Messenger iPhone-Nutzer sollen jährlich für Whatsapp zahlen

Whatsapp will auch für iOS-Nutzer ein Abo-Modell einführen. Bereits bezahlte Downloads bleiben kostenfrei.

Anzeige

Whatsapp will künftig auch von iOS-Nutzern eine jährliche Gebühr verlangen. Das sagte Whatsapp-Chef Jan Koum dem IT-Blog Techcrunch. Die Gebühr soll noch dieses Jahr für iOS eingeführt werden.

Das Abo-Modell soll dem der Versionen für Android, Blackberry, Nokia und Windows Phone entsprechen. Dort kann Whatsapp im ersten Jahr kostenlos genutzt werden. Danach wird ein US-Dollar pro Jahr fällig, umgerechnet rund 80 Eurocent.

Bisher war der Download für Apple-Kunden mit einmalig 89 Cent kostenpflichtig. Nachfolgend wurden keine weiteren Nutzungsgebühren verlangt. Die bereits bezahlten Anwendungen sollen auch weiterhin kostenfrei bleiben. Die Gebühr werde nur für Neukunden fällig, sagte Koum.

Whatsapp hatte mit einer neuen Android-Version sein Abo-Modell erweitert. Neben der Bezahlung für ein Jahr gibt es jetzt auch die Möglichkeit, für drei oder fünf Jahre im Voraus zu bezahlen. Zudem kann zusätzlich zur Bezahlung mit Paypal nun auch mit Google Wallet gezahlt werden.

Whatsapp ist einer der beliebtesten Instant-Messenger. Täglich werden mit der App laut Unternehmen 17 Milliarden Nachrichten übertragen. Allein 100 Millionen Nutzer hat der Dienst auf Android-Geräten.

Der Dienst war immer wieder kritisiert worden. Zuletzt hatten kanadische und niederländische Datenschützer bemängelt, dass Whatsapp beim Adressbuchabgleich automatisch auf alle Nummern zugreife, egal ob von Nutzern und Nichtnutzern. Das widerspreche den Datenschutzgesetzen beider Länder.

Apps für den kostenlosen Versand von Kurznachrichten zeigt unser Report Alternativen zum unsicheren Whatsapp.


Hu5eL 22. Mär 2013

Diese Patt-Vergleich ist doch absurd... Könnt eman genauso bei allen anderen...

.ldap 20. Mär 2013

Naja, wer iTunes Kunde ist hat anstatt PayPal dann einfach Click&Buy. Also genau so...

posix 20. Mär 2013

Klar ist Whatsapp so erfolgreich geworden doch im Vergleich mit z.B. GTalk von Google was...

posix 20. Mär 2013

Seh ich genauso... nichtmal 1¤ xD und dann das Knausern anfangen aber Geräte haben die...

Checki 19. Mär 2013

Ähm, bei O2 ist es neuerdings 32 KB gedrosselt!!!!!!!!!! Spinnen die?????

Kommentieren


Die Erklärung / 18. Mär 2013

WhatsApp wird dieses Jahr gebührenpflichtig



Anzeige

  1. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  2. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  3. Referent (m/w) Lernmanagementsysteme mit Schwerpunkt IT-Fachkonzeption
    Gothaer Finanzholding AG, Köln
  4. SAP Inhouse Berater BI (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  2. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  3. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  4. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  5. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  6. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  7. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  8. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  9. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  10. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel