Microsoft im Interview "Surface ist für uns kein Hobby"

In Hannover zeigt Microsoft sein Surface Pro mit Core-i5-CPU. Kaufen kann man es aber erst, wenn die Nachfrage in den USA nachlässt. Produktmanager Boris Schneider-Johne erklärt im Interview, warum das so ist.

Anzeige

Im zweiten Quartal des Jahres 2013 soll das Surface Pro auch in Deutschland auf den Markt kommen. Ein Preis für das Gerät steht noch nicht fest. Das sagte Produktmanager Boris Schneider-Johne Golem.de auf der Cebit. Auf einen genaueren Termin wollte sich der frühere Xbox-Chef von Microsoft Deutschland, der inzwischen Windows und die dazugehörige Hardware betreut, nicht festlegen.

"Die Nachfrage nach dem Surface Pro in den USA ist enorm", erklärte Schneider-Johne die verzögerte Markteinführung in anderen Ländern. In den Vereinigten Staaten ist das Gerät in Microsofts Onlineshops immer wieder schnell ausverkauft, wenn eine neue Lieferung eintrifft. Unbestätigten Angaben zufolge, die der Produktmanager nicht kommentieren wollte, hatte Microsoft in der ersten Charge nur eine Million Surface Pro herstellen lassen, beim Surface RT mit ARM-CPU sollen es vier Millionen gewesen sein.

Wie auch schon Microsoft-Vorstand Kevin Turner auf der Cebit sagte, sind die Surface-Tablets für Microsoft ein ernstzunehmendes Produkt, mit dem auch Geld verdient werden soll. Das hat laut Schneider-Johne auch Folgen für die Lieferbarkeit: "Man kann sich da nicht einfach zehn Millionen Geräte auf Halde legen - das ist ein viel zu großes finanzielles Risiko."

Auch als reine Machbarkeitsstudie attraktiver Windows-Tablets will Microsoft die Surface-Geräte nicht sehen. "Surface ist für uns kein Hobby", sagte Schneider-Johne, als er auf eine mögliche Parallele zum Apple TV angesprochen wurde. Steve Jobs hatte dieses Gerät häufig als "Hobby" seines Konzerns bezeichnet. Vor allem viele Analysten hatten nicht verstanden, warum Apple an dem nur mäßig erfolgreichen Gerät festhielt - dass es als Basis für einen möglichen Apple-Fernseher dienen könnte, war zu Beginn noch nicht abzusehen.

Für Microsoft sollen die Surface-Geräte aber von Anfang an Gewinn abwerfen, und daher produziert das Unternehmen nur so viele, wie man auch sicher verkaufen kann. Der tatsächliche Erfolg der Windows-Tablets am Markt ist aber noch nicht abzuschätzen, selbst wenn sich mit Samsung der erste Hersteller von RT-Tablets schon zurückgezogen hat. Das wollte Schneider-Johne auch nicht kommentieren. Er stellte aber fest, dass Microsoft sein Surface mit Windows RT weiterhin anbieten wird und nach den ersten beiden Geräten auch weitere Surfaces von Microsoft erscheinen sollen.


Switchblade 11. Mär 2013

Der ist in den USA nicht besonders gut gelaufen. Deshalb auch eingestellt. Das hat nichts...

Kreiszahl 11. Mär 2013

Der is mir neu. Ich kenn den LOAD"*",8(,1) und den LOAD"$",8(,1). Was machte denn...

Noxvento 11. Mär 2013

http://lounge.moviecodec.com/images/attachment/about-ichigos-so-called-dimensionbusting...

Nemorem 09. Mär 2013

Kein Sim Dock und nur 4 Stunden Akkulaufzeit haben es mir auch schwer gemacht, darin ein...

Feron 08. Mär 2013

http://www.theverge.com/2013/3/7/4073132/microsoft-hardware-oems-surface-challenge-craig...

Kommentieren



Anzeige

  1. Junior Fleet IT Systems Manager (m/w)
    TUI Cruises GmbH, Hamburg
  2. Quality Assurance Engineer / Rollout and System Integration (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  3. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  4. Business Analyst / Projekt Manager (m/w)
    Parts Europe GmbH, Wasserliesch bei Trier

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  2. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  3. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  4. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  5. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  6. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  7. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  8. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  9. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  10. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Flappy 48 Zahlen statt Vögel
  2. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  3. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman

    •  / 
    Zum Artikel