Migration: Hotmail existiert nicht mehr
Outlook.com (Bild: Screenshot Golem.de)

Migration Hotmail existiert nicht mehr

Microsoft hat 150 PByte E-Mails von Hotmail nach Outlook.com migriert und den Webmaildienst geschlossen. Outlook.com hat damit 400 Millionen Nutzer und ist auf 1 Milliarde vorbereitet.

Anzeige

Microsoft hat die Migration von Hotmail zu Outlook.com abgeschlossen. Das gab das Unternehmen in seinem Blog bekannt. Damit hört der Webmaildienst, den Microsoft im Jahr 1997 für 500 Millionen US-Dollar gekauft hat, auf zu existieren. Wer "Hotmail" in eine Suchmaschine eingibt, wird zu Outlook.com geleitet. Die Nutzer können aber ihre Hotmail-Adresse behalten, auch der werbefreie Hotmail-Plus-Account wird von Outlook.com übernommen.

  • Der neue Look
  • Das alte Hotmail
Der neue Look

Microsoft hatte hunderte Millionen E-Mail-Konten und rund 150 PBytes E-Mails-Daten in sechs Wochen migriert.

Der Softwarekonzern hatte den Webmaildienst jahrelang nicht beworben und startete den Relaunch im Sommer 2010. Die Zahl der aktiven Outlook.com-Nutzer sei damit auf über 400 Millionen gestiegen, so Dick Craddock, Group Program Manager bei Outlook.com. Eine massive Zunahme ist das nicht: Microsoft hatte für seinen Dienst nach eigenen Angaben im Mai 2010 rund 360 Millionen Nutzer. Ziel sei es, eine Skalierung bis über eine Milliarde Nutzer zu bieten, erklärte Craddock.

Als neue Funktionen kommen ein vereinfachter SMTP-Versand für verschiedene E-Mail-Adressen und eine erweiterte Integration des Cloud-Dienstes Skydrive hinzu. Weitere Neuerungen seien in Vorbereitung, sagte Craddock.

Nutzer können zudem direkt über die Internetseite Skype Telefonate führen. Zur Jahresmitte soll die weltweite Skype-Einbindung abgeschlossen sein. Um den Dienst nutzen zu können, müssen Nutzer ihr bestehendes Skype-Konto mit ihrem Outlook-Konto zusammenführen oder ein neues erstellen. Die Skype-Kontakte werden dann in das Outlook-Adressbuch übernommen. Zudem ist ein Browser-Plugin nötig, das für den Internet Explorer, Chrome und Firefox erhältlich ist.


Felix_Keyway 10. Mai 2013

Skype für Outlook.com kommt in den nächsten Wochen ;) .

Endwickler 08. Mai 2013

"capable of scaling to over a billion active customers" beschreibt meinem Verständnis...

Himmerlarschund... 06. Mai 2013

Wichtig ist nicht, wofür es gedacht ist, sondern was damit geht. Und das geht ganz...

Airblader 04. Mai 2013

und zwar dazu, eine solch enorme Datenmenge scheinbar problemlos migriert zu...

Surtalnar 03. Mai 2013

Ja, das geht. Du musst nur die aktuelle Skype-Version herunterladen, dort loggst du dich...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg
  2. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  3. Inhouse Spezialist SAP (m/w)
    ROTA YOKOGAWA GmbH & Co. KG, Wehr am Rhein
  4. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  2. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  3. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  4. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  5. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  6. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  7. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  8. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  9. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch

  10. Xamarin

    C# dank Mono für die Unreal Engine 4



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel