Microblogging: Alibaba steigt bei Weibo ein
Alibaba-Chef Jack Ma im März 2013 auf einer Konferenz in Hongkong (Bild: Bobby Yip/Reuters)

Microblogging Alibaba steigt bei Weibo ein

Die Großen tun sich zusammen: Alibaba übernimmt für knapp 600 Millionen US-Dollar einen Anteil von 18 Prozent an Sinas Microblogging-Dienst Weibo. Sina und Alibaba gehören zu den größten Internetunternehmen in China.

Anzeige

Das chinesische E-Commerce-Unternehmen Alibaba hat einen Anteil an dem Microblogging-Dienst Weibo übernommen. Alibaba erhält 18 Prozent an Weibo von dem Webportal Sina und hat die Option, den Anteil auf 30 Prozent zu erhöhen.

Weibo ist das chinesische Pendant zu Twitter. Der Microblogging-Dienst hat über 500 Millionen registrierte Nutzer, von denen rund 46 Millionen regelmäßig aktiv sind. Alibaba übernimmt 18 Prozent an Weibo. Das Unternehmen hat zudem eine Option auf weitere 12 Prozent von Weibo, wenn sich beide Seiten über die Bewertung des Dienstes einig sind.

Alibaba zahlt für den Anteil laut Sina 586 Millionen US-Dollar. Damit wird Weibo mit rund 3,3 Milliarden US-Dollar bewertet. Das entspreche dem Wert des gesamten Unternehmens Sina, bevor das Geschäft bekanntwurde, berichtet die New York Times. Zum Vergleich: Twitter hat weltweit rund 200 Millionen Nutzer und soll etwa acht Milliarden US-Dollar wert sein.

Social Commerce

Alibaba und Sina wollen künftig gemeinsam "neue Geschäftsmodelle für Social Commerce auf der Basis der Interaktion von den mehreren hundert Millionen Nutzern auf Weibo und den E-Commerce-Plattformen von Alibaba" entwickeln. Sie wollen in den kommenden drei Jahren über Werbung und Social-Commerce-Dienste 380 Millionen US-Dollar einnehmen.

Sina ist eines der drei großen Webportale in China. Alibaba betreibt mehrere Handelsplattformen, einen Onlinehandel sowie ein Zahlungssystem. Es gibt Gerüchte, dass Alibaba in diesem Jahr an die Börse geht. Experten spekulieren, dass es einer der größten Börsengänge eines Internetunternehmens werden könnte.


Felix_Keyway 30. Apr 2013

Nun mal wortwörtlich...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  2. Business Analyst SAP (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg
  3. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  4. Inhouse Spezialist SAP (m/w)
    ROTA YOKOGAWA GmbH & Co. KG, Wehr am Rhein

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  2. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  3. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  4. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  5. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  6. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  7. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  8. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  9. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  10. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel