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Die nächste Generation von Office 2016 soll viele Nachteile beim plattformübergreifenden Arbeiten abbauen.
Die nächste Generation von Office 2016 soll viele Nachteile beim plattformübergreifenden Arbeiten abbauen. (Bild: Microsoft)

Microsoft Office 2016: Der Mac profitiert von reduzierten Office-Code-Basen

Microsofts Office 2016 für Windows-Desktops teilt sich eine Code-Basis mit der Mac-Version des Büroprogrammpakets. Einzig die mobilen Apps sind noch eine stark getrennte Entwicklung. Doch auch mit diesen soll geräteübergreifendes Arbeiten ohne Nachteile möglichen sein.

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Die Mac- und die Windows-Version der nächsten Office-Version teilen sich eine Code-Basis, wie Microsoft uns auf der Ignite erklärt hat. Nach langen Jahren des Wartens sind damit synchrone und vor allem bei den Funktionen aufeinander abgestimmte Office-Releases möglich - und zwar auch abseits der Cloud-Anwendungen. Allerdings nicht vollständig, denn die Datenbank-Anwendung Access wird laut Microsoft nicht auf dem Mac angeboten werden. Microsoft geht davon aus, dass es modernere Wege für diese Einsatzszenarien gibt, die eine Mac-Version von Access unnötig machen. Auf Nachfrage gab Microsoft aber an, dass insbesondere Nutzer der Tabellenkalkulation sich über eine verbesserte Kompatibilität freuen können.

In der Vergangenheit kam Microsoft mit seinem Mac-Team nicht hinterher. Das zeigte sich an fehlender Onenote-, Access- oder auch Makro-Unterstützung. Die geänderte Code-Basis dürfte das ändern. Die Frage bleibt aber, wie weit Microsoft gehen wird und ob es auch vergleichsweise selten genutzte Anwendungen zur Verfügung stellt. Einen der ersten Hinweise auf die neue Entwicklung gab Microsoft selbst: Seit November 2014 gibt es separat installierbares neues Outlook für die Mac-Plattform.

Apps sind die zweite Code-Basis für Office 2016

Neben der Desktop-Code-Basis gibt es von Microsoft noch einen zweiten Entwicklungszweig. Die Apps für mobile Geräte mit iOS, Android oder auch der Smartphone-Version von Windows 10 setzen auf eine gemeinsame Basis. Microsoft ist es eigenen Angaben zufolge wichtig, ebensolche Endgeräte Office-tauglich zu machen, so dass es überall zu nutzen ist, weitgehend unabhängig von Gerät und Betriebssystem. Auch dies gilt natürlich nicht für alle Anwendungen, die es auf dem Desktop in großer Menge gibt und die teils nur in sehr teuren Lizenzen verfügbar sind.

Für viele andere Anwendungen verspricht Microsoft Hilfestellungen für pixelgenaues Design, auch wenn eine Textverarbeitung eigentlich keine Publishing-Anwendung ist. Das soll auch über Gerätegrenzen hinweg funktionieren. Ein Dokument wie eine Präsentation oder ein Textdokument, das auf einem PC bearbeitet wurde, soll seine Designfeinheiten auch dann behalten, wenn es danach an einen Mac-Mitarbeiter weiter- und anschließend an ein Windows-Smartphone zurückgegeben wird.

Dies ist eine recht anspruchsvolle Aufgabe für Entwickler. In der Vergangenheit sind daran viele gescheitert. Apple gelang dies beispielsweise mit seiner iWork-Suite nicht. Inkompatibilitäten zwischen den Versionen erschwerten das Arbeiten, zudem konnte es schon bei einfachen Dokumenten passieren, dass mit den App-Versionen von iWork Dokumenteninhalte verschwinden. Im Laufe der Entwicklung ließ Apple Funktionen entfernen, um sie später in Teilen wieder einzuarbeiten.

Wenn Microsoft seine Versprechen einhält, dürfte sich mit Office 2016 eine mächtige Konkurrenz auf der Apple-Plattform etablieren können. Zusätzlich arbeitet Microsofts Suite auch auf Android-Geräten, wovon Büros mit gemischten Umgebungen profitieren. Auch Libreoffice und Openoffice können mit Microsofts neuem Angebot bisher nicht konkurrieren.

Office 2016 soll im Herbst 2015 auf den Markt kommen. Kürzlich wurde die neue Office-Version als Vorschau veröffentlicht.


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elgooG 07. Mai 2015

/+1 Wer darauf verzichtet Inselstandards eines einzelnen Herstellers zu setzen, kann...

Anonymer Nutzer 06. Mai 2015

Als ob ich das gerochen hätte: "Heise: Offener Brief: Apple ignoriert seine kreativen...



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