Microsoft Surface Mit eigenen Tablets gegen Apple

Microsoft hat mit Surface eine eigene Tablet-Familie mit Windows 8 vorgestellt. Das 10,6 Zoll große Gerät ist mit abnehmbaren, dünnen Tastaturdeckeln in zwei Versionen erhältlich. Die Tablets werden sowohl mit ARM- als auch mit Intel-Prozessoren angeboten.

Anzeige

Microsofts Surface ist ein 10,6 Zoll großes Tablet für Windows 8 mit einem Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung, das Microsoft VaporMg nennt. Es ist in der ARM-Version und einer Version mit Intels Ivy-Bridge-Prozessor erhältlich. Dazu kommen eingebaute Kameras auf Vorder- und Rückseite sowie WLAN mit einem 2x2-MIMO-Antennen-Array.

Das 10,6 Zoll große Display im 16:9-Format mit Gorilla-Glas erreicht eine Auflösung von bis zu 1.920 x 1.080 Pixeln. Mit Hilfe des eingebauten, ausklappbaren Ständers aus Metall, der nur 0,7 mm dick ist, lässt sich das Tablet auf dem Tisch aufstellen. Drei Scharniere, die an der Rückseite des Tablets befestigt sind, sorgen nach Angaben von Microsoft für ausreichende Stabilität.

  • Microsoft Surface mit Touch Cover (Bild: Microsoft)
  • Microsoft Surface mit ausgeklapptem Ständer (Bild: Microsoft)
  • Microsoft Surface mit ausgeklapptem Ständer (Bild: Microsoft)
  • Microsoft Surface mit Hardwaretastatur (Bild: Microsoft)
  • Microsoft Surface (Bild: Microsoft)
Microsoft Surface mit Touch Cover (Bild: Microsoft)

Besonders überraschend bei der neuen Tablet-Serie ist der mit einer Magnethalterung befestigte Deckel. Er ist in zwei Versionen erhältlich. Das Surface Type Cover mit 5 mm Dicke ist eine Hardwaretastatur samt echten Tasten mit einem Hub von 1,5 mm und einem Trackpad.

Das in mehreren Farben erhältliche 3 mm dicke Surface Touch Cover besitzt hingegen zwar fühlbare Tasten, die sich aber nicht eindrücken lassen. Sensoren erkennen die Anschläge der Finger und interpretieren diese als Tastendrücke. Ein Lagesensor sorgt dafür, dass die Eingabe deaktiviert wird, wenn der Tastaturdeckel zu oder nach hinten geklappt ist. Wird ein farbiges Touchcover angeklippt, ändert sich der Hintergrund der Metro-Oberfläche von Windows 8 entsprechend: Bei einem blauen Cover wird auch der Metro-Hintergrund blau, was die Einheit aus Hardware und Software unterstreichen soll.

Die RT- und die Pro-Version der Surface-Tablets erscheinen in unterschiedlicher Hardwarekonfiguration. Das RT-Modell mit seinem "Cleartype-HD-Display" ist 9,3 mm dick, wiegt 676 Gramm und ist mit einem USB-2.0-Port sowie einem Micro-SD-Kartenleser ausgerüstet. Der Flashspeicher ist 32 oder 64 GByte groß, der Akku hat eine Kapazität 31,5 Wh. Eine an Windows 8 RT angepasste Office-2013-Version sowie das Touch- und das Type-Cover gibt es als Zubehör.

Die Intel-Version mit Windows 8 Pro wiegt mit dem 42-Wh-Akku 903 Gramm und damit deutlich mehr und ist auch mit 13,5 mm etwas dicker. Die Kühlung erfolgt über Lufteinlässe rund um das "Clear-Type-Full-HD-Display". Neben einem USB-3.0-Anschluss sind ein MicroSDXC-Kartenleser und ein Mini-Displayport integriert. Auf dem Pro-Modell läuft eine normale Windows-8-Version inklusive Metro- und klassischer Desktopoberfläche.

Zur Kühlung hat Microsoft einen komplett um das Gehäuse laufenden Schlitz integriert. Ganz gleich, wie der Nutzer das Gerät anfasst, kann dadurch immer genug Luft zur Kühlung ausgetauscht werden.

Die Pro-Version lässt sich zudem mit einem Stift nutzen, um beispielsweise handschriftliche Notizen zu machen. Eine Handballenerkennung verhindert, dass dabei gescrollt wird. Wird der Stift nicht benötigt, kann er magnetisch an eine Ladebuchse geklippt werden, wo er direkt aufgeladen wird. Der Abstand zwischen Oberfläche, auf der geschrieben wird, und dem eigentliche Display beträgt nur 0,7 mm. Der Stift wird als Zubehör verkauft. Informationen zu Taktfrequenzen, dem RAM oder ähnlichen Eckdaten nannte Microsoft nicht.

Preise auf Ultrabook-Niveau

Die Surface-Tablets für Windows 8 RT sollen parallel zum Marktstart des neuen Betriebssystems auf den Markt kommen. Die Pro-Versionen mit Intel-Prozessoren werden nach Angaben von Microsoft aber erst drei Monate danach erhältlich sein. Zu den Preisen äußerte sich Microsoft nicht. Die RT-Modelle sollen etwa so viel kosten wie andere ARM-Tablets, die Pro-Modelle sollen preislich mit Ultrabooks konkurrieren können.


Turkishflavor 13. Sep 2013

Was willst du mit Aluminium? Vapor mg besteht aus einer Magnesiumlegierung, diese ist...

solotalent 27. Jun 2012

Warum sollte das surface rt nicht mobil genutzt werden, ich dachte dafür sind solche...

solotalent 27. Jun 2012

Währe doch schade und für mich wohl unbrauchbar, wenn das Surface ohne UMTS daher kommen...

schauol1 26. Jun 2012

...hätte das iPad iOS drauf wenn die Hardware OSX zulassen würde und es für Touch...

C00kie 23. Jun 2012

Das iPad 3 hat zu viele Probleme, gelbstichiges Display bei einigen Geräten, kein echtes...

Kommentieren


internetanbieter.info / 19. Jun 2012

Microsoft stellt eigenen Tablet-Rechner vor

internetanbieter.info / 19. Jun 2012

Microsoft stellt eigenen Tablet-Rechner vor



Anzeige

  1. Business Intelligence Analyst Logistik (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)
  2. Entwickler (m/w) SAP WM / LES (Warehouse Management)
    PAUL HARTMANN AG, Heidenheim
  3. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  4. IT Support Specialist (m/w) - Applikationsbetreuung
    Real Garant über Baden Executive Search Personalberatung GmbH, Neuhausen auf den Fildern

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  2. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  3. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  4. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  5. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  6. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  7. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  8. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  9. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  10. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Bleichenbacher-Angriff TLS-Probleme in Java
  2. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  3. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel