Anzeige
Die Google Glass kann mit einem tragbaren Gehirnwellenmonitor durch Gedanken gesteuert werden.
Die Google Glass kann mit einem tragbaren Gehirnwellenmonitor durch Gedanken gesteuert werden. (Bild: In Place)

MindRDR: Google Glass mit dem Gehirn steuern

Das britische Unternehmen In Place verbindet die Datenbrille Glass mit einem Gehirnwellenmonitor: Damit lassen sich Funktionen der Google Glass durch erhöhte Denkprozesse auslösen - beispielsweise die Kamera.

Anzeige

Mit der Anwendung MindRDR (gesprochen: Mind Reader) lässt sich die Google Glass mit dem Gehirn steuern: Im Zusammenspiel mit dem aufsetzbaren Gehirnwellenmonitor Neurosky Mindwave Mobile können Nutzer durch erhöhte Konzentration Funktionen der Brille auslösen. Die von der britischen Firma In Place entwickelte Anwendung fungiert dabei als das Bindeglied zwischen den beiden Wearables.

Der Gehirnwellenmonitor misst vier verschiedene Arten von Gehirnaktivitäten und wird parallel zur Google Glass getragen. Konzentriert der Nutzer sich, wird die Gehirnaktivität als eine messbare Zahl an die Datenbrille übertragen. Überschreitet dieser Wert eine bestimmte Schwelle, wird die Funktion auf der Glass ausgelöst.

  • Die Google Glass und der Neurosky Mindwave Mobile (Bild: In Place)
  • Die beiden Geräte werden gleichzeitig getragen. (Bild: In Place)
  • Konzentriert der Nutzer sich, kann er Funktionen der Datenbrille steuern. (Bild: In Place)
Die Google Glass und der Neurosky Mindwave Mobile (Bild: In Place)

Aktuell kann mit MindRDR die Kamera der Glass ausgelöst werden. Dazu wird auf dem Display eine horizontale Linie angezeigt. Je stärker sich der Nutzer konzentriert, desto weiter bewegt sich die Linie nach oben. Ist sie oben angelangt, wird das Foto geschossen. Auf dem folgenden Bildschirm kann das eben gemachte Bild gelöscht werden, wenn der Nutzer die Linie durch Entspannung an den unteren Bildschirmrand bewegt. Konzentriert er sich hingegen erneut und bewegt die Linie wieder an den oberen Bildrand, wird das Foto in einem sozialen Netzwerk geteilt.

Anwendung im medizinischen Bereich denkbar

Für In Place ist MindRDR mehr als eine bloße Spielerei. "In Zukunft könnte MindRDR Personen mit Locked-in-Syndrom, Multipler Sklerose oder Ganzkörperlähmung die Möglichkeit geben, durch Wearables wie der Google Glass mit der Umwelt zu interagieren", erklärt Creative Director Chloe Kirton.

Um die Anwendungsgebiete von MindRDR möglichst schnell zu erweitern, hat In Place die Anwendung als Open-Source-Software der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf Git Hub steht das Programm als Download zur Verfügung.


eye home zur Startseite
theonlyone 10. Jul 2014

Nunja, im Prinzip wäre die Tendenz schon richtig. Für manche Berufe wird ja schließlich...

theonlyone 10. Jul 2014

Es braucht mainstream Geräte damit die Entwicklung ordentlich und vor allem...

Kommentieren



Anzeige

  1. Manager Software Development (m/w)
    TAKATA AG, Berlin und Aschaffenburg
  2. Leiter IT Mittelstand (m/w)
    über JobLeads GmbH, Karlsruhe
  3. IT Spezialist Datensicherung (m/w)
    Hornbach-Baumarkt-AG, Großraum Mannheim/Karlsruhe
  4. IT Testmanager (m/w) Customer Relationship Management / Scrum
    Media-Saturn E-Business Concepts & Services GmbH, Ingolstadt

Detailsuche



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: BÖHSE FÜR'S LEBEN [Blu-ray]
    36,99€
  2. NUR BIS SONNTAG: 3 Blu-rays für 18 EUR
    (u. a. Rache für Jesse James, Runaway, The Wanderers)
  3. NUR BIS SONNTAG: Blu-rays reduziert
    (u. a. Jurassic World 9,99€, Terminator Genisys 9,99€, Fast & Furious 7 8,97€, Fantastic Four...

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Ultra Compact Network

    Nokia baut LTE-Station als Rucksacklösung

  2. Juniper EX2300-C-12T/P

    Kompakt, lüfterlos und mit 124 Watt Powerbudget

  3. Vorratsdatenspeicherung

    Alarm im VDS-Tresor

  4. Be Quiet Silent Loop

    Sei leise, Wasserkühlung!

  5. Kryptowährung

    Australische Behörden versteigern beschlagnahmte Bitcoins

  6. ZUK Z2

    Android-Smartphone mit Snapdragon 820 für 245 Euro

  7. Zenbook 3 im Hands on

    Kleiner, leichter und schneller als das Macbook

  8. Autokauf

    Landgericht Köln entdeckt, dass SMS sich löschen lassen

  9. Toughpad FZ-B2 Mk 2

    Panasonic zeigt neues Full-Ruggedized-Tablet mit Android

  10. Charm

    Samsungs Fitness-Tracker mit langer Laufzeit kostet 30 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Gran Turismo Sport Ein Bündnis mit der Realität
  2. Xbox Scorpio Schneller als Playstation Neo und mit Rift-Unterstützung
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Xperia X im Hands on: Sonys vorgetäuschte Oberklasse
Xperia X im Hands on
Sonys vorgetäuschte Oberklasse
  1. Die Woche im Video Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!
  2. Android 6.0 Ein großer Haufen Marshmallow für Samsung und Co.
  3. Google Android N erscheint auch für Nicht-Nexus-Smartphones

Oracle vs. Google: Wie man Geschworene am besten verwirrt
Oracle vs. Google
Wie man Geschworene am besten verwirrt
  1. Oracle-Anwältin nach Niederlage "Google hat die GPL getötet"
  2. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  3. Oracle vs. Google Wie viel Fair Use steckt in 11.000 Codezeilen?

  1. Re: Erfahrungsbericht

    Emulex | 21:35

  2. Re: Und da schiesst sich die AFD auf Boateng ein

    forenuser | 21:35

  3. Re: was nützs, wenn darauf windows läuft?

    schachbrett | 21:31

  4. Re: Blinker am Fahrrad in DE nicht zulässig

    neocron | 21:27

  5. Re: Hipster-Shit für naive Crowdfunding-Unterstützer

    neocron | 21:27


  1. 19:26

  2. 18:41

  3. 18:36

  4. 18:16

  5. 18:11

  6. 17:31

  7. 17:26

  8. 16:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel