Abo
  • Services:
Anzeige
Kim Dotcom stellt beim Start von Mega seine Verhaftung nach.
Kim Dotcom stellt beim Start von Mega seine Verhaftung nach. (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Megaupload: Polizei gibt Kim Dotcoms Rechner zurück

Kim Dotcom stellt beim Start von Mega seine Verhaftung nach.
Kim Dotcom stellt beim Start von Mega seine Verhaftung nach. (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Das höchste Gericht Neuseelands hat die Freigabe der IT-Ausstattung von Kim Dotcom angeordnet. Auch das FBI muss illegale geklonte Festplatten zurückgeben.

Ein Gericht in Neuseeland hat angeordnet, dass Kim Dotcom seine beschlagnahmte IT-Ausrüstung zurückbekommt. Das berichtet das neuseeländische Nachrichtenportal Stuff.co.nz, das zum Medienkonzern Fairfax Media gehört. Die Polizei muss Hardware und Daten, die für die Untersuchung von Megaupload nicht relevant sind, auf eigene Kosten zurückerstatten.

Anzeige

Geklonte Festplatten, die bereits in die USA gesandt wurden, müssen zurückgegeben werden, wenn sie persönliches Material erhalten. Alle Kopien der Daten müssen gelöscht werden, so das Gericht.

Geräte, die für die laufende Untersuchung wichtig sind, würden geklont und ebenfalls an Dotcom zurückgegeben.

Das Urteil wurde von der Vorsitzenden des High Court of Justice, Helen Winkelmann, am 31. Mai 2013 gesprochen. Sie erklärte, dass die Beschlagnahmung der IT-Ausstattung ohne vorherige Prüfung illegal gewesen sei. Zudem habe die Polizei kein Recht gehabt, das für den Fall Megaupload nicht relevante Material zu behalten. Dem Urteilsspruch war eine Anhörung über drei Tage vorausgegangen.

Dotcoms Villa war im Januar 2012 durch das Einsatzkommando Special Tactics Group und die Polizei durchsucht worden. Er und vier seiner Mitarbeiter wurden verhaftet, die USA fordern seine Auslieferung. An der Aktion war auch das FBI beteiligt. Der Sharehoster Megaupload wurde wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen offline genommen. Dotcom ist auf Kaution frei. Dem 39-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche in den USA.

Ohne Zustimmung und Wissen der neuseeländischen Polizei hatte das FBI Daten von sieben Festplatten Dotcoms kopiert und in die USA gesandt. FBI-Analysten waren am 20. März 2012 in Neuseeland, um in Manukau, einem Vorort von Auckland, die Festplatten zu klonen. Die Images wurden auf Datenträgern sofort per Fedex in die USA geschickt. Auch dies sei ungesetzlich gewesen, urteilte Winkelmann bereits am 28. Juni 2012.


eye home zur Startseite
Wakarimasen 05. Jun 2013

Alle drei haben ihre Vorteile China hat eine gesamt Bevölkerung von 2 Milliarden...

Aerouge 04. Jun 2013

muahahaha .... Gerichtigkeit wäre es wenn die USA Megaupload wieder online gehen lassen...

__destruct() 01. Jun 2013

Wie wollen sie das denn groß anstellen, wenn seine Daten verschlüsselt sind? Er muss...

Garius 01. Jun 2013

Hat halt sein für und wider. Klar möchte ich mich auf die Erfahrung des Polizisten ein...

GodsBoss 01. Jun 2013

Das stimmt. Denn bei Kim werden die Vergehen bisher nur vorgeworfen, das jetzige Urteil...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. SEAP Automation GmbH, Egelsbach
  3. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 18,99€ inkl. Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Polaris-Grafikkarten

    AMD stellt Radeon RX 470 und RX 460 vor

  2. Windows 10 Anniversary Update

    Cortana wird zur alleinigen Suchfunktion

  3. Quartalsbericht

    Amazon schwimmt im Geld

  4. Software

    Oracle kauft Netsuite für 9,3 Milliarden US-Dollar

  5. Innovation Train

    Deutsche Bahn kooperiert mit Hyperloop

  6. International E-Sport Federation

    Alibaba steckt 150 Millionen US-Dollar in E-Sport

  7. Kartendienst

    Daimler-Entwickler Herrtwich übernimmt Auto-Bereich von Here

  8. Killerspiel-Debatte

    ProSieben Maxx stoppt Übertragungen von Counter-Strike

  9. Mehr Breitband für mich (MBfm)

    Telekom-FTTH kostet über 250.000 Euro

  10. Zuckerbergs Plan geht auf

    Facebook strotzt vor Kraft und Geld



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Elementary OS Loki im Test: Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein
Elementary OS Loki im Test
Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein
  1. Linux-Distribution Ubuntu diskutiert Ende der 32-Bit-Unterstützung
  2. Dells XPS 13 mit Ubuntu im Test Endlich ein Top-Notebook mit Linux!
  3. Aquaris M10 Ubuntu Edition im Test Ubuntu versaut noch jedes Tablet

Wolkenkratzer: Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
Wolkenkratzer
Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
  1. Hafen Die Schauerleute von heute sind riesig und automatisch
  2. Bahn Siemens verbessert Internet im Zug mit Funklochfenstern
  3. Fraunhofer-Institut Rekord mit Multi-Gigabit-Funk über 37 Kilometer

Festplatten mit Flash-Cache: Das Konzept der SSHD ist gescheitert
Festplatten mit Flash-Cache
Das Konzept der SSHD ist gescheitert
  1. Ironwolf, Skyhawk und Barracuda Drei neue 10-TByte-Modelle von Seagate
  2. 3PAR-Systeme HPE kündigt 7,68- und 15,36-TByte-SSDs an
  3. NVM Express und U.2 Supermicro gibt SATA- und SAS-SSDs bald auf

  1. Re: Mit anderen Worten...

    Moe479 | 06:03

  2. Re: Gamescom verbieten

    Maller | 05:59

  3. Re: Ich frage mich wie das Vertraglich aussieht

    Maller | 05:53

  4. Deutschland

    Maller | 05:46

  5. Re: Ohne Angabe der zu verlegenden Länge ist der...

    Chocobit | 05:41


  1. 06:00

  2. 23:26

  3. 22:58

  4. 22:43

  5. 18:45

  6. 17:23

  7. 15:58

  8. 15:42


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel