Microblogging Menshn kommt von Mention

Menshn ist ein neuer Microbloggingdienst, den zwei britische Politiker gegründet haben. Darüber sollen Nutzer fokussiert über bestimmte Themen etwa aus der Politik online diskutieren. Ihnen stehen dabei 40 Zeichen mehr als bei Twitter zur Verfügung.

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180 statt 140 Zeichen bietet der neue Microbloggingdienst Menshn. Gegründet wurde er von zwei Briten, die mit Twitter unzufrieden waren.

Ziel sei, einen Dienst zu etablieren, über den Nutzer über bestimmte Themen, vor allem aus der Politik, debattierten, sagen die Gründer Louise Mensch und Luke Bozier. "Wir waren frustriert, weil sich Twitter nicht auf Themen fokussiert. Wir beide lieben Twitter", erklärte Bozier der britischen Tageszeitung The Guardian. Eine Diskussion über eine Wahl sei dort aber nicht gut aufgehoben. "Twitter ist einfach zu beliebig. Wir wollten die Menschen ermutigen zu kommunizieren, statt nur ihre Gedanken zu veröffentlichen."

Thema US-Wahlkampf

Das Thema, auf das sich Menshn zuerst fokussiert, ist die US-Präsidentschaftswahl im kommenden Herbst. Dazu bietet Menshn Diskussionen zu drei Themen an: dem Wahlkampf der beiden Kandidaten sowie der Wahl selbst.

Hinter dem Dienst steht das Unternehmen Menschbozier, das Mensch und Bozier Anfang des Jahres gegründet haben. Louise Mensch sitzt seit 2010 für die konservative Partei im britischen Unterhaus. In den 1990er Jahren schrieb sie unter ihrem Mädchennamen Louise Bagshawe eine Reihe sogenannter Chick-Lit-Romane. Bozier ist ein ehemaliger Berater der Labour-Partei, der Anfang des Jahres das politische Lager wechselte. Mensch war in den 1990er Jahren kurze Zeit Mitglied bei Labour.

Start in den USA

Vorerst ist Menschn jedoch nur in den USA verfügbar. Allerdings wollten sie den Microbloggingdienst künftig auch in anderen Ländern anbieten, sagten die Gründer der BBC. In ihrer Heimat Großbritannien solle er noch vor den Olympischen Sommerspielen starten, die am 27. Juli eröffnet werden.

Der Name des Dienstes habe nichts ihrem eigenen zu tun, beteuerte die Gründerin im Guardian. Es sei vielmehr ein Spiel mit dem Wort Mention (Nennung, Erwähnung). Die Nutzer des Dienstes heißen übrigens Menshners. Nicht Menschen.


S-Talker 21. Jun 2012

Die Zeichenbegrenzung bei Twitter war im Grunde ja nur da, um zum schnellen sinnlosen...

blaudoge 21. Jun 2012

Denkt einer doch bitte mal an die Kinder!

YsenGrimm 20. Jun 2012

Es scheint auch außerhalb von den USA zu funktionieren, das mit dem anmelden und dem...

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