Abo
  • Services:
Anzeige
MIT-Algorithmus: Test mit Kleinsatelliten auf der ISS
MIT-Algorithmus: Test mit Kleinsatelliten auf der ISS (Bild: Zanpei/CC BY-ND 2.0)

MIT-Algorithmus: Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?

Ein neuer Algorithmus, den MIT-Forscher entwickelt haben, berechnet, wie Objekte im Weltraum rotieren. Das Verhalten von Objekten in Schwerelosigkeit zu kennen ist wichtig, um Weltraumschrott zu beseitigen.

Anzeige

Ausgebrannte Raketenstufen, nicht mehr funktionsfähige Satelliten, Trümmerteile - der Orbit ist voll von Weltraumschrott, der Satelliten, Raumfahrzeuge und die Internationale Raumstation (ISS) gefährdet. Es gibt verschiedene Konzepte, dieses Problem zu lösen, etwa die Schrottteile mit einem Laser zu beschießen oder sie einzufangen: mit einem Weltraumstaubsauger oder einem Schleppnetz. Allerdings fehle noch eine Grundlage für den Kampf gegen den Weltraumschrott, sagen Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT): Kenntnisse darüber, wie sich die Teile im Weltraum verhalten.

Objekte im All rotieren meistens, allerdings auf eine ganz andere Weise als auf der Erde. Die Rotation zu verstehen sei aber wichtig, sagen die Forscher - nicht nur, um Schrottteile einzufangen, sondern auch für mögliche Missionen zu Himmelskörpern, die auf die Erde zufliegen und sie bedrohen.

Verhalten von Teilen in der Schwerelosigkeit

Die IT-Forscher um Alvar Saenz-Otero und Brent Tweddle haben einen Algorithmus entwickelt, der das Verhalten von Teilen in der Schwerelosigkeit berechnen kann - und zwar auf der Grundlage visueller Daten. Der Algorithmus berechnet dabei die Position des rotierenden Objekts, seine Ausrichtung, die lineare und die Winkelgeschwindigkeit sowie die Trägheitseigenschaften gleichzeitig.

Die MIT-Forscher haben ihren Algorithmus bereits im All getestet, anhand von zwei kleinen Satelliten des MIT-Projekts Spheres. Einer der Satelliten drehte sich auf der Stelle, während der andere ihn mit einer Stereokamera aufnahm. Die Spheres-Satelliten sind etwa so groß wie Volleybälle. Drei von ihnen befinden sich an Bord der ISS.

Berechnungen in Echtzeit

Dabei seien die Berechnungen sehr genau gewesen, berichten die Forscher, selbst als der Algorithmus die Berechnungen in Echtzeit auf dem Mikroprozessor des Kleinsatelliten anstellte. Lediglich die Verteilung der Masse eines Objektes sei nicht ganz genau gewesen. Als der Algorithmus auf einem leistungsfähigeren Computer installiert wurde, seien die Ergebnisse jedoch genauer ausgefallen.

Die Forscher wollen ihre Ergebnisse in der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Field Robotics sowie auf der International Conference on Intelligent Robots and Systems vorstellen.


eye home zur Startseite
GwhE 11. Sep 2014

Wollt ja erst golem anschnautzen wie man so sehr den Titel verhunzen kann. Aber die...

sadinoel 11. Sep 2014

Es gibt zwei Möglichkeiten. Einerseits haben Satelliten Sensoren die ihre eigene...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Heilbronn
  2. cbb-Software GmbH, Lüneburg, Lübeck
  3. Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerbungen (uni-assist) e.V., Berlin
  4. BRUNATA Wärmemesser GmbH & Co. KG, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Die Goonies, John Mick, Auf der Flucht, Last Man Standing)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 18,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkaufswert zzgl. 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. DACBerry One

    Soundkarte für Raspberry Pi liefert Töne digital und analog

  2. Samsungs Bixby

    Galaxy S8 kann sehen und erkennen

  3. Schweizer Polizei

    Drohnenabwehr beim Weltwirtschaftsforum in Davos

  4. Crashuntersuchung

    Teslas Autopilot reduziert Unfallquote um 40 Prozent

  5. Delid Die Mate 2

    Prozessoren köpfen leichter gemacht

  6. Rückzieher

    Assange will nun doch nicht in die USA

  7. Oracle

    Critical-Patch-Update schließt 270 Sicherheitslücken

  8. Android 7.0

    Samsung verteilt Nougat-Update für S7-Modelle

  9. Forcepoint

    Carbanak nutzt Google-Dienste für Malware-Hosting

  10. Fabric

    Google kauft Twitters App-Werkzeuge mit Milliarden Nutzern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  2. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App
  3. Nintendo Switch erscheint am 3. März

Autonomes Fahren: Laserscanner für den Massenmarkt kommen
Autonomes Fahren
Laserscanner für den Massenmarkt kommen
  1. BMW Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
  2. Nissan Leaf Autonome Elektroautos rollen ab Februar auf Londons Straßen
  3. Autonomes Fahren Neodriven fährt autonom wie Geohot

Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button

  1. Re: "Wer unbedingt LTE nutzen möchte"

    datenmuell | 08:48

  2. Re: Pssst!

    Neuro-Chef | 08:47

  3. Re: Kann man die Temperaturen tatsächlich um bis...

    otraupe | 08:44

  4. Re: 5 Ports pro Arbeitsplatz

    Arsenal | 08:43

  5. Re: Intel...

    TobiVH | 08:42


  1. 08:50

  2. 08:33

  3. 07:34

  4. 07:18

  5. 18:28

  6. 18:07

  7. 17:51

  8. 16:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel