Midori: Microsoft arbeitet weiter an einem Nicht-Windows
Midori wird weiterhin entwickelt. (Bild: Microsoft)

Midori Microsoft arbeitet weiter an einem Nicht-Windows

Microsoft arbeitet seit einigen Jahren unter dem Codenamen "Midori" an einem komponentenbasierten Betriebssystem, das Windows ablösen könnte und nicht auf dem NT-Kernel basiert. In einem aktuellen Forschungsartikel wird auf das Projekt Bezug genommen.

Anzeige

Einige Microsoft-Entwickler haben unter dem Titel Uniqueness and Reference Immutability for Safe Parallelism einen Artikel veröffentlicht, der eine Erweiterung für C# beschreibt, die "von einem Team bei Microsoft aktiv genutzt wird". Dabei handelt es sich wohl um das Team, das Midori entwickelt, ein von Grund auf neues Betriebssystem, das auf Microsofts Forschungsprojekt Singularity basiert, wie die ZDnet-Bloggerin Mary Jo Foley meldet. Sie wurde darauf hingewiesen, dass die Microsoft-Entwickler Rob Jellinghaus und Joe Duffy, von denen bekannt ist, dass sie an Midori arbeiten, über den Artikel gebloggt haben.

Kombiniert mit einer aktuellen Stellenanzeige ist dies ein deutlicher Hinweis darauf, dass Microsoft weiterhin aktiv an Midori arbeitet. Microsoft sucht in der Anzeige einen erfahrenen Softwarearchitekten für die Arbeit an einem neuen Betriebssystem, das zu 99 Prozent in typ- und speichersicherem C# geschrieben ist.

Offizielle Informationen zu dem Projekt gibt es praktisch nicht. 2008 berichtete die SD Times über Midori, nachdem ihr interne Microsoft-Dokumente zu dem Projekt zugespielt wurden. Demnach habe Microsoft erkannt, dass sich gewisse Probleme nicht durch eine Weiterentwicklung existierender Technologien lösen ließen. Unklar ist, ob Midori wie Singularity nur ein Forschungsprojekt ist und bleibt, oder ob Microsoft daraus ein Produkt entwickeln wird.

Mit der Linux-Distribution Midori, die einst der Chipentwickler Transmeta anbot, hat Microsofts Projekt nichts zu tun.


xmaniac 19. Nov 2012

Doch, du hast dieses Verbot doch schon selbst gepostet: Freiheit 0: Das Programm zu...

xmaniac 19. Nov 2012

Das grundsätzliche Problem besteht darin das (vereinfacht) ganz im Kern nur ein einziger...

TheUltimateStar 13. Nov 2012

Ach Begriffe sind doch Schall und Rauch, das Metro nicht mehr Metro heißt ändert doch...

xmaniac 13. Nov 2012

Entschuldigung, habs gesehen :)

Neuro-Chef 12. Nov 2012

Da stellt sich die Frage, wie lange es noch dauert, bis das mit KVM und 'nem Windows...

Kommentieren



Anzeige

  1. Datenbankadministrator (m/w)
    Koch, Neff & Volckmar GmbH, Stuttgart
  2. Softwareentwickler / -innen .NET
    Dataport, Hamburg
  3. Senior Consultant (m/w) SAP SuccessFactors
    metafinanz Informationssysteme GmbH, München
  4. IT-Demand- und -Projektmanger für Business Units mit Fokus Logistik / SCM (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iOS 8

    Apple verbietet Weiterverkauf von Gesundheitsdaten

  2. Respawn Entertainment

    Titanfall ohne Titanen

  3. Mailverschlüsselung

    Googles neues System zur Schlüsselverwaltung

  4. Toshiba

    20 Megapixel für flache Smartphones

  5. Xbox One

    Firmware mit Mediaplayer und besseren Partys

  6. Windows Store

    Nutzer kritisieren Microsofts Vorgehen gegen Fake-Apps

  7. Google X

    Google bereitet einen eigenen Drohnen-Lieferdienst vor

  8. Casio Exilim EX-FR10

    Zweiteilige Actioncam macht sich klein

  9. Bildschirmtechnologie

    Apple patentiert flexibles Display

  10. NFC

    iPhone 6 soll zum digitalen Portemonnaie werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Star Wars Commander: Die dunkle Seite der Monetarisierung
Test Star Wars Commander
Die dunkle Seite der Monetarisierung

Alienware Alpha ausprobiert: Fast lautlose Steam-Machine mit eigenem Windows-UI
Alienware Alpha ausprobiert
Fast lautlose Steam-Machine mit eigenem Windows-UI
  1. Deutschland E-Sport ist mehr als eine Randerscheinung
  2. Crytek Ryse für PC mit 4K-Videos belegt über 120 GByte
  3. Wirtschaftssimulation Golem Labs entwickelt die Gilde 3

Digitale Agenda: Ein Papier, das alle enttäuscht
Digitale Agenda
Ein Papier, das alle enttäuscht
  1. Breitbandausbau Telekom will zehn Milliarden Euro vom Staat für DSL-Ausbau
  2. Zwiespältig Gesetz gegen WLAN-Störerhaftung von Cafés und Hotels fertig
  3. Digitale Agenda Bund will finanzielle Breitbandförderung festschreiben

    •  / 
    Zum Artikel