Abo
  • Services:
Anzeige
Megaupload-Gründer Kim Dotcom
Megaupload-Gründer Kim Dotcom (Bild: Stringer New Zealand/Reuters)

Megaupload: Schmitz könnte wegen Formfehler Vermögen zurückerhalten

Megaupload-Gründer Kim Dotcom
Megaupload-Gründer Kim Dotcom (Bild: Stringer New Zealand/Reuters)

Polizei und Staatsanwaltschaft in Neuseeland haben einen Fehler gemacht. Das Gericht hat deshalb die einstweilige Verfügung für die Beschlagnahmung der Millionen von Kim Schmitz aufgehoben.

Kim Schmitz alias Kim Dotcom könnte sein beschlagnahmtes Vermögen zurückerhalten. Die neuseeländischen Behörden hätten einen "peinlichen Verfahrensfehler" verschuldet, berichtet der New Zealand Herald über den Megaupload-Gründer. Polizeichef Peter Marshall und die Staatsanwaltschaft hätten keinen korrekten Antrag gestellt, weshalb Richterin Judith Potter die einstweilige Verfügung, die der Beschlagnahmung zugrunde lag, für nichtig erklärt habe. Schmitz hätte sich nicht ausreichend verteidigen können.

Anzeige

Ob der Beschuldigte sein Vermögen zurückerhält oder die Behörden einen Weg finden, den Formfehler auszugleichen, sei noch nicht entschieden. Die neue Verfügung zur Beschlagnahmung sei zeitlich befristet ausgestellt. Potter habe sich mit Generalstaatsanwalt Chris Finlayson beraten und werde in Kürze entscheiden, ob Schmitz Vermögen freigegeben werde.

Schmitz und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 verhaftet und warten in Neuseeland und in den Niederlanden auf ein Auslieferungsverfahren. Schmitz ist auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren. Auf seinen Konten fanden sich mehrere Millionen Dollar. Schmitz besaß zudem eine Reihe von Luxusautos. Sein Vermögen betrug 200 Millionen Neuseeland Dollar (125 Millionen Euro).

In den USA werden Schmitz Urheberrechtsverletzungen mit einem Volumen von einer halben Milliarde US-Dollar vorgeworfen. Den Vorwurf nannte Schmitz kompletten Unsinn. Laut Schmitz konnten Rechteinhaber jeden Link, den sie im Internet fanden, auf Megaupload sperren lassen. Insgesamt hätten Megaupload-Mitarbeiter über 15 Millionen Links entfernt.


eye home zur Startseite
BarryO 20. Mär 2012

Allein aufgrund solcher "juristischen Spitzfindigkeiten" zahlt aber z.B. Google auch...

spiderbit 20. Mär 2012

meine jetzt nicht golem, golem hat das ganze sicher nur abgeschrieben. Aber wieso wird...

Charles Marlow 20. Mär 2012

Die dortige Presse wird es schon hinbiegen. Die waren bisher ja auch wahre "Experten" in...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, München
  2. operational services GmbH & Co. KG, Berlin
  3. Robert Bosch GmbH, Crailsheim
  4. Deutsche Telekom AG, Bonn


Anzeige
Top-Angebote
  1. 399,00€ (Gutscheincode: HONOR8)
  2. 69,95€
  3. 44,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Android 7.0

    Erste Nougat-Portierung für Nexus 4 verfügbar

  2. Assistiertes Fahren

    Tesla-Autopilot-Update soll Unfälle verhindern

  3. AR-Brille

    Microsoft spricht über die Hardware der Hololens

  4. Ransomware

    Trojaner Fantom gaukelt kritisches Windows-Update vor

  5. Megaupload

    Gericht verhandelt über Dotcoms Auslieferung an die USA

  6. Observatory

    Mozilla bietet Sicherheitscheck für Websites

  7. Teilzeitarbeit

    Amazon probiert 30-Stunden-Woche aus

  8. Archos

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 150 Euro

  9. Sicherheit

    Operas Server wurden angegriffen

  10. Maru

    Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lernroboter-Test: Besser Technik lernen mit drei Freunden
Lernroboter-Test
Besser Technik lernen mit drei Freunden
  1. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper
  2. Landwirtschaft 4.0 Swagbot hütet das Vieh
  3. Künstliche Muskeln Skelettroboter klappert mit den Zähnen

Mobilfunk: Eine Woche in Deutschland im Funkloch
Mobilfunk
Eine Woche in Deutschland im Funkloch
  1. Netzwerk Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone
  2. Hutchison 3 Google-Mobilfunk Project Fi soll zwanzigmal schneller werden
  3. RWTH Ericsson startet 5G-Machbarkeitsnetz in Aachen

No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

  1. Naß?

    lear | 08:54

  2. Re: Q.E.D.

    Trollversteher | 08:53

  3. Re: Windows-Update?

    the_wayne | 08:52

  4. Re: Was? Kann doch gar nicht sein.

    Dwalinn | 08:47

  5. Re: Wenn wir jetzt noch den Faktor "bei gleicher...

    snboris | 08:46


  1. 08:49

  2. 07:52

  3. 07:26

  4. 13:49

  5. 12:46

  6. 11:34

  7. 15:59

  8. 15:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel