Mit DVB-Tuner: Synology-NAS als Videorekorder, verbessert durch DVBLogic
Synology-NAS mit DVBLogics PVR-Paket und PCTV-DVB-T-Tuner (Bild: Christian Klaß/Golem.de)

Mit DVB-Tuner Synology-NAS als Videorekorder, verbessert durch DVBLogic

Mit dem neuen Diskstation Manager (DSM) 4.1 werden Synologys NAS-Systeme zu Videorekordern und streamen auch das Livebild eines angeschlossenen DVB-T-Tuners. Wer auch DVB-C und DVB-S benötigt und nicht nur von einem Tuner aufnehmen will, kann zudem das kostenpflichtige DVBLogic-Paket installieren.

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Synologys neuer Diskstation Manager (DSM) 4.1 bringt auch eine neue Anwendung namens Video Station. Dieses optionale, kostenlose Paket lässt die NAS-Systeme nicht nur selbstständig nach Metadaten zu auf ihm gespeicherten Spielfilmen und Serien suchen, sondern bietet auch eine Fernsehaufzeichnungsfunktion.

Bestimmte DVB-T-Empfänger lassen sich dazu direkt an die unterstützten Synology-NAS-Systeme anschließen. Über ein EPG und eine Zeitsteuerung inklusive Serienassistent können Sendungen damit bequem aufgenommen werden. Das Livebild soll alternativ auch gestreamt werden können. Eine gleichzeitige Aufzeichnung ist dann nicht möglich.

  • Mit DVBLogics iOS-App kann die Aufzeichnung per Synology-NAS ferngesteuert werden (Bild: ck)
  • Mit DVBLogics iOS-App können die Aufzeichnung verwaltet werden (Bild: ck)
  • Auf der Ifa 2012: Synology-NAS mit DVBLogics PVR-Paket und PCTV-USB-Stick (Bild: ck)
  • Die Video Station von Synologys DSM 4.1 (Bild: Synology)
  • Blick auf DVBLogics EPG im Webbrowser (Bild: DVBLogic)
  • Blick auf DVBLogics EPG im Webbrowser (Bild: DVBLogic)
  • Blick auf DVBLogics EPG im Webbrowser (Bild: DVBLogic)
  • Blick auf DVBLogics EPG im Webbrowser (Bild: DVBLogic)
  • Blick auf DVBLogics EPG im Webbrowser (Bild: DVBLogic)
  • DVBLogics XBMC-Client kann zum Zugriff auf den NAS-PVR genutzt werden (Bild: DVBLogic)
  • DVBLogics XBMC-Client kann zum Zugriff auf den NAS-PVR genutzt werden (Bild: DVBLogic)
  • DVBLogics XBMC-Client kann zum Zugriff auf den NAS-PVR genutzt werden (Bild: DVBLogic)
  • DVBLogics XBMC-Client kann zum Zugriff auf den NAS-PVR genutzt werden (Bild: DVBLogic)
  • DVBLogics XBMC-Client kann zum Zugriff auf den NAS-PVR genutzt werden (Bild: DVBLogic)
  • DVBLogics XBMC-Client kann zum Zugriff auf den NAS-PVR genutzt werden (Bild: DVBLogic)
  • DVBLogics XBMC-Client kann zum Zugriff auf den NAS-PVR genutzt werden (Bild: DVBLogic)
  • DVBLogics XBMC-Client kann zum Zugriff auf den NAS-PVR genutzt werden (Bild: DVBLogic)
  • DVBLogics XBMC-Client kann zum Zugriff auf den NAS-PVR genutzt werden (Bild: DVBLogic)
Auf der Ifa 2012: Synology-NAS mit DVBLogics PVR-Paket und PCTV-USB-Stick (Bild: ck)

Mehr Tuner mit DVBLogic

Wem das nicht reicht, der kann sich eine voraussichtlich ab dem 6. September 2012 erhältliche kostenpflichtige App von DVBLogic auf sein Synology NAS installieren. Damit können dann in Verbindung mit einem USB-Hub auch bis zu vier TV-Tuner parallel am NAS genutzt werden.

So können dann auch mehrere Sender aufgezeichnet und über UPNP gestreamt werden. Und es wird nicht nur DVB-T, sondern auch DVB-S/S2 und DVB-C (nur mit TT3650C/T-Tuner) unterstützt. Kompatibel sind vor allem die Tuner der Hauppauge-Abteilung PCTV, da es hier unter Linux keine Probleme geben soll.

Erfolgreich getestet wurden etwa PCTVs DVB-S2-Stick für Sat-TV (model:460e), der Nanostick für DVB-T (73e, 73eSE) und der Nanostick T2 (290e) für DVB-T/T2-Empfang. Für DVB-C laufen noch Tests mit Tunern anderer Hersteller, etwa Technotrend. Andere TV-Tuner dürften ebenfalls funktionieren, für sie gibt es aber seitens DVBLogic noch keinen Support.

Fernsteuerung mit Smartphone und Tablet

DVBLogics Synology-Paket soll einen umfangreicheren EPG bieten, der Metadaten aus dem Transport-Stream des DVB-Signals, aus XMLTV-Dateien, aus den Diensten Digiguide und Timefor.TV nutzt. Namen und Nummern von Kanälen beziehungsweise Sendern lassen sich über Kanaleinstellungen verändern. Eine Aufzeichnungsprogrammierung ist nicht nur im Browser, sondern auch über iOS-, Android- und Windows-Phone-7-Apps möglich. Auf den PC kann damit weitgehend verzichtet werden.

Auf das Live-Bild und Aufzeichnungen kann laut DVBLink mit DLNA-Clients zugegriffen werden, wobei nicht alle mit Live-Streams gleichermaßen gut zurechtkommen sollen. DLNA-Player für Smartphones und Tablets machen auch eine Wiedergabe auf diesen mobilen Geräten möglich, vorausgesetzt die Leistung reicht aus - was etwa beim ersten iPad und älteren iPhones nicht der Fall ist. Für XBMC Eden gibt es ein DVBLink-XBMC-Add-on für Windows, Linux und Mac OS X. zudem gibt es einen DVBLink Windows MediaCenter Network Client.

Das DVBLink-Paket für Synology kann 20 Tage lang kostenlos ausprobiert werden. Wer es danach nutzen will, kann es für 30 Euro kaufen. Abogebühren für die Premium-EPG-Dienste Digiguide und Timefor.tv sind darin nicht enthalten. Wichtig: DVBLink unterstützt anfangs nur Synology-NAS-Systeme mit Marvell-628x-Chips, einige Wochen später sollen aber auch die x86-Geräte folgen.

Synologys DSM 4.1 bringt noch weitere neue und verbesserte Funktionen, unter anderem eine vollständige VAAI-Unterstützung, die neue Surveillance Station 6, eine um Traffic Control erweiterte Firewall, einen verbesserten Mailserver und eine Zeitachse in der Photo Station.


Bouncy 05. Sep 2012

Thanks, angesichts der im Vergleich zu den Atoms geringen Preisunterschiede würde vom...

elgooG 04. Sep 2012

DSM ist noch lange nicht das Gelbe vom Ei, da es noch viel zu viele Baustellen gibt...

SoniX 03. Sep 2012

Hier weiß man mal mehr als in einschlägigen Synology Foren. Freut mich, dass es doch...

Kommentieren


Schottenland.de / 28. Sep 2012

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