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Snake in Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain
Snake in Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain (Bild: Konami)

Metal Gear Online und das Fazit

Metal Gear Solid 5 ist für Playstation 3 und 4, für Xbox 360 und One sowie für Windows-PC (jeweils rund 50 bis 60 Euro) erhältlich. Auf der Disc der PC-Fassung befindet sich nur ein rund 9 MByte großer Installer - der Käufer muss noch rund 28 GByte an Daten von Steam auf seinen Rechner laden. Der First-Day-Patch für die Konsolenfassungen ist rund 500 MByte groß. Auf der Playstation 4 läuft das Programm übrigens in einer Auflösung von 1080p (1.920 x 1.080 Pixel), auf der Xbox One wird das Spiel dagegen in 900p (1.600 x 900 Pixel) berechnet. Beide Konsolen verwenden eine Bildrate von 60 fps, spürbare Ruckler oder andere technische Probleme haben wir in dem auf der Fox Engine von Kojima Producitons basierenden Spiel nur sehr selten bemerkt.

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The Phantom Pain verfügt nur über eine englische Sprachausgabe; der Hauptfigur Snake hat Schauspieler Kiefer Sutherland seine Stimme geliehen. Hierzulande gibt es deutsche Bildschirmtexte und auf Wunsch Untertitel. Das inhaltlich nicht geschnittene Spiel hat von der USK eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten.

  • Zusammen mit einem Begleiter erkundet Snake die Umgebung. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Karte sind Einsatzorte und feindliche Stellungen markiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Dieser feuerfeste Herr taucht plötzlich im Prolog auf... (Screenshot: Golem.de)
  • Per Helikopter gelangt Snake von Mother Base zu den Missionen. (Screenshot: Golem.de)
  • Typischer Anblick: In den Einsätzen verbringt Snake viel Zeit mit Warten im Gras. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Menü erweitern wir unser Hauptquartier. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Sandbox-Welt gibt es Tag- und Nachtwechsel mit schönen Sonnenaufgängen. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn Snake getroffen wird, wird das durch unschöne Flecken angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach den Hautpmissionen vergibt das Programm Punkte und eine Wertung. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei Nacht erkunden wir per Fernglas eine feindliche Stellung. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch dieser mysteriöse Typ will Snake an den Heldenkragen. (Screenshot: Golem.de)
  • Vor den Einsätzen wählen wir Waffen und Ausrüstung aus. (Screenshot: Golem.de)
Bei Nacht erkunden wir per Fernglas eine feindliche Stellung. (Screenshot: Golem.de)

Das Programm enthält einen Multiplayermodus namens Metal Gear Online, der laut Publisher Konami auf Konsole aber erst am 6. Oktober 2015 und auf PC sogar erst im Januar 2016 an den Start geht. Ein paar Onlineelemente gibt es allerdings bereits jetzt - für unseren Test haben wir sie, auch wegen häufiger Serverausfälle, aber vollständig ignoriert.

Fazit

The Phantom Pain platzt fast vor schrägen, überraschenden und oft skurrilen Ideen. Das Spiel traut sich was mit Elementen wie dem vergleichsweise offenen Missionsdesign oder Mother Base. Und trotzdem fühlt sich das jüngste Werk von Hideo Kojima vom ersten Augenblick an wie ein echtes Metal Gear, das erstklassiges Gameplay mit einer sehr unterhaltsamen, aufwendig in Szene gesetzten Handlung verbindet.

Der Gameplay-Kern sind natürlich die Missionen. Schön, dass das Spielgefühl der Vorgänger spätestens dann wieder da ist, wenn Snake in altbekannter Manier über den Boden krabbelt oder Gegner mit dem Pappkarton hereinlegt. Und Neues gibt es auch genug: die offenen Umgebungen etwa, die auch dafür sorgen, dass sich die Einsätze trotz Hilfen wie den per Fernglas markierten Feinden angenehm authentisch anfühlen. Der Wiederspielfaktor ist enorm - es gibt wenig andere Sandbox-Titel, bei denen das Ausprobieren unterschiedlicher Taktiken so viel Spaß macht.

Ein derart großes Spiel bietet natürlich auch ein paar Ansatzpunkte für Kritik. Einsteiger etwa dürften sich von der Optionsvielfalt erschlagen fühlen, und selbst erfahre Spieler werden in ein paar Missionen und bei so manchem Zwischengegner um Frusterlebnisse nicht herumkommen. Es wäre auch schön, wenn es mehr unterschiedliche Einsatzorte und interessantere Missionsziele geben würde. Außerdem lassen sich die KI-Gegner an manchen Stellen zu leicht austricksen.

Angesichts des schieren Umfangs ist das jüngste Abenteuer mit dem alten Snake aber erstaunlich gelungen und spaßig. Vor allem ergeben die vielen Elemente auf merkwürdige Art dann doch wieder ein großes, in sich stimmiges Gesamtwerk. Vielleicht ist das wirklich dem Genie von Hideo Kojima zu verdanken - es wird spannend sein zu sehen, was der Meister als Nächstes vorhat.

 Freiheit in der Soldaten-Sandbox

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felyyy 15. Sep 2015

Ich finde Open World an sich sehr gut. Liegt natürlich aber auch im Auge des...

Sharkuu 09. Sep 2015

i wanna be the guy hat mir auch nicht soo gut gefallen, weil es, wie du sagst, teilweise...

SirFartALot 08. Sep 2015

Echt? Also ich hoer mir alle Baender an und finde es fast immer sehr interessant. Ich...



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