Hike-Logo
Hike-Logo (Bild: Screenshot Golem.de)

Messenger Whatsapp-Konkurrent Hike ist da

Mit Hike ist ein plattformübergreifender Instant Messenger in Deutschland veröffentlicht worden, der mit Whatsapp konkurriert. Auch wenn der Dienst einen guten ersten Eindruck hinterlässt, gibt es noch keinen Grund zu wechseln - denn Nachrichten werden bislang unverschlüsselt übertragen.

Anzeige

Der Instant Messenger Hike ist ab heute für Android, iOS und Windows Phone erhältlich. Damit gibt es einen weiteren Dienst, der mit Whatsapp konkurriert. Hike ist aber keine sichere Alternative - zumindest noch nicht. Denn Nachrichten werden bislang unverschlüsselt übertragen.

128-Bit-SSL zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel wollen die Entwickler aber eine 128-Bit-SSL-Verschlüsselung einrichten, schreiben sie in ihrem Blog. Sie hätten viele Blogposts insbesondere aus Deutschland gelesen, in denen es um Sicherheitsbedenken und eine 128-Bit-SSL-Verschlüsselung gegangen sei. Also wolle man nachbessern.

  • Der Startbildschirm von Hike (Bilder: get.hike.in)
  • Die Listenansicht der begonnen Chats
  • Das Hike-Menü
  • Gruppenchat mit Hike
  • Einfacher Chat mit Hike
Der Startbildschirm von Hike (Bilder: get.hike.in)

Der eigentliche Start von Hike in Deutschland war für den 15. November geplant. Kurz vorher gab es Probleme bei der Nachrichtenübermittlung auf der iOS-Plattform. "Wir tun unser Bestes, um unsere App zuverlässig und sicher zu machen", schrieben die Entwickler damals. Der Start wurde auf heute verschoben.

Auch sonst tut das indische Entwicklerteam eine Menge, um die Hike-Nutzer zufriedenzustellen. Ein Supportteam beantwortet Fragen zum Beispiel auf Twitter umgehend. Damit hebt sich Hike von Whatsapp ab, dessen Entwickler oft nicht einmal auf Presseanfragen reagiert haben.

Auch die Privatsphäre der Nutzer ist den Hike-Entwicklern wichtig: "Wir speichern keine Nachrichten auf unseren Servern", schreiben sie. Alle Nachrichten blieben auf dem jeweiligen Gerät. Wenn der Nutzer seinen Hike-Account lösche, werden alle Nachrichten, Kontakte und Einstellungen vom Gerät entfernt.

Einfach und übersichtlich

Beim ersten Start verlangt Hike die Telefonnummer des Nutzers. Anschließend bekommt er einen sechsstellige PIN-Code per SMS zugesandt, um sich damit zu verifizieren - genau wie bei Whatsapp. Einmal eingegeben, wird der Nutzer gefragt, ob die App auf seine Kontakte zugreifen kann, um andere Hike-Nutzer zu finden.

Die Bedienoberfläche ist übersichtlich. Begonnene Chats werden in einer Liste untereinander angezeigt. Neue Unterhaltungen können - wie bei anderen Messengern auch - durch das +-Symbol gestartet werden. Auch Gruppenchats sind möglich. Der Nutzer kann Bilder, Sprachfiles und Videos mit seinen Gesprächspartnern teilen. Einen Ortungsdienst gibt es nicht.

Die Profileinstellungen des Nutzers beschränken sich auf wenige Angaben. Neben dem Geschlecht kann der Nutzer seinen Nutzernamen frei wählen und optional auch eine E-Mail-Adresse angeben. Außerdem kann ein Profilbild ausgewählt werden.

Hike oder nicht Hike?

Hike gibt es momentan für Android, iOS und Windows Phone. Versionen für Blackberry und Symbian sollen in Kürze folgen. Dann gibt es den Messenger für fast alle gängigen Plattformen. Wenn die Hike-Entwickler wie versprochen noch die Verschlüsselung nachliefern, dann könnte der Messenger tatsächlich für den ein oder anderen eine ernsthafte Alternative zu Whatsapp sein - vorausgesetzt natürlich, die Freunde sind auch bereit, zu wechseln.


katzenpisse 09. Dez 2012

Zu was brauche ich das alte WhatsApp-Konto? Mit der Nummer kann ich ja auch nicht mehr...

Bill Gates 07. Dez 2012

Danke!

sofias 07. Dez 2012

wahrscheinlich alles spione. :P

katzenpisse 06. Dez 2012

Dir kommt nicht in den Sinn, dass das einfach vergessen wurde?

katzenpisse 06. Dez 2012

Geht's auch mit der gleichen Nummer, damit die Nachrichten synchronisiert werden?

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Spezialist/in für Berechtigungen und Usermanagement
    Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG, Weil am Rhein
  2. Mitarbeiter in der Beratung (m/w) Application Management
    Daimler AG, Untertürkheim
  3. Junior SAP Basis Berater (m/w)
    OEDIV KG, Bielefeld
  4. IT-Anwendungsbetreuer/in System- und Netzwerktechnik
    Große Kreisstadt Freising, Freising

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. Jurassic Park Collection - Dino-Skin Edition (exkl. bei Amazon.de) [Blu-ray] inkl. 2 EUR Gutschein für Jurassic World B
    29,99€
  2. Sylvester Stallone - Cult Collection [Blu-ray]
    6,97€ (3 Filme!)
  3. Grand Budapest Hotel [Blu-ray]
    8,97€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Telefonie und Internet

    Störungen bei O2 und 1und1 in Berlin

  2. Telltale

    Details und Trailer zu Minecraft Story Mode veröffentlicht

  3. Geheimdienst

    NSA spähte Dutzende Telefone der Regierung Brasiliens aus

  4. Raumfahrt

    Russisches Versorgungsschiff erreicht ISS

  5. UNHRC

    Die UNO hat einen Sonderberichterstatter für Datenschutz

  6. Nordamerika

    Arin aktiviert Wartelistensystem für IPv4-Adressen

  7. Modellreihe CUH-1200

    Neue PS4 nutzt halb so viele Speicherchips

  8. Die Woche im Video

    Apple Music gestartet, Netzneutralität bedroht, NSA geleakt

  9. Internet.org

    Mark Zuckerberg will Daten per Laser auf die Erde übertragen

  10. TLC-Flash

    Samsung plant SSDs mit 2 und 4 TByte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Pebble Time im Test: Nicht besonders smart, aber watch
Pebble Time im Test
Nicht besonders smart, aber watch
  1. Smartwatch Pebble Time kostet außerhalb von Kickstarter 250 Euro
  2. Smartwatch Apple gibt iOS-App für die Pebble Time frei
  3. Smartwatch Pebbles iOS-App wird von Apple nicht freigegeben

Radeon R9 Fury X im Test: AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
Radeon R9 Fury X im Test
AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
  1. Grafikkarte Auch Fury X rechnet mit der Mantle-Schnittstelle flotter
  2. Radeon R9 390 im Test AMDs neue alte Grafikkarten bekommen einen Nitro-Boost
  3. Grafikkarte AMDs neue R7- und R9-Modelle sind beschleunigte Vorgänger

PGP: Hochsicher, kaum genutzt, völlig veraltet
PGP
Hochsicher, kaum genutzt, völlig veraltet
  1. OpenPGP Facebook verschlüsselt E-Mails
  2. Geheimhaltung IT-Experten wollen die NSA austricksen
  3. Security Wie Google Android sicher macht

  1. Re: warum nicht als kauf dlc in Minecraft einbauen?

    Thane | 15:15

  2. Re: Filme auf usb-stick?

    Thane | 15:12

  3. Re: Das Dach der Busse mit Solarzellen pflastern...

    Sharra | 15:08

  4. Re: Nicht so schwer zu verstehen

    azeu | 15:03

  5. Gott sei Dank nicht mehr bei ihnen

    Baron Münchhausen. | 15:00


  1. 14:50

  2. 14:34

  3. 12:32

  4. 12:17

  5. 14:04

  6. 11:55

  7. 10:37

  8. 09:33


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel