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Michael Dell
Michael Dell (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Michael Dell: Dell will kein PC-Unternehmen mehr sein

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Michael Dell (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Dell will das Image des PC-Anbieters loswerden und sich auf Produkte und Dienste für Unternehmenskunden konzentrieren. Fast die Hälfte der Beschäftigten soll schon in dem Bereich tätig sein. Wird die andere Hälfte überflüssig?

Dell hat bei der Vorstellung neuer Server in San Francisco erklärt, dass der Konzern nicht mehr als PC-Hersteller für Endnutzer gelten will. Firmenchef Michael Dell sagte laut einem Bericht der New York Times: "Wir sind kein PC-Unternehmen. Wir sind ein End-to-End-Lösungsanbieter." Von den 110.000 Dell-Beschäftigten seien bereits 47.000 in der Sparte Business Services tätig.

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"Auf dem globalen Markt für Informationstechnologie mit einem Volumen von 3 Billionen US-Dollar macht das Geschäft mit Endkunden 250 Milliarden US-Dollar aus", erklärte Dell. "Das Geschäft mit Firmenkunden beträgt 2,75 Billionen US-Dollar. Wir neigen dazu, uns mehr darauf zu konzentrieren." Dell machte keine Angaben dazu, ob ein Ausstieg aus dem Bereich Endkunden-PCs geplant ist.

Dell sagte, der Gewinn der Enterprise-Sparte habe sich in den letzten fünf bis sechs Jahren verdoppelt und generiere nun die Hälfte des Gewinns des Unternehmens.

Dell: "Endkundenmarkt ist nicht besonders gesund"

Dells Vice President für Strategie, Dave Johnson, betonte: "Der Endkundenmarkt ist nicht besonders gesund und das Enterprise-Geschäft ist sehr viel stärker." In den Bereichen Sales und Services von Dell seien deshalb schon dramatische Änderungen erfolgt.

Dell, der drittgrößte PC-Hersteller der Welt, der in den vergangenen Jahren viele Zukäufe im Bereich Firmenkundengeschäft getätigt hat, verkaufte seine PCs bislang hauptsächlich an kleine und mittlere Unternehmen. Im vergangenen Quartal sank der Gewinn von Dell um 18 Prozent auf 764 Millionen US-Dollar. Der stärkste Rückgang erfolgte im PC-Geschäft. Der Umsatz mit Speicher- und Networking-Produkten wuchs 2011 um zehn Prozent, während der Umsatz mit Desktop-PCs um 4 Prozent zurückging.

Außer, dass die neuen Server im klassischen Tower-Format, als Rackeinschübe und Blades verfügbar sind und mit 10-Gigabit-Ethernet vernetzt werden können, hat Dell noch keine technischen Daten der Geräte genannt. Das dürfte mit der von Intel für die Cebit erwarteten Ankündigung von Prozessoren der Serie Xeon E5 (Sandy Bridge-EP) zusammenhängen: Dell nennt auf der Produktseite der neuen Power-Edge-Server den 12. März 2012 als Liefertermin. Dieses Datum liegt nach der Cebit.

Dell könnte HPs Beispiel folgen

Der damalige Chef von HP, Léo Apotheker, hatte am 18. August 2011 angekündigt, die PC-Sparte auszugründen oder zu verkaufen. Das Unternehmen wolle keine PCs, Tablets, Smartphones und WebOS-Geräte mehr herstellen. Am 27. Oktober 2011 nahm die neue Konzernchefin Meg Whitman die Ausstiegspläne zurück.


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nicoledos 01. Mär 2012

Dafür gibt es dann Lenovo/Medion. Und sollte es doch eine Lücke entstehen so regelt das...

omo 28. Feb 2012

Winziger Würfel mit 10 USB-Anschlüssen (Übertragungsgeschwindigkeit abhängig vom externen...

Lord Gamma 28. Feb 2012

Wie soll man die ganzen Dell-Geräte aus den amerikanischen Filmen und Serien wieder...

WinMo4tw 28. Feb 2012

So schnell kann es gehen.

Programie 28. Feb 2012

Freiheit statt Apple Wrote: Man "muss" halt immer dann aufhoeren, wenn es am schoensten...



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