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Xiaomis Mi Notebook Air mit 12,5-Zoll-Display
Xiaomis Mi Notebook Air mit 12,5-Zoll-Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Core-M-Prozessor für lange Akkulaufzeit

Im Inneren des 12,5-Zoll-Modells arbeitet Intels Core-m3-Prozessor (6Y30) mit einer maximalen Taktrate von 1,5 GHz. Zusammen mit 4 GByte Arbeitsspeicher eignet sich das Notebook damit gut für alltägliche Arbeiten wie Surfen, E-Mails abrufen oder auch Filme schauen. Photoshop lässt sich ebenfalls noch gut nutzen, bei sehr prozessorlastigen Tätigkeiten wie Filmschnitt hingegen kommt der Chip merklich an seine Grenzen.

  • Das Mi Notebook Air im zugeklappten Zustand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mi Notebook Air von Xiaomi in der 12,5-Zoll-Variante (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Notebook ist offiziell nicht in Deutschland erhältlich, daher gibt es das Gerät nur mit QWERTY-Tastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur ist nicht besonders hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Inneren des Mi Notebook Air arbeitet ein Core-m3-Prozessor von Intel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben einem USB-3.0-Anschluss hat das Notebook auch einen USB-Typ-C-Port. Hierüber wird das Gerät geladen, aber auch ein externes Speichermedium lässt sich hier nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der anderen Seite des Gehäuses befinden sich ein Klinkenanschluss und ein HDMI-Ausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Metallgehäuse des Mi Notebook Air ist gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xiaomi hat sich beim Design offenbar stark von Apples Macbooks beeinflussen lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Parallelen zu Apple kulminieren im Spruch "Designed by Xiaomi in Beijing. Made in China". (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des Mi Notebook Air spiegelt sehr, was im Außenbereich problematisch sein kann. Die Helligkeit ist allerdings gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Im Inneren des Mi Notebook Air arbeitet ein Core-m3-Prozessor von Intel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Dank seiner Kompaktheit schätzen wir das kleine Mi Notebook Air vor allem als mobiles Büro. Das wird auch durch die lange Akkulaufzeit unterstützt: Dank des 5.000-mAh-Akkus haben wir mit dem Laptop bis zu elf Stunden Arbeitszeit erreichen können, bei Abschaltung der Netzwerkoptionen und bei moderater Bildschirmhelligkeit. Im Productivity-Test des Powermarks hat das Notebook acht Stunden lang bei einer Helligkeit von 150 cd/qm durchgehalten - ein ziemlich guter Wert. Dank des durch den Core-m3-Prozessor lüfterlosen Designs macht das Notebook zudem keinerlei Geräusche, was wir als sehr angenehm empfinden.

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128-GByte-SSD von Samsung

Als Speichermedium setzt Xiaomi eine 128 GByte große SSD ein. Das verbaute Modell ist eine Samsung CM871a, ein Klassiker bei den OEMs, der auch in weitaus teureren Notebooks steckt. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei 550 MByte/s, die Schreibgeschwindigkeit bei 150 MByte/s. Erfahrungsgemäß bricht die Schreibgeschwindigkeit bei größeren Dateien ein, bei kleinen Dateien hingegen kann die Geschwindigkeit bis zu 500 MByte/s erreichen. Der Preis des Mi Notebook Air verhindert wohl den Einbau einer SSD mit höherer Speichergröße - mit 128 GByte müssen Nutzer schnell haushalten.

Positiv überrascht waren wir von den eingebauten Lautsprechern, die - einem Aufdruck am Boden des Gerätes zufolge - von AKG stammen. Sie klingen außerordentlich satt und machen auch beim Filmeschauen Spaß. Da sind manch teure Ultrabooks anderer Hersteller deutlich schlechter, etwa das vom Autor normalerweise genutzte Yoga 260 von Lenovo.

Die Soundqualität wird durch eine Dolby-Audio-Anwendung weiter verbessert. Sie bietet voreingestellte Klangoptimierungen für Filme, Musik, Sprache und Spiele sowie einen individuellen Modus. Die Filmeinstellung beispielsweise verbreitert das Klangbild, während die Musikeinstellung den Sound etwas mehr fokussiert. Uns haben die verschiedenen Modi gut gefallen, sowohl über die eingebauten Lautsprecher als auch über Kopfhörer.

WLAN unterstützt das Mi Notebook Air nach 802.11 ac. Für Videotelefonate ist oberhalb des Displays eine 1-Megapixel-Kamera eingebaut.

Chinesisches Windows 10 sollte ausgetauscht werden

Über die Importhändler ist das Gerät mit zwei Windows-10-Varianten erhältlich: Entweder mit chinesischem Windows 10 Home oder mit englischem Windows 10 Home. Die chinesische Variante ist zwar deutlich günstiger als die englische, allerdings ist die Nutzung auf Deutsch mit mehr Mühe verbunden - in unserem Fall handelte es sich nämlich um eine Version, die sich nicht auf andere Sprachen umstellen lässt. Aufgrund des geringeren Preises lohnt sich der Mehraufwand allerdings, zumal eine Neuinstallation kein Hexenwerk ist.

Um das Notebook komplett auf Deutsch nutzen zu können, muss also eine deutsche Windows-Version neu installiert werden, die sich bei Microsoft herunterladen lässt. Am einfachsten finden wir es, mit dem Windows-ROM einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen. Auch hierfür gibt es bei Microsoft ein Tool, das den Großteil der Arbeit abnimmt.

Nutzer müssen darauf achten, dass es sich bei der heruntergeladenen Windows-10-Version ebenfalls um eine Home-Version handelt. Nur diese erkennt das UEFI des Mi Notebook Air aufgrund der registrierten chinesischen Windows-10-Version als registrierte Software und schaltet entsprechend die Aktivierung frei. Installiert der Nutzer etwa eine Pro-Version, muss er dafür entweder einen Product Key haben oder einen erwerben.

Neuinstallation am besten mit USB-Stick

Das Boot-Menü erreichen wir, indem wir beim Start des Gerätes die F12-Taste drücken. Anschließend muss der eingesteckte USB-Stick als Bootmedium ausgewählt werden. Die folgende Neuinstallation von Windows ist auf Deutsch und damit problemlos. Auf diesem Weg lassen sich natürlich auch Windows-10-Versionen in anderen Sprachen installieren.

Nach der Installation fehlten bei uns zahlreiche Treiber. Praktischerweise stellt Xiaomi alle Treiber für das Mi Notebook Air auf seiner Homepage zum Download zur Verfügung. Diese können in einem Paket heruntergeladen und installiert werden. Anschließend funktioniert auch das Touchpad wieder richtig, ebenso wie die Dolby-Soundunterstützung.

 Gut verarbeitetes Gehäuse aus MetallVerfügbarkeit und Fazit 

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Horsty 26. Sep 2016

Beim Import wird Dir lediglich das Gerät entzogen. Bei der Nutzung treten dann die...

Moe479 26. Sep 2016

wenn eine partei das zum programm macht, genügend wählerstimmen erhält, und das dann auch...

Horsty 26. Sep 2016

Zum einen bin ich erstaunt, dass ein Autor eines IT Profi Blogs die Begriffe nicht kennt...

DeathMD 26. Sep 2016

Scheint so: https://www.youtube.com/watch?v=3KGk_qGdwv8

ArcherV 26. Sep 2016

Für meinen Geschmack ist das Gerät zu klein. Alles unter 15,6" ist für mich nicht...

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