Microsoft: XNA Game Studio wird nicht weiterentwickelt
XNA Game Studios (Bild: Microsoft)

Microsoft XNA Game Studio wird nicht weiterentwickelt

Eine missverständliche E-Mail von Microsoft hat Verwirrung unter Spielentwicklern gestiftet, weil darin das Ende der Fortentwicklung von DirectX verkündet wird. Jetzt ist klar: Mit DirectX geht es weiter - mit dem XNA Game Studio allerdings nicht.

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Laut einem Sprecher von Microsoft wird das XNA Game Studio zwar noch unterstützt, aber nicht weiterentwickelt. Seinen Angaben auf Polygon.com zufolge lassen sich damit auch künftig Spiele für die Xbox 360, für Windows und Windows Phone produzieren; beliebt ist das Toolset vor allem bei Titeln für Xbox Live Indie Games. Langfristig dürfte XNA allerdings keine Bedeutung haben - schließlich will niemand den Umgang mit Software lernen wollen, die nicht mehr aktualisiert wird.

Microsoft hatte seine Entscheidung vor der Aussage des Sprechers in einer Mail an Entwickler bekanntgegeben - und damit Verwirrung gestiftet. In dem Text stand auch der Satz: "DirectX als Technologie wird nicht weiterentwickelt": Veröffentlicht hat ihn Promit Roy, Technologiechef des Entwicklerstudios Action = Reaction Labs, auf seinem Blog. Auch Roy schreibt, dass er die Mail für missverständlich formuliert hält - gemeint sei wohl, dass DirectX mit Direct3D zusammengewachsen sei, und dass beides längst integrierter Bestandteil von Windows und damit verbundenen Plattformen wie Windows Phone oder der Xbox ist.

Inzwischen hat Microsoft klargestellt, dass es aktiv in DirectX als einheitliche Basis für Grafik über alle Plattformen hinweg investiere.


JensM 04. Feb 2013

Sehe ich auch so, Angry Birds als DX wird wohl auch sehr sparsam sein. Wenn man ein...

NeoTiger 02. Feb 2013

Es gibt einige Alternativen für .NET/C# Spieleentwickler. Spontan fallen mir noch SharpDX...

Thaodan 01. Feb 2013

Quelle? Das meiste was von Dx flächendeckend genutzt wird ist aber eben Dx3d

QDOS 01. Feb 2013

Da kann man sich allerdings bei Sun dafür bedanken...

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Bitpage.de - Der Technikblog / 03. Feb 2013

Microsoft stampft XNA ein



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