Microsoft-Patentantrag: Eingabestift als Flöte und Zirkel
Microsoft will Eingabestifte mit Multitouch ausstatten. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Microsoft-Patentantrag Eingabestift als Flöte und Zirkel

Virtuelle Flöte, Tennisschläger, Zirkel oder Bleistiftanspitzer: Microsoft hat in den USA ein Patent auf einen vielseitigen Eingabestift mit einer umlaufenden Multitouch-Oberfläche angemeldet.

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Der Eingabestift, der von Microsoft in der Patentanmeldung "Multi-Touch Input Device" genannt wird, ist mit einer Multitouch-Oberfläche ausgerüstet, die um einen Großteil des Geräts geschlungen ist. Der Stift ist ferner mit Neigungs- und Beschleunigungssensoren sowie einem Kompass ausgerüstet, damit die Elektronik feststellen kann, wie er gehalten und in welche Richtung er gerichtet wird.

  • Stift als Radiergummi (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Stift als Cutter (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Spitzer-Geste zum Verstellen der Strichstärke (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Stift als Zirkel (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Zwei Stifte als Lineal (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Flöte (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Der Stift kann auch zum Spielen verwendet werden. (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Das Multi-Touch Input Device  (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Das Multi-Touch Input Device (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Microsoft schweben vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für diesen Stift vor, der natürlich auch zum Schreiben auf Displays verwendet werden soll. Wischt der Anwender ihn beispielsweise mit der Seite über den Bildschirm, könnte er als Radierer dienen. Wird er wie ein Messer gehalten, könnte er als digitaler Cutter fungieren, mit dem Grafiken am Bildschirm zerlegt werden.

Dreht der Anwender das Gerät so, als sei es ein Bleistift in einem Spitzer, könnte durch diese leicht erkennbare Geste in Grafikprogrammen die Strichbreite variiert werden. Hält ihn der Anwender senkrecht auf den Bildschirm und vollzieht eine Drehbewegung, wird er zum Zirkel.

Zwei Stifte lassen sich auch zu einem Lineal kombinieren, wobei eines der beiden Eingabegeräte am liegenden Gegenstück entlang geführt wird, damit die Zeichenstrecke gemessen werden kann. Selbst als Flöte oder als Tennisschlägergriff stellt sich Microsoft sein Multi-Touch Input Device laut dem Patentantrag vor.

Bisher handelt es sich nur um einen Patentantrag (20120206330) von Microsoft in den USA vom Februar 2011. Es wurde erst jetzt veröffentlicht. Ob daraus jemals ein echtes Produkt wird, ist nicht bekannt.


Thobar 28. Aug 2012

Wenn solch ein Stift jemals auf den Markt kommen sollte, müsste sowieso eine Software...

Thobar 28. Aug 2012

Andere KÖNNEN keine Stifte mit dieser Funktionalität erfinden, weil es schon erfunden...

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