Gram soll künftig den Geschäftsbereich von WebOS übernehmen.
Gram soll künftig den Geschäftsbereich von WebOS übernehmen. (Bild: HP)

Mobilbetriebssystem Geschäftssparte von WebOS heißt jetzt Gram

HP lagert die globale Geschäftssparte von WebOS in eine Firma aus. Gram heißt die neue Tochtergesellschaft, die sich um HPs mobiles Betriebssystem kümmern soll.

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Gram ist das neue Unternehmen, in das WebOS ausgelagert werden soll. Die von HP gegründete Firma wird zwar von HP subventioniert, soll aber weitgehend unabhängig agieren. Noch sind wenig Details zu Gram bekannt, beispielsweise ob die Neugründung nur die Geschäftssparte oder auch die Entwicklung übernimmt. Die Bloggerseite Webosnation hat indes ein Dokument veröffentlicht, in dem Gram vorgestellt wird.

"Wir sind Gram. Eine neue Firma. Eine neue Marke", heißt es dort. Und Gram ist: "Potent. Leicht. Behände". Die Firma wolle die Kernstärken von WebOS, Enyo und der Cloud nutzen, um mit Partnern eine Technik zu entwickeln, die die "Freiheit des Webs entfaltet."

Noch keine Details

Mehr ist über die neue Firma nicht zu erfahren. Laut Webosnation dürfen sich HP-Angestellte bislang nicht in der Öffentlichkeit zu der neuen Firma äußern. Demnach ist auch nicht bekannt, wie viele Angestellte zu Gram wechseln werden. Die Webseite berichtet jedoch, dass das Gebäude 3 auf dem ehemaligen Palm-Campus bei HP bereits für die neue Firma renoviert wird. Im Unterschied zu den Gebäuden 1 und 2 handelt es sich um ein schlichtes einstöckiges Gebäude, schreibt Webosnation.

Auch ist nicht bekannt, ob Gram später Hardware zu WebOS anbieten will.

Open WebOS im September, aber nicht für WebOS-Geräte

Nachdem HP im August 2011 die gesamte WebOS-Gerätesparte geschlossen hatte, entschied das Unternehmen unter der neuen Chefin, WebOS als Open-Source-Projekt weiterzuführen. Bis September 2012 sollen die Arbeiten an Open WebOS 1.0 abgeschlossen werden.

Inzwischen wurde aber bekannt, dass Open WebOS auf keinem der verfügbaren WebOS-Geräte funktionieren wird.

Denn Open WebOS läuft nur auf Geräten, die den Linux-Kernel 3.3 und neuere Linux-Kernel unterstützen. Zudem müssen für diese Geräte passende Open-Source-Treiber zur Verfügung stehen. HP spricht dabei von einer zukünftigen Hardwareplattform.


Jossele 21. Aug 2012

tja - deinen Danke richte bitte an Leo & seinem Aufsichtsrat! Obwohl die neue Chefin von...

dabbes 15. Aug 2012

oder pin oder terest.

Rainer Tsuphal 15. Aug 2012

Wenn jetzt noch HP in Kummer umbenannt wird , passt es wenigstens im nationalen Umfeld...

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