Mission erfüllt: Satellit Landsat 5 wird nach rund 30 Jahren abgeschaltet
Landsat 5 (Bild: NASA)

Mission erfüllt Satellit Landsat 5 wird nach rund 30 Jahren abgeschaltet

Eigentlich sollte der Beobachtungssatellit Landsat 5 nach seinem Start 1984 nur drei Jahre lang genutzt werden. Jetzt, ungefähr 29 Jahre später, wird er endgültig abgeschaltet.

Anzeige

Die Behörde US Geological Survey wird den Erdbeobachtungssatelliten Landsat 5, der seit dem 1. März 1984 seinen Dienst versieht, bald abschalten. Der in rund 700 Kilometern Höhe schwebende Satellit hat die Erde mehr als 150.000 Mal umrundet und dabei über 2,5 Millionen Bilder übermittelt.

"Jedes wichtige Ereignis seit 1984, das auf der Erde passierte und größer als ein Football-Spielfeld war, wurde vermutlich von Landsat 5 aufgenommen - sei es ein Wirbelsturm, ein Tsunami, ein Waldbrand, eine Brandrodung oder eine Ölpest", sagte Marcia McNutt, Direktorin des US Geological Survey (USGS). Es sei unwahrscheinlich, dass in der Zukunft noch einmal ein Landsat-Satellit eine so lange Dienstzeit haben würde.

Der Satellit kämpfte in der Vergangenheit mit mehreren technischen Problemen und musste mehrfach abgeschaltet werden, während er stabilisiert wurde. Am 21. Dezember ging allerdings ein Gyroskop kaputt, das den Weiterbetrieb unmöglich machte, wie das USGS mitteilte.

Die Außerdienststellung wird in den nächsten Monaten beginnen. Dabei wird der Satellit in einen niedrigereen Orbit abgesenkt. Landsat 7, der 1999 gestartet wurde und auch schon längst seine geplante fünfjährige Nutzungsdauer überschritten hat, wird weiter betrieben, obwohl ein Instrumentenproblem aufgetreten ist. Landsat 8 soll erst im Februar 2013 zu seiner Mission starten.

Das Landsat-Programm wurde 1972 gestartet und soll die Kenntnisse über die Erdoberfläche verbessern. Nicht nur Naturereignisse, sondern auch Landwirtschaft, sowie die Entwicklung der Städte, Tropenwälder und der Korallenriffe sowie der Gletscher werden damit beobachtet.


u21 28. Dez 2012

Mist... ich wusste, es würde noch vorher herauskommen... ;-)

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter (m/w) für die Implementierung von Softwarelösungen
    DAN Produkte Pflegedokumentation GmbH, Siegen
  2. Produktmanager Digital (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München
  3. Informatikerin / Informatiker oder Wirtschaftsinformatikerin / Wirtschaftsinformatiker
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg
  4. IT-Demand- und -Projektmanger für Business Units mit Fokus Logistik / SCM (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Intel Core i7-5960X im Test

    Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4

  2. Nintendo

    Neuer 3DS mit NFC und zweitem Analogstick

  3. Onlinereiseplattform

    Opodo darf Nutzern keine Versicherungen unterschieben

  4. Galileo-Debakel

    Russischer Software-Fehler soll schuld sein

  5. Programmiersprache

    PHP 5.6 bringt interaktiven Debugger

  6. GTA 5

    Spekulationen über eingestellte PC-Version

  7. Test Assassin's Creed Memories

    Kartenspiel für Meuchelmörder

  8. Mozilla

    Werbe-Tiles in Firefox-Nightly verfügbar

  9. Telekom

    Störungen bei der IP-Telefonie

  10. Überwachung

    Anleitung für ein demosicheres Handy



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel