Microsoft-Tablet Surface Pro mit nur 23 GByte freiem Speicher

Microsofts Tablet Surface Pro mit 128 GByte Speicherkapazität soll dem Anwender nur 83 GByte Platz lassen für eigene Daten. Der Rest ist belegt. Beim 64-GByte-Modell bleiben nur 23 GByte für die eigenen Daten übrig.

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83 GByte Speicherplatz verbleiben dem Besitzer des Surface Pro in der 128-GByte-Version für eigene Daten und Programme, hat die Website Softpedia von Microsoft erfahren. Auf dem Tablet läuft Windows 8. Das Betriebssystem und andere vorinstallierte Software belegen danach 45 GByte Speicherplatz auf der SSD des Geräts. Weiteren Speicherplatz kann der Anwender über den USB-3.0-Anschluss des Tablets mit Hilfe von USB-Sticks oder externen Laufwerken einbinden. Dazu kommt ein MicroSDXC-Kartenslot sowie 7 GByte Cloud-Speicher über Microsofts Angebot Skydrive.

Bei der 64-GByte-Version des Surface Pro sind 41 GByte vorgelegt, so dass dem Anwender nur 23 GByte zur Verfügung stehen, hat die Website The Verge von Microsoft bestätigt bekommen.

Das Surface Pro ist nicht mit dem abgespeckten Windows RT, sondern mit dem Betriebssystem Windows 8 ausgestattet. Der Anwender nutzt bei diesem Modell ein 10,6-Zoll-Cleartype-Full-HD-Display (16:9) mit 1.920 x 1.080 Pixeln sowie 4 GByte RAM und USB 3.0.

Das Surface Pro kommt mit einem Intel Core i5 und 64 GByte Flash-Speicher für rund 900 US-Dollar auf den Markt. Die Variante mit 128 GByte Flash-Speicher soll knapp 1.000 US-Dollar kosten. Beide Versionen werden mit einem Stylus ausgeliefert, können aber auch mit den Fingern bedient werden. Das Surface Pro wiegt 900 Gramm und arbeitet mit WLAN 802.11a/b/g/n und Bluetooth 4.0. Zwei 720p-HD-Kameras sind jeweils vorne und hinten im Tablet eingebaut. Das Surface RT bietet eine Akkulaufzeit von 8 bis 9 Stunden, doch beim Surface Pro soll sie nur halb so lang sein.

Neu ist das Phänomen mit dem knappen Speicherplatz bei Microsoft-Tablets nicht. Auch beim Surface-Modell mit Windows RT und 32 GByte Flash-Speicher bleiben nur 14 GByte für den Nutzer übrig. 4 GByte braucht allein schon die Wiederherstellungspartition. Auf Laufwerk C sind zudem rund 14 GByte durch das System belegt und zwei weitere Partitionen machen noch einmal 400 MByte unbenutzbar, hat der Test von Golem.de ergeben.


awgher 08. Feb 2013

Bin ja mal gespannt ob das Konkurrenzprodukt Apple MacBook Air auch so einen negativen...

Kindliche Kaiserin 01. Feb 2013

Ich hab mal Windows NT 4.0 Server auf 140MB "abgespeckt". Darin waren dann schon der...

xmaniac 31. Jan 2013

Würdest du 64bit verstehen, wüsstest du das es weit länger reichen wird als 32bit oder...

el3ktro 31. Jan 2013

Die Präfixe kilo, mega und giga stehen aber nun mal für 10^3,10^6 und 10^9 und nichts...

redmord 31. Jan 2013

Ja, ich denke auch, dass erst die nächste Gerätegeneration Windows 8 aus dem Stand der...

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