Abo
  • Services:
Anzeige
Das Bodenradar erkennt markante Besonderheiten des Untergrundes.
Das Bodenradar erkennt markante Besonderheiten des Untergrundes. (Bild: MIT)

Mehr Sicherheit: Radar soll Orientierungsverlust autonomer Autos vermeiden

Das Bodenradar erkennt markante Besonderheiten des Untergrundes.
Das Bodenradar erkennt markante Besonderheiten des Untergrundes. (Bild: MIT)

Mit Hilfe eines zusätzlichen Bodenradarsystems sollen Unfälle durch Orientierungsverlust autonomer Autos künftig vermieden werden. Das Radar kann die Position des Wagens bis auf vier Zentimeter genau bestimmen - komplett ohne erkennbare Fahrbahn- und Umgebungsmarkierungen.

Das Lincoln Laboratory des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat eine neue Technik vorgestellt, mit der autonomes Fahren sicherer werden könnte. Als zusätzliches Mittel zur Positionsbestimmung und Orientierung des Fahrzeugs haben die Forscher ein Bodenradar vorgestellt.

Anzeige

Das Localizing Ground-Penetrating Radar (LGPR) sendet während der Fahrt hochfrequente Radarsignale in den Boden. Aus den Reflexionen wird eine Karte erstellt, die dem Straßenabschnitt zugeordnet wird. Bei der nächsten Fahrt über die Strecke kann das LGPR die Position des Wagens anhand der aufgezeichneten Radarsignale und des aktuell gemessenen Signals bestimmen - auch wenn die Kamera- und LIDAR-Systeme des Fahrzeugs versagen und keine Bodenmarkierungen oder Umgebungsmerkmale erkannt werden.

Nur geringe Abweichung bei Geschwindigkeit von 100 km/h

Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h konnte die Position des Autos mit einer Abweichung von maximal 4 Zentimetern bestimmt werden, wie das Lincoln Laboratory in einem realen Test gezeigt hat. Das Fahrzeug fuhr während des Tests sicher auf seiner Spur auf einer mit Schnee bedeckten Straße, auf der keine Fahrbahnmarkierungen sichtbar waren. Ein weiterer erfolgreicher Test wurde nachts während eines Schneesturms durchgeführt.

Der Nachteil des Systems ist allerdings, dass vor der Positionsbestimmung eine Karte erstellt werden muss - das System funktioniert dementsprechend nicht auf unbekannten Strecken. Für seine Tests hat das Lincoln Laboratory Referenzmessungen verwendet, die tagsüber bei gutem Wetter aufgenommen wurden.

Ein positiver Nebeneffekt der LGPR-Daten könnte die Möglichkeit für Behörden sein, eventuelle Straßenschäden frühzeitig zu erkennen. Wann und ob das Bodenradar tatsächlich in autonom fahrende Autos eingebaut wird, ist noch unbekannt.


eye home zur Startseite
robinx999 04. Jul 2016

Naja so spontan würde ich sagen jeder Wagen hat eine Eigene ID, Jeder Wagen lädt nachts...

timo.w.strauss 04. Jul 2016

Also ich würde ja meinen Wagen mit so einem Radar ausstatten lassen und abends kann er...

zereberus 04. Jul 2016

Deine Frage bezieht sich auf ein autonomes Auto und nicht auf einen Fahrassistenten. Auf...

Kuckii 03. Jul 2016

Außerdem ist es ziemlich schwierig bei den hohen Frequenzen von ~80Ghz+ noch eine...

x-beliebig 03. Jul 2016

ich weiß nicht, wie das in den USA ist, kann mir aber vorstellen, dass das dort gar nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Baumann Unternehmensberatung AG, Raum Stuttgart
  2. Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Eichstätt
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. init AG, Karlsruhe


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. X-Men Apocalypse, The Huntsman & The Ice Queen, Asterix erobert Rom, The Purge, Shutter...
  2. (-40%) 17,99€
  3. 15€ sparen mit Gutscheincode GTX15 (Bestpreis laut Preisvergleich)

Folgen Sie uns
       


  1. DNS NET

    Erste Kunden in Sachsen-Anhalt erhalten 500 MBit/s

  2. Netzwerk

    EWE reduziert FTTH auf 40 MBit/s im Upload

  3. Rahmenvertrag

    VG Wort will mit Unis neue Zwischenlösung für 2017 finden

  4. Industriespionage

    Wie Thyssenkrupp seine Angreifer fand

  5. Kein Internet

    Nach Windows-Update weltweit Computer offline

  6. Display Core

    Kernel-Community lehnt AMDs Linux-Treiber weiter ab

  7. Test

    Mobiles Internet hat viele Funklöcher in Deutschland

  8. Kicking the Dancing Queen

    Amazon bringt Songtexte-Funktion nach Deutschland

  9. Nachruf

    Astronaut John Glenn im Alter von 95 Jahren gestorben

  10. Künstliche Intelligenz

    Go Weltmeisterschaft mit Menschen und KI



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Großbatterien: Sechs 15-Megawatt-Anlagen sollen deutsches Stromnetz sichern
Großbatterien
Sechs 15-Megawatt-Anlagen sollen deutsches Stromnetz sichern
  1. HPE Hikari Dieser Supercomputer wird von Solarenergie versorgt
  2. Tesla Desperate Housewives erzeugen Strom mit Solarschindeln
  3. Solar Roadways Erste Solarzellen auf der Straße verlegt

Google, Apple und Mailaccounts: Zwei-Faktor-Authentifizierung richtig nutzen
Google, Apple und Mailaccounts
Zwei-Faktor-Authentifizierung richtig nutzen
  1. Bugs in Encase Mit dem Forensik-Tool die Polizei hacken
  2. Red Star OS Sicherheitslücke in Nordkoreas Staats-Linux
  3. 0-Day Tor und Firefox patchen ausgenutzten Javascript-Exploit

Steep im Test: Frei und einsam beim Bergsport
Steep im Test
Frei und einsam beim Bergsport
  1. PES 2017 Update mit Stadion und Hymnen von Borussia Dortmund
  2. Motorsport Manager im Kurztest Neustart für Sportmanager
  3. NBA 2K17 10.000 Schritte für Ingame-Boost

  1. Für mich liegt das nicht am Windows update, es...

    itse | 02:12

  2. Re: Danke Apple

    crazypsycho | 02:11

  3. Re: Was die VG Wort will

    Moe479 | 02:03

  4. Re: Bye Bye Samsung

    crazypsycho | 01:53

  5. Re: Hat Microsoft eigentlich noch eine...

    mambokurt | 01:45


  1. 18:40

  2. 17:30

  3. 17:13

  4. 16:03

  5. 15:54

  6. 15:42

  7. 14:19

  8. 13:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel