Metageek InSSIDer 3 mit Linkscore fürs Heim-WLAN

Das sehr praktische WLAN-Scanner-Tool InSSIDer ist in der Version 3 erschienen und wurde vor allem für WLAN-Einsteiger verbessert. Die können nun auch ohne große WLAN-Erfahrung beurteilen, ob sie ihr Netzwerk richtig konfiguriert haben oder es einfach zu viele WLAN-Nachbarn gibt, die stören.

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Metageeks InSSIDer 3 steht mittlerweile zum Download bereit und ist in InSSIDer for Home umbenannt worden. Die neue Version bietet nun eine gleichzeitige Darstellung beider WLAN-Bänder und der verwendeten Kanäle. So sieht der Anwender schnell, wer mit 802.11b/g/n (2,4 GHz) und wer mit dem höheren 5-GHz-Band funkt (802.11a/n). Ob das Werkzeug auch neuere 802.11ac-Netzwerke (5 GHz) erkennen kann, konnten wir noch nicht ausprobieren. Zumindest in den Filtern ist es nicht vorgesehen, nur nach diesen zu filtern.

Für einen besseren Vergleich kann ein Netzwerk nun mit einem Stern markiert werden. So sieht der Anwender gut, ob beispielsweise ein zweiter Access Point in bestimmten Bereichen besser funktioniert. Wer dann in seinem Büro mit dem Notebook wie ein Wünschelrutengänger umherwandert, kann sich so schnell einen Überblick verschaffen.

  • InSSIDer 3 bietet nun eine Doppelansicht für beide WLAN-Bänder. (Screenshot: Golem.de)
  • Im 2,4-GHz-Band ist erfahrungsgemäß sehr viel los. (Screenshot: Golem.de)
  • Ganze 17 Netzwerke stören dieses WLAN. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Filter wird InSSIDer etwas übersichtlicher. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann sich auch nur ein Band anzeigen lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nichts los im oberen WLAN-Band (Screenshot: Golem.de)
  • InSSIDer 3 (Screenshot: Golem.de)
InSSIDer 3 bietet nun eine Doppelansicht für beide WLAN-Bänder. (Screenshot: Golem.de)

In der Übersicht wird nun auch angezeigt, wie viele andere aufgespannte WLANs das eigene teilweise überlappen (Overlapping) oder gleich komplett den gesamten Kanal mitverwenden (Co-Channel). Gerade im 2,4-GHz-Band wird die grafische Darstellung schnell unübersichtlich. Übrigens gelten konkurrierende Channel-Bonding-WLAN-Setups als Overlapping, auch wenn sie technisch mitunter den gesamten eigenen Frequenzbereich abdecken und nicht nur hineinragen.

Da der 2,4-GHz-Bereich durch seine gerade einmal drei verfügbaren echten Kanäle für schnelle WLAN-Setups zumindest in Kiezgegenden unbrauchbar ist, unterstützt InSSIDer auch das 5-GHz-Band. Die Anzeigen sind dort nicht ganz so frustrierend, da noch mehr Kanäle zur Verfügung stehen. Dort bekommt der Anwender auch schnell einen Linkscore von 100 Punkten zusammen.

Mit dem neuen Link-Score will es Metageek den Anwendern erleichtern herauszufinden, wie gut eine Verbindung ist. Je höher der Wert, desto besser funktioniert das WLAN. Die anderen Werte kann ein WLAN-Einsteiger so erst einmal ignorieren. Werte über 50 Punkte sind bei unserem kurzen Test im unteren WLAN-Band nicht möglich gewesen. Viele konkurrierende Access Points haben sogar nur Werte unter 10 Punkten bekommen. Bei über 60 WLANs in unserer Testumgebung ist das aber auch kein Wunder. InSSIDer 3 zeigt übrigens nicht mehr übersichtlich die Anzahl der gefundenen WLAN-SSIDs an und ist im Vergleich zum Vorgänger auch etwas langsamer.

Die Version 3 gibt es kostenlos als Download für Windows, für andere Betriebssysteme gibt es bisher nur die alten Versionen von InSSIDer.


lukie80 26. Mär 2013

Alternativ hilft auch schon eine legale Richtantenne oder eine Abschirmung der Antenne...

Eckstein 26. Mär 2013

"mit der Lupe suchen" wäre wohl die treffendere Formulierung gewesen. ;-) Aber Scherz...

volkerswelt 26. Mär 2013

ich bin die Zielgruppe ... :-) Computeraffin, aber Netzwerke ist nicht mein Fachgebiet...

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