Abo
  • Services:
Anzeige
Die Chat-Funktion soll künftig komplett aus der Facebook-App herausgelöst werden.
Die Chat-Funktion soll künftig komplett aus der Facebook-App herausgelöst werden. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Messenger: Facebook entfernt Chat-Funktion aus seiner App

Künftig benötigen Facebook-Nutzer auf ihrem Smartphone den Facebook-Messenger, um mit Freunden zu kommunizieren: Das Unternehmen will die Chat-Funktion aus der regulären Facebook-App entfernen.

Anzeige

Facebook wird in Kürze die Chat-Funktion aus der Facebook-App ausgliedern. Dann müssen Nutzer die separate Messenger-App installiert haben, um mit ihren Facebook-Freunden kommunizieren zu können. Die Pläne wurden durch entsprechende Hinweise bekannt, die Nutzer in mehreren europäischen Ländern erhalten haben sollen, als sie die Chat-Funktion der Facebook-App nutzen wollten. Mittlerweile hat Facebook das Vorhaben dem Magazin The Verge bestätigt.

Auf schwächeren Geräten funktioniert Chat-Funktion weiter

Einige Ausnahmen soll es allerdings geben: So sollen nach Angaben von Facebook Anwender schwächerer Android-Geräte sowie Tablet- und Windows-Phone-Nutzer weiterhin Chat-Nachrichten über die Haupt-App verschicken können. Bei allen anderen wird sich nach dem Anklicken eines Namens auf der Chat-Leiste der separate Messenger öffnen - wie es auch bereits jetzt der Fall ist, wenn beide Apps installiert sind.

Für viele Anwender dürfte dies bedeuten, dass sie sich eine zusätzliche App installieren müssen, wenn sie die Chat-Funktion weiter verwenden möchten. Bisher wurde die Facebook-App knapp 15 Millionen Mal heruntergeladen, die Messenger-App nur 4 Millionen Mal - die Herauslösung der Chat-Funktion könnte für eine größere Verbreitung des Messengers sorgen.

Der Messenger ist durchaus komfortabler als die Chat-Funktion der Facebook-App. Benachrichtigungen werden über verschiebbare kleine Blasen am Bildschirmrand angezeigt. Klickt der Nutzer darauf, öffnet sich ein Chat-Fenster über der aktuell genutzten App. Bei einigen Nutzern dürfte aber der mit der Separierung notwendige Zwang für Unmut sorgen, eine weitere App installieren zu müssen.

Beide Apps sollen durch Trennung schlanker werden

Dank der Abtrennung des Messengers könnte die Facebook-App allerdings insgesamt schlanker und schneller werden. "Wenn die Trennung abgeschlossen ist, erwarten wir, dass beide Kern-Apps schneller sein werden", erklärt ein Facebook-Sprecher. Einen genauen Zeitplan für die Trennung von Messenger und Facebook-App hat Facebook nicht bekanntgegeben. Facebook erwähnt im Gespräch mit The Verge lediglich, dass das Vorhaben "in der nahen Zukunft" realisiert werden soll.

Im Februar 2014 hatte Facebook den Messenger-Dienst Whatsapp für 19 Milliarden US-Dollar gekauft. Ob künftig der eigene Messenger-Dienst und Whatsapp verzahnt werden, ist unklar.


eye home zur Startseite
edgario 12. Apr 2014

Vielleicht hast du ja Recht, und die führen es zusammen.

Legacyleader 10. Apr 2014

Ein Hoch auf mein Nokia 1020... irgendwie hab ich da nur Apps drauf die ich auch will...

Himmerlarschund... 10. Apr 2014

Ja, ich sehe die Aufsplittung aus Prinzip nicht ein. Und wenn ich schon einen extra...

Prinzeumel 10. Apr 2014

Machst du doch auch. :p Ups. Schon wieder ^^

Himmerlarschund... 10. Apr 2014

Die kenne ich jetzt nicht im Detail, aber Messenger bedienen sich ja ganz gerne mal...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Telekom AG, Bonn
  2. Daimler AG, Germersheim
  3. Dataport, Hamburg oder Altenholz bei Kiel
  4. über Robert Half Deutschland GmbH & Co. KG, Großraum Düsseldorf


Anzeige
Top-Angebote
  1. 11,00€ inkl. Versand
  2. 95,00€ inkl. Versand (DVD-Version 59,00€)
  3. 5,00€ inkl. Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  2. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  3. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  4. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  5. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

  6. Insolvenz

    Unister Holding mit 39 Millionen Euro verschuldet

  7. Radeons RX 480

    Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter

  8. Koelnmesse

    Tagestickets für Gamescom ausverkauft

  9. Kluge Uhren

    Weltweiter Smartwatch-Markt bricht um ein Drittel ein

  10. Linux

    Nvidia ist bereit für einheitliche Wayland-Unterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nintendo auf dem Smartphone: Pokémon Go Out!
Nintendo auf dem Smartphone
Pokémon Go Out!
  1. Pokémon Go Monsterjagd im Heimatland
  2. Pokémon Go Verbraucherschützer reichen Abmahnung gegen Niantic ein
  3. Wearable Pokémon Go Plus grundsätzlich vorbestellbar

Miniscooter: E-Floater, der Elektroroller für die letzte Meile
Miniscooter
E-Floater, der Elektroroller für die letzte Meile
  1. Relativity Space Raketenbau ohne Menschen
  2. Surround-Video Nico360 filmt 360-Grad-Videos zwischen Fingerspitzen
  3. Besuch bei Senic Das Kreuzberger Shenzhen

Pokémon Go im Test: Hype in der Großstadt, Flaute auf dem Land
Pokémon Go im Test
Hype in der Großstadt, Flaute auf dem Land
  1. T-Mobile US Telekom-Tochter bietet freien Datenverkehr für Pokémon Go an
  2. Pokémon Go und Nutzerrechte Gotta catch 'em all!
  3. Nintendo und Niantic Pokémon Go in den USA erhältlich

  1. Re: Wie lange ist die Laufzeit einer Testversion...

    lahmbi5678 | 00:30

  2. Re: @Bitmanagement Software GmbH

    igor37 | 00:25

  3. Re: Ich versuche mir gerade vorzustellen, was mit...

    lahmbi5678 | 00:23

  4. Re: Exportlizenz

    Moe479 | 23.07. 23:46

  5. Re: Gut so, hoffentlich bald alle arbeitslos

    Moe479 | 23.07. 23:39


  1. 15:17

  2. 14:19

  3. 13:08

  4. 09:01

  5. 18:26

  6. 18:00

  7. 17:00

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel