. RIM ist...

Phreeze 13. Nov 2012

Wer sicher auf seine Mails zugreifen will, und die parallel auf dem BB Server haben will...

Phreeze 13. Nov 2012

bissel wie: /one-clap

Kommentieren



Anzeige

  1. Business Intelligence Analyst Logistik (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)
  2. Entwickler (m/w) SAP WM / LES (Warehouse Management)
    PAUL HARTMANN AG, Heidenheim
  3. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  4. IT Support Specialist (m/w) - Applikationsbetreuung
    Real Garant über Baden Executive Search Personalberatung GmbH, Neuhausen auf den Fildern

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  2. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  3. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  4. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  5. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  6. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  7. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  8. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  9. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  10. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Scaler: Xbox, streck das Bild!
Scaler
Xbox, streck das Bild!

Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.

  1. Xbox One Upgedated und preisgesenkt
  2. Xbox One Microsoft denkt über Xbox-360-Emulation nach
  3. Xbox One Inoffizielle PC-Treiber für Controller erhältlich

Facebook und Oculus Rift: Vier Prognosen zu Faceboculus
Facebook und Oculus Rift
Vier Prognosen zu Faceboculus

Der erste Shitstorm hat sich gelegt. Und Oculus gehört immer noch Facebook. Was ändert das jetzt? Und was bedeutet das für die Zukunft? Wer sich mit Entwicklern und Experten unterhält, der kann einige erste Schlüsse ziehen.

  1. Oculus Rift 25.000 Exemplare der neuen Dev-Kit-Version verkauft
  2. Developer Center Sicherheitslücke bei Oculus VR
  3. Oculus VR "Wir haben nicht so viele Morddrohungen erwartet"

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  2. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion
  3. Linux-Distribution Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

    •  / 
    Zum Artikel