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Snake in Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain
Snake in Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain (Bild: Konami)

Freiheit in der Soldaten-Sandbox

Das ist auch nötig, denn in der offenen Umgebung von Metal Gear Solid würde sonst wohl zu viel von der Übersicht aus den viel lineareren Vorgängern flöten gehen. In The Phantom Pain ist Snake in Umgebungen unterwegs, in denen er teils frei nach Gusto einen der 50 Hauptaufträge oder die wohl so um die 150 Nebenmissionen erledigt. Das Einsatzgebiet ist auf der Übersichtskarte markiert, alles andere müssen wir selbst herausfinden: Wo ist unser konkretes Ziel, durch welches Tal gelangen wir dorthin, und wie überwinden wir die Stellungen. Die teils riesigen Sandbox-Gebiete haben große Auswirkungen auf das Spielgefühl und sind eine echte Bereicherung, weil sie uns viel mehr Freiheiten erlauben.

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Allerdings: Ums Anschleichen kommen wir dabei selten herum. Falls uns ein Feind dabei doch entdeckt, schaltet das Programm in eine Art Zeitlupenmodus, in dem wir den Gegner mit ein paar Schüssen ausschalten können. Das funktioniert fast immer, allerdings heulen danach oft die Sirenen und alle Feinde in der Nähe jagen uns. Obwohl Metal Gear Solid 5 eigentlich auf Schleichen ausgelegt ist, haben wir es bei vielen Missionen oft auf einen derartigen Großalarm drauf ankommen lassen. Also: uns in einer Ecke verschanzt, ein paarmal in die Luft gefeuert und dann in Rambo-Manier so viele Feinde wie möglich über den virtuellen Jordan geschickt.

Das funktioniert ganz gut, weil sich Snake in Deckung relativ schnell wieder von Schüssen erholt, und weil etwa über das Gamepad die Zielaufschaltung auch auf größere Distanzen recht gut funktioniert. Wenn wir doch mal ins Gras gebissen haben, mussten wir halt vom letzten Kontrollpunkt aus neu starten. Dann haben wir aber oft nur ein paar Minuten Zeit verloren - und nicht viele Dutzend, wie es der Fall ist, wenn wir nach langer Schleichpassage doch aus Versehen entdeckt werden. Allerdings ist diese "Taktik" wegen der sonst ziemlich guten Gegner-KI nur in einfachen Einsätzen erfolgreich. In schwierigeren Missionen oder im Kampf mit den teils frustrierend starken Bossgegnern ist umsichtiges Planen und Schleichen oder der Einsatz von besonderen Waffen nötig.

  • Zusammen mit einem Begleiter erkundet Snake die Umgebung. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Karte sind Einsatzorte und feindliche Stellungen markiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Dieser feuerfeste Herr taucht plötzlich im Prolog auf... (Screenshot: Golem.de)
  • Per Helikopter gelangt Snake von Mother Base zu den Missionen. (Screenshot: Golem.de)
  • Typischer Anblick: In den Einsätzen verbringt Snake viel Zeit mit Warten im Gras. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Menü erweitern wir unser Hauptquartier. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Sandbox-Welt gibt es Tag- und Nachtwechsel mit schönen Sonnenaufgängen. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn Snake getroffen wird, wird das durch unschöne Flecken angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach den Hautpmissionen vergibt das Programm Punkte und eine Wertung. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei Nacht erkunden wir per Fernglas eine feindliche Stellung. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch dieser mysteriöse Typ will Snake an den Heldenkragen. (Screenshot: Golem.de)
  • Vor den Einsätzen wählen wir Waffen und Ausrüstung aus. (Screenshot: Golem.de)
Typischer Anblick: In den Einsätzen verbringt Snake viel Zeit mit Warten im Gras. (Screenshot: Golem.de)

Zum Glück verfügen wir als Snake nicht nur über ein umfangreiches Arsenal an Schnellfeuergewehren, Betäubungsgewehren, Mörsern und anderen Waffen. Sondern über allerlei Hightech-Gadgets, die uns im Kampf enorm helfen. Wobei: Einige der Gadgets sind gar nicht Hightech - etwa der schon aus Vorgängerspielen bekannte Pappkarton, den wir uns überstülpen können, um so Schritt für Schritt in die feindliche Basis vorzudringen.

Allerdings lässt sich sogar dieses Stück Ausrüstung von unserer Forschungsabteilung noch verbessern: Dann bietet er mehr Platz für Munition, und er verfügt je nach Einsatzort über unterschiedliche Tarnfarben. Auch so gut wie alle anderen Ausrüstungsgegenstände müssen wir im Verlauf der mindestens 40 bis 50 Stunden langen Kampagne immer weiter verbessern. So werden unsere Waffen zielgenauer und schussstärker, und unsere Armprothese verlängert durch gesteigerte Reflexe die Zeitlupenphase, wenn wir entdeckt werden.

Außerdem gibt es Schutzschilde für uns, besser bewaffnete Luftunterstützung durch Helikopter, Panzerplatten für unser Pferd und eine Handvoll Extras für Begleitkameraden. Das Erforschen dieser Ausrüstung geschieht auf Mother Base, einer Plattform irgendwo im Meer. Sie dient als Zentrale für unsere immer größere Armee, hilft uns eben beim Entwickeln von Waffen und Ausrüstung - und stellt uns sogar, direkt neben dem Hubschrauberlandeplatz, eine Dusche zur Verfügung, falls wir mal wieder blutbeschmiert von einem Einsatz zurückkommen.

Mother Base spielt im Verlauf der Kampagne eine immer wichtigere Rolle. Wenn wir sie nicht erweitern - was über mit Brücken verbundene Anbauten geschieht - und über die leider teils umständlichen Menüs viel Geld in Forschung stecken, können wir irgendwann sogar echte Probleme im Kampf gegen die feindlichen Mächte bekommen. Allerdings ist es auch ein erhebendes Gefühl, wenn uns ein Heli nach einem Einsatz nach Hause bringt, wir erst länger über "unsere" Station fliegen und am Boden dann mit militärischen Ehren begrüßt werden.

 Metal Gear Solid 5 im Test: Schleichen am Rande der WeltgeschichteMetal Gear Online und das Fazit 

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felyyy 15. Sep 2015

Ich finde Open World an sich sehr gut. Liegt natürlich aber auch im Auge des...

Sharkuu 09. Sep 2015

i wanna be the guy hat mir auch nicht soo gut gefallen, weil es, wie du sagst, teilweise...

SirFartALot 08. Sep 2015

Echt? Also ich hoer mir alle Baender an und finde es fast immer sehr interessant. Ich...



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