Microsoft Kinect: You can touch this
Übi kombiniert Kinect und Windows 8 für Touch-Oberflächen. (Bild: Übi Interactive)

Microsoft Kinect You can touch this

Übi Interactive hat das Versprechen, jede Oberfläche in einen Touchscreen zu verwandeln, erfüllt. Mindestens 149 US-Dollar kostet die Software, die aus Kinect für Windows und einem Beamer eine interaktive Leinwand zaubert.

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Warum zieht ein kleines Startup aus München nach Seattle? Weil Redmond keine 20 Autominuten entfernt ist und Übi Interactive eines von elf Unternehmen ist, die Teil von "Microsoft Accelerator for Kinect" sind. Dieses Programm dient dazu, neue Anwendungsbereiche für den Kinect-Sensor zu finden. Neben 20.000 US-Dollar gab es auch technische Unterstützung für das Windows SDK - und so konnten die bayerischen Entwickler ihr im vergangenen Jahr vorgestelltes Projekt verwirklichen.

Seit Herbst 2012 funktioniert Kinect auch unter Windows 8, was es Übi ermöglichte, die Bewegungssteuerung mit der Touch-Implementierung des Betriebssystems sowie einem per Beamer (720p oder besser) projizierten Bild zu kombinieren. Kinect erfasst hierbei die Eingaben des Nutzers, die Software von Übi wandelt diese so um, dass Windows 8 die Bewegungen als Touch-Gesten auf der Oberfläche erkennt, an welche das Bild geworfen wird. Wichtig ist hierbei, dass Kinect alles erkennen kann, was auf der interaktiven Oberfläche passiert. Derzeit gibt es allerdings noch leichte Probleme mit Schatten, dafür erkennt die Übi-Software bis zu 20 Touch-Punkte und erlaubt Eingaben mit der kompletten Hand sowie einzelnen Fingern.

BasicProfessionalBusinessEnterprise
Anzahl der Touch-Eingaben11220
Maximal Display-Größe45 Zoll100 Zoll100 Zoll100 Zoll
Unterstützte ModiFingerFinger und HändeFinger und HändeFinger und Hände
SupportNur via ForumInnerhalb von zwei Arbeitstagen per EmailInnerhalb von einem Arbeitstag per EmailTelefonisch am gleichen Tag
Preis149 US-Dollar379 US-Dollar799 US-Dollar1.499 US-Dollar
Übi-Versionen im Vergleich

Übi-Chef Anup Chathoth nennt als praktische Beispiele unter anderem Konferenzen in Firmen - Microsoft und Intel sollen dies bereits umsetzen -, interaktiven Unterricht an Schulen oder Präsentationen in Museen, das Projizieren von Rezepten an die Wand in der Küche oder Angry Birds im Kinderzimmer. Die Übi-Technik funktioniert sogar auf Glas und steht ab sofort in vier Versionen bereit: Basic, Professional, Business und Enterprise. Diese unterscheiden sich in Preis, Anzahl der interpretierten Touch-Eingaben, der Größe der projizierten Fläche und dem Support. Der Preis enthält ein Jahr lang kostenlose Updates.

Komplett neu ist die Idee von Übi allerdings nicht, ähnliche oder zumindest im Ansatz vergleichbare Projekte gibt es auch mit der Nintendo Wii oder in Form von Worldkit, Mogees und Omnitouch.


Tzven 17. Aug 2013

Dadurch das es auf keine IR-Zauberstäbe angewiesen ist, würde ich sagen es ist schon...

derKlaus 15. Aug 2013

was in 50% aller Fälle schon eine unlösbare Aufgabe darstellt. warum? Es wurde dann doch...

zorndyuke 15. Aug 2013

Die heißen ja echt "Übi interactive" ^^ P.S. Kommentare müssen nicht unbedingt einen...

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