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Mike Rayfield, wie er noch im Nvidia-Blog vorgestellt wird
Mike Rayfield, wie er noch im Nvidia-Blog vorgestellt wird (Bild: Nvidia)

Mike Rayfield: Nvidias Tegra-Chef geht

Mike Rayfield, wie er noch im Nvidia-Blog vorgestellt wird
Mike Rayfield, wie er noch im Nvidia-Blog vorgestellt wird (Bild: Nvidia)

Nach sieben Jahren Unternehmenszughörigkeit hat Nvidias Chef der Abteilung für mobile Chips, Michael Rayfield, die Firma verlassen. Wer nun die Weiterentwicklung des Tegra leiten soll, steht noch nicht fest.

Gegenüber dem Wall Street Journal hat Nvidia bestätigt, dass Mike Rayfield das Unternehmen mit Wirkung zum 24. August 2012 verlassen hat. Der Chiphersteller hatte auf das Ausscheiden des Mitarbeiters bisher nicht hingewiesen, und auch im Firmenblog wird Rayfield noch als Chef der Tegra-Abteilung bezeichnet. Sein letzter Beitrag dort erfreut sich der Tatsache, dass im Nexus 7 der Tegra 3 steckt.

Rayfield, der seit 2005 für Nvidia tätig war, ist offenbar von einem anderen Unternehmen abgeworben worden. Wie ein Sprecher dem Wall Street Journal sagte, wird der Ingenieur bei einem neuen Arbeitgeber weitermachen. Den Namen des Unternehmens und die Position nannte der Nvidia-Sprecher nicht.

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Ebenso ist unklar, wer die bisherige Funktion von Rayfield bei Nvidia übernehmen wird. Einen unmittelbaren Nachfolger soll es laut dem Bericht nicht geben, vielmehr sucht der Chiphersteller noch nach einem Ersatz. Rayfields Weggang sieht der Analyst Pat Moorhead nicht durch Erfolglosigkeit motiviert. "Er verlässt Nvidia in einer Zeit des Aufschwungs", sagte Moorhead dem Journal.

Die Marktbeobachterin JoAnne Feeney gibt jedoch an gleicher Stelle zu bedenken, dass Nvidia sich nach ihren Informationen auch um den Einsatz eines Tegra-Chips im neuen Kindle Fire HD von Amazon bemüht habe. Der Handelskonzern verwendet in diesem 7-Zoll-Tablet, das als Konkurrenz zum Nexus 7 gilt, nun aber einen OMAP4470 von TI. Dabei handelt es sich, anders als beim Tegra 3, zwar nur um eine Dual-Core-CPU, nach Amazons Angaben soll der Chip aber trotzdem bis zu 40 Prozent schneller sein als der auch von TI stammende Baustein in der ersten Version des Kindle Fire.


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