Abo
  • Services:
Anzeige
Konzeptfahrzeug Mercedes-Benz G-Code
Konzeptfahrzeug Mercedes-Benz G-Code (Bild: Mercedes Benz)

Mercedes-Benz Vision G-Code: Wasserstoffauto als fahrende Solarzelle

Konzeptfahrzeug Mercedes-Benz G-Code
Konzeptfahrzeug Mercedes-Benz G-Code (Bild: Mercedes Benz)

Der Mercedes G-Code erinnert mit seinem blau pulsierenden Kühlereinlass an den Warp-Antrieb des Raumschiffs Enterprise, besitzt jedoch einen Wasserstoff- und einen Elektromotor. Doch auch Chefingenieur Scotty hätte seine Freude am stromgewinnenden Lack des Autos gehabt.

Anzeige

Der Mercedes G-Code ist ein Konzeptfahrzeug des Automobilherstellers, der es zur Eröffnung seines Entwicklungszentrums in Peking vorgestellt hat. Der G-Code ist eine Kreuzung aus SUV und Coupé, doch das eigentlich Interessante sind sein Antrieb und seine Energiegewinnungstechnik. Beides sind Techniken, die erst in einigen Jahrzehnten marktreif sein sollen. Das sagt Mercedes selbst und verweist auf die Enkelgeneration, die davon profitieren wird.

Das Konzeptfahrzeug G-Code ist nur rund 4,10 Meter lang und bietet Platz für bis zu vier Personen. Der etwa 1,90 Meter breite und rund 1,50 Meter hohe G-Code steht auf 21 Zoll großen Rädern.

Auf den klassischen Lamellengrill haben die Designer aus Deutschland und China verzichtet. Stattdessen wurde ein Display eingebaut, das den Betriebsmodus des G-Code visualisiert. Die Kühlung des Motors wird hingegen durch Öffnungen am Boden und an den Seiten realisiert. Im Parkmodus pulsiert das Kühlerlicht blau, während es im Elektroantriebsmodus einen blauen Tunneleffekt zeigt, der mit kleinen, vorbeifliegenden Sternen erzeugt wird. Im Mischbetrieb mit Verbrennungsmotor- und Elektroantrieb wird auf Grün gewechselt. Der Sportmodus wird mit rotem Licht visualisiert. Ob diese Spielerei Chance auf die Serienfertigung hat, bleibt abzuwarten.

  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
  • Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)
Mercedes G-Code (Bild: Mercedes)

Anstelle von Rückspiegeln sind Kameras verbaut und die Frontscheinwerfer werden mit LEDs realisiert, die sich der Fahr- und Straßensituation anpassen können. Die Rücklichter werden ebenfalls mit LEDs umgesetzt.

Noch futuristischer ist der Innenraum. Das Lenkrad entfaltet sich nach dem Einsteigen aus dem Armaturenbrett, ein Headup-Display für den Fahrer fährt aus dem Instrumententräger heraus. Anstelle klassischer analoger Instrumente ist ein Display über die gesamte Breite eingebaut.

Technikfreunde dürften sich vor allem für den Antrieb des Zukunftsmobils interessieren. Hier hat Mercedes noch einmal deutlich gewarnt, dass es sich nicht um Technik handelt, die in überschaubaren Zeiträumen umgesetzt werden kann. Ein Wasserstoff-Verbrennungsmotor sorgt für den Hauptantrieb, während auf die Hinterräder ein Elektromotor wirkt. Die Antriebe können je nach Fahrprogramm miteinander kombiniert oder auch einzeln betrieben werden.

Der Akku im G-Code wird an der Steckdose aufgeladen. Während der Fahrt kann durch Rekuperation an den Bremsen und Stoßdämpfern ebenfalls Elektrizität gewonnen werden. Besonders interessant ist Mercedes' Idee, die Lackierung in die Stromgewinnung miteinzubeziehen. "Multivoltaik Silver" nennt man diese Entwicklung, die wie eine riesige Solarzelle wirken soll. Außerdem soll sich der Lack durch den Fahrtwind elektrostatisch aufladen. Diese Ladung wird abgegriffen, aber nicht in den Akku eingespeist, sondern zur Methan- und Wasserstoffsynthese verwendet.


eye home zur Startseite
Grisur 13. Nov 2014

Nachtigall, ich hör... Daimler scheint sich wohl langsam von der Brennstoffzelle zu...

Prinzeumel 06. Nov 2014

Oder man tauscht den akku wenns der rest vom auto noch tut... Aktuell wird eben der motor...

Prinzeumel 06. Nov 2014

Sieht doch schick aus ^^

quadronom 05. Nov 2014

Der Golf steht nicht besser da. VW hat einfach nur den Beziner genommen und bisschen...

pythoneer 05. Nov 2014

Quelle? Sowas interessiert mich auch immer :)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Mannheim
  2. Hauni Maschinenbau GmbH, Hamburg
  3. TE Connectivity Germany GmbH, Bensheim
  4. Dynamic Engineering GmbH, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 94,90€ statt 109,90€
  2. (u. a. Asus GTX 1070 Strix OC, MSI GTX 1070 Gaming X 8G und Aero 8G OC)
  3. (Core i5-6500 + Geforce GTX 1060)

Folgen Sie uns
       


  1. Die Woche im Video

    Grüne Welle und grüne Männchen

  2. Systemd.conf 2016

    Pläne für portable Systemdienste und neue Kernel-IPC

  3. Smartphones und Tablets

    Bundestrojaner soll mehr können können

  4. Internetsicherheit

    Die CDU will Cybersouverän werden

  5. 3D-Flash-Speicher

    Micron stellt erweiterte Fab 10X fertig

  6. Occipital

    VR Dev Kit ermöglicht Roomscale-Tracking per iPhone

  7. XPG SX8000

    Adatas erste PCIe-NVMe-SSD nutzt bewährte Komponenten

  8. UBBF2016

    Telefónica will 2G-Netz in vielen Ländern abschalten

  9. Mögliche Übernahme

    Qualcomm interessiert sich für NXP Semiconductors

  10. Huawei

    Vectoring erreicht bald 250 MBit/s in Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Original und Fork im Vergleichstest: Nextcloud will das bessere Owncloud sein
Original und Fork im Vergleichstest
Nextcloud will das bessere Owncloud sein
  1. Koop mit Canonical und WDLabs Nextcloud Box soll eigenes Hosten ermöglichen
  2. Kollaborationsserver Nextcloud 10 verbessert Server-Administration
  3. Open Source Nextcloud setzt sich mit Enterprise-Support von Owncloud ab

Rocketlab: Neuseeland genehmigt Start für erste elektrische Rakete
Rocketlab
Neuseeland genehmigt Start für erste elektrische Rakete
  1. Osiris Rex Asteroid Bennu, wir kommen!
  2. Raumfahrt Erster Apollo-Bordcomputer aus dem Schrott gerettet
  3. Startups Wie Billig-Raketen die Raumfahrt revolutionieren

Interview mit Insider: Facebook hackt Staat und Gemeinschaft
Interview mit Insider
Facebook hackt Staat und Gemeinschaft
  1. Systemüberwachung Facebook veröffentlicht Osquery für Windows
  2. Facebook 100.000 Hassinhalte in einem Monat gelöscht
  3. Nach Whatsapp-Datentausch Facebook und Oculus werden enger zusammengeführt

  1. Re: Blaues Licht? - Wohl kaum.

    jhp | 10:25

  2. Re: Wieder dieser SUV Mist

    moppi | 10:21

  3. Re: So eine Verschwendung von Steuergeldern

    marcelpape | 10:16

  4. Re: Achja:

    Emulex | 09:54

  5. Re: Das Auto könnte locker 600km schaffen...

    Niaxa | 09:53


  1. 09:02

  2. 08:01

  3. 19:24

  4. 19:05

  5. 18:25

  6. 17:29

  7. 14:07

  8. 13:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel