Mobilfunk: Deutsche Telekom startet Joyn in Deutschland
Deutsche Telekom zeigt Joyn. (Bild: Deutsche Telekom)

Mobilfunk Deutsche Telekom startet Joyn in Deutschland

Ab sofort können Kunden der Deutschen Telekom den Messaging-Dienst Joyn verwenden. Bis zum Spätsommer steht der Dienst für alle Telekom-Kunden gratis zur Verfügung.

Anzeige

Mit erheblicher Verspätung ist der Mobilfunkdienst Joyn nun für Kunden der Deutschen Telekom nutzbar. Ursprünglich wurde eine Joyn-Markteinführung noch im Jahr 2011 anvisiert, dann war ein Start im Frühjahr 2012 und danach im Sommer 2012 geplant. Vodafone-Kunden können Joyn seit August 2012 nutzen, bei der Telekom sollte der Dienst eigentlich seit Herbst 2012 verfügbar sein.

Joyn ermöglicht es, Chatnachrichten, Dateien, Videos und Fotos zu übertragen. Dabei handelt es sich um einen Industriestandard, so dass der Dienst auch über Netzgrenzen hinweg funktionieren sollte. In Deutschland wird Joyn nun von einem zweiten Netzbetreiber angeboten. O2 arbeitet noch an der Implementierung. Wann der Dienst im O2-Netz starten wird, ist nicht bekannt. Mit Joyn wollen die Mobilfunknetzbetreiber verhindern, dass immer mehr Kunden alternative Instant-Messaging-Dienste wie Whatsapp oder Skype nutzen.

Bis Ende August 2013 kostenlos für alle Telekom-Kunden

Bis zum 31. August 2013 können alle Telekom-Kunden Joyn kostenlos nutzen. Damit will die Telekom Kunden den Dienst schmackhaft machen. Ab dem 1. September 2013 steht Joyn für einige Kunden weiterhin ohne Aufpreis zur Verfügung. Voraussetzung ist eine Daten- oder SMS-Allnet-Flatrate. Obwohl der neue Dienst eine mobile Datenverbindung benötigt, werden Joyn-Daten nicht vom ungedrosselten Volumen der Datenflatrate abgezogen. Außerdem wird Joyn auch mit voller Bandbreite nutzbar sein, selbst wenn die Datenflatrate bereits gedrosselt ist.

Wer keine der genannten Flatrates gebucht hat, muss für eine Chatnachricht innerhalb Deutschlands 19 Cent zahlen und das Versenden einer Datei wird mit 39 Cent berechnet. Beim Dateiversand darf diese maximal 15 MByte groß sein. Damit erinnert die Preisgestaltung an SMS und MMS, allerdings soll Joyn kein Nachfolger für diese Dienste sein, die weiterhin angeboten werden. Generell ist der Empfang von Joyn-Nachrichten gratis.

Bei einem Telefonat kann via Joyn ein Videostream aktiviert werden, um den Gesprächspartner sehen zu können. Diese Funktion ist bei allen Sprachtarifen mit Telefonflatrate oder Minutenpaketen im Preis enthalten. Ist das nicht der Fall, wird für die Videoübertragung zusätzlich der reguläre Minutenpreis für Telefonate im entsprechenden Tarif verlangt.

Joyn-App gibt es vorerst nur für Android

Eine Betaversion der Joyn-App für die Android-Plattform steht kostenlos in Googles Play Store zur Verfügung. Auf dem Gerät muss mindestens Android 2.3 alias Gingerbread installiert sein. Die Anwendung für iOS ist noch nicht erhältlich. Laut Telekom soll es die App "wenig später" auch für iOS ab der Version 4.0 geben. Einen Termin nennt der Netzbetreiber nicht. Derzeit ist nicht bekannt, ob die Telekom die Joyn-App noch für andere Smartphone-Plattformen anbieten will. Demnächst will die Telekom damit beginnen, Smartphones zu verkaufen, auf denen eine Joyn-Anwendung vorinstalliert ist.

Niek Jan van Damme, Telekom-Vorstand für das Deutschland-Geschäft, meint zum Joyn-Start: "Joyn ist besonders einfach zu nutzen. Perspektivisch werden sich Kunden keine Gedanken machen müssen, welcher ihrer Kontakte welchen Dienst nutzt und wer wie am besten zu erreichen ist. Die Dienste funktionieren auch über Netzbetreibergrenzen und Betriebssysteme hinweg. Ich freue mich, dass wir unseren Kunden diesen Dienst nun anbieten und kontinuierlich zum Messaging-Standard der Zukunft weiterentwickeln können."

Bevor Joyn auf dem Mobile World Congress 2012 vorgestellt wurde, hieß der Dienst Rich Communication Suite-enhanced (RCS-e).


Abseus 15. Mär 2013

Wen interessiert das wann der misst kommt? Warum sollte ich zu etwas wechseln was mich...

nf1n1ty 09. Mär 2013

Ja du hast ja das wiederholt, was ich bereits ausgeführt habe. Worauf wollte aber mein...

xxNxx 07. Mär 2013

ich habe auch garkeinen datentarif. ich nutze die internetfunktionen meines smartphones...

Torben.Hendrik 05. Mär 2013

also nutzt du whatsapp nur zuhause per WLAN und hast demzufolge keine datenflat für dein...

nf1n1ty 05. Mär 2013

Okay...ich möchte da ja niemanden auf Grund seines Alters diskriminieren, aber wie gro...

Kommentieren



Anzeige

  1. Business Analyst SAP (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg
  2. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  3. Manager (m/w) of End User Support Services
    CSM Deutschland GmbH, Bremen
  4. Abteilungsleiter/in
    Robert Bosch GmbH, Renningen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  2. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  3. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  4. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  5. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  6. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  7. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  8. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  9. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  10. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Aquabook 3: Das wassergekühlte Gaming-Notebook
Aquabook 3
Das wassergekühlte Gaming-Notebook
  1. Nepton 120XL und 240M Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser
  2. DCMM 2014 Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden

Merkel auf IT-Gipfel: Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig
Merkel auf IT-Gipfel
Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig
  1. Digitale Verwaltung 2020 E-Mail soll Briefe und Amtsbesuche ersetzen
  2. Digitale Agenda Ein Papier, das alle enttäuscht
  3. Webmail Web.de kritisiert langsame De-Mail-Einführung der Regierung

Hoverboard: Schweben wie Marty McFly
Hoverboard
Schweben wie Marty McFly
  1. Design-Fahrzeuge U-Bahnen in London sollen autonom fahren
  2. Fahrassistenzsystem Volvos virtueller Lkw-Beifahrer soll Unfälle verhindern
  3. Computergrafik US-Forscher modellieren Gesichter in Videos dreidimensional

    •  / 
    Zum Artikel