Microserver Intel kündigt Atom-CPU mit 22-Nanometer-Technik an

Unter dem Codenamen "Avoton" will Intel im Jahr 2013 einen Atom-Prozessor aus der 22-Nanometer-Fertigung auf den Markt bringen. Schon zuvor soll für Microserver das Design "Centerton" erscheinen.

Anzeige

Intel hat die weitere Atom-Roadmap für den Einsatz der kleinen Prozessoren in Microservern veröffentlicht. In der zweiten Hälfte des Jahres 2012 soll auf Basis der bestehenden CPUs - also mit 32-Nanometer-Technik - die Referenzplattform "Centerton" vorgestellt werden. Für ein einzelnes System inklusive Chipsatz, I/O und Speicher soll Centerton im Schnitt nur 8,95 Watt elektrischer Leistung benötigen. Intels Präsentation deutet aber auch an, dass das System unter voller Last auch bis zu 20 Watt benötigen kann.

  • Die Skala oben geht bis 20 Watt (Bilder: Intel)
  • Die Atom-Roadmap für Microserver (Bilder: Intel)
  • Große und kleine Kerne haben ihre Berechtigung
  • Seamicro, das AMD gehört, listet Intel hier nicht auf.
Die Atom-Roadmap für Microserver (Bilder: Intel)

Das soll sich erst 2013 ändern, wenn das neue Atom-Design "Avoton" auf den Markt kommt. Intel sieht dafür, wie bei den aktuellen Ivy-Bridge-CPUs, 22-Nanometer-Fertigung vor. Anders als bei den großen Prozessoren der Core-i-Reihe, wo die kleinere Strukturbreite für einen Ausbau der Grafik genutzt wurde, dürfte Avoton wohl eher auf Stromsparen getrimmt sein.

Als Grenze für das, was die CPU eines Microservers typischerweise aufnimmt, sieht Intel 15 Watt an. Die sparsamsten Xeons wie der E3-1260L liegen aber noch bei 45 Watt, 2012 sollen daher Versionen der CPUs erscheinen, die nur noch auf 17 Watt kommen. Bei wie vielen Kernen, lässt Intel von offen, der 1260L besitzt vier davon. Zuvor hatte das Unternehmen aber schon von 16-Core-Atoms gesprochen.

Im boomenden Markt der Microsever, die viel Rechenleistung auf geringstem Raum mit wenig Energiebedarf anbieten, hat Intel nicht nur AMD als Konkurrenten. Dieses Unternehmen hatte mit Seamicro sogar einen kompletten Anbieter der kompakten Rechner gekauft. Auch Hersteller von ARM-SoCs widmen sich verstärkt dem Servermarkt, einer davon ist Nvidia. Um dessen Projekt 'Denver', das die erste Server-CPU von Nvidia werden soll, ist es aber zuletzt recht still geworden. Nach ersten Planungen sollte dieser Chip ebenfalls 2013 erscheinen.


elgooG 22. Jun 2012

Nur weil das Ding nicht 24/7 sondern nur On Demand läuft, brauche ich keinen Server? Es...

Kommentieren



Anzeige

  1. Inhouse PHP Web-Entwickler (m/w)
    IPO PrämienServices GmbH, Weingarten bei Karlsruhe
  2. SAP Basis Administrator (m/w)
    WSW Software GmbH, Krailling (bei München)
  3. Data Analyst (m/w)
    Mindshare GmbH, Frankfurt
  4. Systemadministrator (m/w) 2nd Level Support
    WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG, Klingenberg bei Aschaffenburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Google kann Gewinn nur leicht steigern

  2. Maynard

    Wayland-Shell für den Raspberry Pi

  3. BGH-Urteil

    Typenbezeichnung gehört in eine Werbeanzeige

  4. Startup Uber

    Privater Taxidienst Uberpop verboten

  5. Project Atomic

    Red Hat erarbeitet Host-System für Docker-Container

  6. Getac T800

    Robustes 8-Zoll-Tablet mit Windows

  7. MS-Flugsimulator X

    Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet

  8. Vorratsdatenspeicherung

    Totgesagte speichern länger

  9. Intel

    Broxton LTE erst 2016, Skylake-Produktion noch 2015

  10. Bitcoin-Börse

    Mtgox soll verkauft oder aufgelöst werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  2. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion
  3. Linux-Distribution Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

    •  / 
    Zum Artikel