Microsoft: Touchscreens sind noch zu langsam
Der Finger ist schneller: 100 ms Verzögerung beim Touchscreen (Bild: Microsoft Applied Science Group/Screenshot: Golem.de)

Microsoft Touchscreens sind noch zu langsam

Touchscreens reagieren immer noch zu träge auf Eingaben der Nutzer. Das wollen Microsoft-Ingenieure mit ihrem Projekt High-Performance Touch ändern.

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Ein Team von Microsofts Applied Sciences Group arbeitet daran, Touchscreens mit einer Verzögerung von nur noch einer Millisekunde (1 ms) zu realisieren. Erst dann soll es sich etwa beim Zeichnen mit dem Finger auf dem Touchscreen wirklich so anfühlen, als würde die Farbe aus dem Finger kommen.

Derzeit seien eher 100 ms üblich, erklärt Paul Dietz, Assistant Director von Applied Sciences Group, und demonstriert in einem Video anhand einer Grafikanwendung, was das für Auswirkungen auf die Benutzung hat. So könne wegen der großen Verzögerung nicht mehr richtig mit dem Finger gemalt werden.

Auch bei 50 ms und selbst bei 10 ms reagiere ein Touchscreen immer noch zu träge und der virtuelle Stift befinde sich bei schnellen Bewegungen nicht direkt unter dem Finger, sondern immer etwas hinter der Fingerkuppe. Damit der Nutzer das Gefühl habe, er bewege wirklich einen Gegenstand auf dem Touchscreen, ist es laut Dietz deshalb nötig, die Verzögerung auf 1 ms zu verringern.

Microsoft hat noch keine entsprechende Touchscreen-Technik angekündigt. Dietz zufolge ging es erst einmal darum herauszufinden, welche Touchscreen-Geschwindigkeit als Ziel gesetzt werden müsse.


Der Kaiser! 12. Mär 2012

Der Punkt den du drückst wird direkt gezeichnet. Der Rest von der CPU. Ich habs ein paar...

YoungManKlaus 12. Mär 2012

falsche rechnung ... man kann auch mit 60 fps eine verzögerung von 1 ms haben, mit der...

Der Kaiser! 12. Mär 2012

Der "Elektroschrott" kann "Undo".

Der Kaiser! 12. Mär 2012

Wozu hab ich einen riesigen Touchscreen, wenn ich mit dem nicht malen kann?

ch4os 10. Mär 2012

Das ist eine Mini-Leinwand, die von einem Beamer angestrahlt wird. Sieht man doch, der...

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