Megaupload Wozniak greift US-Justiz wegen Kim Dotcom an

Steve Wozniak verteidigt Megaupload und Kim Schmitz, der alles getan habe, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Das Vorgehen der US-Justiz gegen Dotcom sei eine Schande.

Anzeige

Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hat sich öffentlich für Megaupload-Chef Kim Dotcom ausgesprochen und die US-Justiz angegriffen. In einem Interview mit dem Branchenmagazin Cnet erklärte Wozniak zur Schließung des Filehosters Megaupload: "Wenn Verbrechen über die Briefpost verübt werden, wird auch nicht die Post geschlossen."

Die Regierung von Neuseeland, wo Dotcom alias Schmitz lebt, achte die Menschenrechte stärker als die US-Regierung, sagte Wozniak.

"Wie unfair ist es, dass die Vereinigten Staaten ihm erlauben, seinen Lebensunterhalt aus seinem eingefrorenen Vermögen zu bestreiten, aber nicht seine Anwaltskosten? Die Seite, die Zugang zu Geldern hat und Millionen für Anwälte ausgeben kann, hofft darauf, dass die andere Seite in Konkurs geht und aufgibt. Schande über ein System, das so einen einseitigen Vorteil ermöglicht. Doch Kim ist beliebt und respektiert genug, dass sein juristisches Team auch ohne Vorauszahlung arbeitet."

Dotcom hatte getwittert, dass Wozniak ihn in Neuseeland besucht habe. Dotcom nannte Wozniak einen "tollen Kerl", eine "echte Legende", der "uneingeschränkt solidarisch" sei.

Über seine unbezahlten Anwaltskosten twitterte Dotcom am 25. Juni 2012: "Ich wünschte, ich hätte 1 Million, um meine Anwälte zu bezahlen. Mein Vermögen wurde eingefroren."

Wozniak wundere sich darüber, dass die "Filmindustrie einen Kerl verfolgt, der mehr getan habe als vorstellbar ist, um alle Links zu entfernen, die die Studios nicht wollten." Er sagte, dass er kein Freund von illegalem Filesharing sei. "Urheberrechtsverletzung ist falsch, genauso wie zu schnelles Fahren", der Kampf dagegen dürfe aber nicht den "digitalen Fortschritt aufhalten."

Der in der Anklageschrift als "Mega Conspiracy" bezeichneten Plattform Megaupload wird vorgeworfen, eine weltweite kriminelle Organisation betrieben zu haben, deren Mitglieder Urheberrechtsverstöße und Geldwäsche in massivem Ausmaß begangen hätten. Seit 2005 soll Megaupload.com genutzt worden sein, um absichtlich Millionen von urheberrechtsverletzenden Kopien von Filmen, Fernsehserien, Musiktiteln, E-Books, Bildern, Computerspielen und anderer Software zu verbreiten.


ThadMiller 27. Jun 2012

Doch, es handelt sich um Urheberrechtsverletzung! Nein. Es ist eben nicht korrekt...

masiminder 26. Jun 2012

Warum Fluchtwagen? Ist es seit neustem Illegal Server zu hosten? Mir ist bewusst worauf...

masiminder 26. Jun 2012

Meine Aussage ist logisch verknüpft. Dabei gibt es die Bedingung: a. "wenn PRONOMEN...

ap (Golem.de) 26. Jun 2012

Bevor auch diese Thread in Beleidigungen mündet, wird er geschlossen.

Endwickler 26. Jun 2012

bitte beachte, dass sich der Text eher gegen die US-Justiz richtet, die versucht, ein...

Kommentieren




Anzeige
  1. Frontend-Entwickler (m/w)
    Hahn Air Lines GmbH, Dreieich
  2. SAP-Applikationsberater (m/w) Module: SD und LES
    SÜDSALZ GMBH, Heilbronn
  3. Projektleiter/in SAP FI/CO mit Modulbetreuung
    Deutsche Welle, Bonn
  4. IT-Projektleiter (m/w) - Komplexe IT-Prozesse
    deron consulting GmbH, Stuttgart und Home-Office (Reisebereitschaft)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  2. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  3. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  4. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  5. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  6. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  7. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  8. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  9. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  10. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Need for Speed Rivals: Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern
Need for Speed Rivals
Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

Eine offene Spielumgebung, sehr schnelle Autos und spannende Verfolgungsjagden kündigt EA für Need for Speed Rivals an. Das Rennspiel auf Basis der Frostbite-3-Engine erscheint auch für die Next-Gen-Konsole.


Surface Pro im Test: Microsofts Tablet überzeugt als Notebook
Surface Pro im Test
Microsofts Tablet überzeugt als Notebook

Ein bisschen dicker, ein bisschen schwerer und dafür viel schneller: Das ist Microsofts Surface Pro im Vergleich zum Surface RT. Wir haben das Windows-8-Gerät auf seine Stärken hin untersucht und stellen fest, dass auch Microsoft Probleme mit einem kleinen Full-HD-Display hat.

  1. Microsoft Verkauf des Surface Pro startet am 31. Mai
  2. XPS 10 und Surface Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets
  3. Neue Firmware Update macht das Surface RT lauter

Zum Artikel