ChatOn und Fazit
ChatOn
Einer der größten Konkurrenten von Whatsapp ist der Samsung-eigene Instant Messenger ChatOn. Der Client läuft nicht nur auf den mobilen Geräten von Samsung, sondern auf allen Smartphones und Tablets, die Android, iOS, Windows Mobile, Blackberry OS und Bada nutzen. Seit Februar dieses Jahres gibt es einen webbasierten Client, der auf allen PCs und Macs läuft. ChatOn ist plattformunabhängig einsetzbar.
Einen Nachteil gibt es: Die Smartphone-App und die browserbasierte Version von ChatOn nutzen unterschiedliche IDs. Es ist nicht möglich, sich mit den gleichen Nutzerdaten auf beiden Geräten anzumelden. Somit landen Antworten auf Nachrichten immer nur auf der Plattform, von der der Nutzer die ursprüngliche Nachricht verschickt hat. Eine Synchronisierung ist nicht möglich.
Eine besondere Funktion besitzt der Instant Messenger, der ihn von anderen Diensten unterscheidet: AMS. Die Abkürzung bedeutet Animation Message und bezeichnet eine Funktion, mit der selbstgemalte Bilder verschickt werden können. Der Empfänger sieht dann nicht nur das Bild, sondern auch eine Animation davon, wie es entstanden ist. Besonders nützlich ist das bei Samsungs Galaxy Note Geräten, die den S-Pen unterstützen.
Leider haben wir von Samsung trotz mehrfacher Anfrage keine Auskunft bekommen, ob und wie ChatOn verschlüsselt wird. Die Seite Whatsappsucks behauptet zumindest, dass Nachrichten verschlüsselt übertragen werden. Die Seite will Leute außerdem vor der Benutzung von Whatsapp warnen und gibt Tipps zur Deinstallation des Clients auf den mobilen Geräten.
Fazit
Es gibt eine nahezu unüberschaubare Anzahl an Alternativen für den Instant Messenger Whatsapp. Viele davon sind kostenlos. Mit den lange Jahre entwickelten Programmen von Skype und Trillian kann der Nutzer wenig falsch machen. Die Sicherheitsrisiken für den Anwender sind gering.
Wer sich noch nicht entscheiden kann, der sollte sich den Multi-Messenger Trillian anschauen. Damit können problemlos mehrere Dienste verwaltet werden. Ein weiterer Anbieter ist IM+. Das ist ebenfalls ein Multi-Messenger, der viele Protokolle unterstützt und für alle gängigen Plattformen verfügbar ist.
Bei einigen Diensten wie Viber oder dem ebenfalls beliebten japanischen Messenger Line sollte sich der Anwender immer bewusst sein, dass die eigenen Daten und die Nummern aus dem Telefonbuch auf Servern gespeichert werden können, die nicht in Europa stehen. Die Datenschutzbestimmungen sind dort meist ganz andere.
Viele der hier vorgestellten Dienste erlauben eine genauso einfache und schnelle Anmeldung wie Whatsapp. Bei Viber ist eine Registrierung gar nicht nötig. Hier reicht es, wenn die kommunizierenden Anwender die Software auf ihren Geräten installiert haben. Andere Dienste wie Skype wiederum sind etwas aufwändiger einzurichten. Doch für eine höhere Sicherheit lohnt sich das.
Bleibt nur noch, die eigenen Freunde von den Vorteilen anderer Messenger zu überzeugen. Denn wie bei anderen Programmen entscheidet letztendlich die Länge der Freundesliste bei einem anderen Dienst darüber, ob sich ein Wechsel lohnt.
Nachtrag vom 15. November 2012, 21:40 Uhr
Ursprünglich wurde der Instant Messenger Yuilop im Artikel als Whatsapp-Alternative aufgeführt. Wir haben den Absatz entfernt. Wie sich herausgestellt hat, werden Nachrichten von Yuilop nicht verschlüsselt übertragen und können mit einem Sniffer im WLAN mitgelesen werden. Die Entwickler hatten bei unserer Recherche dagegen mitgeteilt, alle Nachrichten würden verschlüsselt.
| Google Talk, Viber |






Ich habe mein eigenen xampp server im pion Rechenzentrum und einer Domain bei...
Die Unsicherheit von WhatsApp und die jetzt kostenpflichtige android Version des...
Ja, das geht und ist problemlos möglich. Z.B. machen das einige Client von Jabber...
ach pappala Pups. Das lasse ich nicht gelten. Faktisch jeder Internet Service Provider...
Ich denke das geht nicht.
Kommentieren