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Boris Schneider-Johne im Interview auf der Cebit 2013
Boris Schneider-Johne im Interview auf der Cebit 2013 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Microsoft im Interview: "Surface ist für uns kein Hobby"

Boris Schneider-Johne im Interview auf der Cebit 2013
Boris Schneider-Johne im Interview auf der Cebit 2013 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

In Hannover zeigt Microsoft sein Surface Pro mit Core-i5-CPU. Kaufen kann man es aber erst, wenn die Nachfrage in den USA nachlässt. Produktmanager Boris Schneider-Johne erklärt im Interview, warum das so ist.

Im zweiten Quartal des Jahres 2013 soll das Surface Pro auch in Deutschland auf den Markt kommen. Ein Preis für das Gerät steht noch nicht fest. Das sagte Produktmanager Boris Schneider-Johne Golem.de auf der Cebit. Auf einen genaueren Termin wollte sich der frühere Xbox-Chef von Microsoft Deutschland, der inzwischen Windows und die dazugehörige Hardware betreut, nicht festlegen.

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"Die Nachfrage nach dem Surface Pro in den USA ist enorm", erklärte Schneider-Johne die verzögerte Markteinführung in anderen Ländern. In den Vereinigten Staaten ist das Gerät in Microsofts Onlineshops immer wieder schnell ausverkauft, wenn eine neue Lieferung eintrifft. Unbestätigten Angaben zufolge, die der Produktmanager nicht kommentieren wollte, hatte Microsoft in der ersten Charge nur eine Million Surface Pro herstellen lassen, beim Surface RT mit ARM-CPU sollen es vier Millionen gewesen sein.

Wie auch schon Microsoft-Vorstand Kevin Turner auf der Cebit sagte, sind die Surface-Tablets für Microsoft ein ernstzunehmendes Produkt, mit dem auch Geld verdient werden soll. Das hat laut Schneider-Johne auch Folgen für die Lieferbarkeit: "Man kann sich da nicht einfach zehn Millionen Geräte auf Halde legen - das ist ein viel zu großes finanzielles Risiko."

Auch als reine Machbarkeitsstudie attraktiver Windows-Tablets will Microsoft die Surface-Geräte nicht sehen. "Surface ist für uns kein Hobby", sagte Schneider-Johne, als er auf eine mögliche Parallele zum Apple TV angesprochen wurde. Steve Jobs hatte dieses Gerät häufig als "Hobby" seines Konzerns bezeichnet. Vor allem viele Analysten hatten nicht verstanden, warum Apple an dem nur mäßig erfolgreichen Gerät festhielt - dass es als Basis für einen möglichen Apple-Fernseher dienen könnte, war zu Beginn noch nicht abzusehen.

Für Microsoft sollen die Surface-Geräte aber von Anfang an Gewinn abwerfen, und daher produziert das Unternehmen nur so viele, wie man auch sicher verkaufen kann. Der tatsächliche Erfolg der Windows-Tablets am Markt ist aber noch nicht abzuschätzen, selbst wenn sich mit Samsung der erste Hersteller von RT-Tablets schon zurückgezogen hat. Das wollte Schneider-Johne auch nicht kommentieren. Er stellte aber fest, dass Microsoft sein Surface mit Windows RT weiterhin anbieten wird und nach den ersten beiden Geräten auch weitere Surfaces von Microsoft erscheinen sollen.


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Switchblade 11. Mär 2013

Der ist in den USA nicht besonders gut gelaufen. Deshalb auch eingestellt. Das hat nichts...

Kreiszahl 11. Mär 2013

Der is mir neu. Ich kenn den LOAD"*",8(,1) und den LOAD"$",8(,1). Was machte denn...

Noxvento 11. Mär 2013

http://lounge.moviecodec.com/images/attachment/about-ichigos-so-called-dimensionbusting...

Nemorem 09. Mär 2013

Kein Sim Dock und nur 4 Stunden Akkulaufzeit haben es mir auch schwer gemacht, darin ein...

Feron 08. Mär 2013

http://www.theverge.com/2013/3/7/4073132/microsoft-hardware-oems-surface-challenge-craig...



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