Das gemietete Anwesen von Schmitz
Das gemietete Anwesen von Schmitz (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Megaupload Kim Dotcom will sich den US-Behörden stellen

Kim Dotcom und sein Team wollen freiwillig in die USA gehen, wenn die Behörden die mit Megaupload eingenommenen US-Dollar-Millionen freigeben. Das sagt zumindest der Megaupload-Gründer.

Anzeige

Megaupload-Gründer Kim Dotcom alias Kim Schmitz hat den US-Behörden angeboten, dass er und sein Team sich freiwillig stellen, wenn das beschlagnahmte Vermögen freigegeben wird. Er twitterte: "Hey US-Justizministerium, wir gehen in die USA, ganz ohne Auslieferungsverfahren. Wir wollen Kaution, Freigabe des Vermögens für Anwalts- und Lebenshaltungskosten."

Ein neuseeländisches Gericht hatte die Anhörung zum Auslieferungsverfahren von Dotcom in die USA auf den 25. März 2013 vertagt. Bisher sollte das Verfahren vor dem North Shore District Court am 6. August 2012 beginnen und bis zu drei Wochen dauern.

Ende Juni 2012 hatte der neuseeländische High Court entschieden, dass die Durchsuchungsbefehle für die Dotcom-Villa ungültig waren. Der New Zealand Herald spricht darum von Beweisen, die während einer illegalen Hausdurchsuchung gesammelt wurden. Ohne Zustimmung und Wissen der neuseeländischen Polizei hatte das FBI zudem Daten von sieben Festplatten Dotcoms kopiert und in die USA gesandt.

Dotcom sagte dem Herald, er habe hohe Anwaltskosten. Weltweit seien 22 Anwälte für ihn tätig. "Es sind Rechnungsbeträge in Millionenhöhe angelaufen und ich habe noch nicht einen Cent bezahlen können", erklärte Dotcom der Zeitung.

In einem Interview mit dem Magazin Hollywood Reporter erklärte Dotcom, dass das Justizministerium nichts gegen ihn in der Hand habe. Die US-Behörden hätten sich trotz eines Gerichtbeschlusses in Neuseeland geweigert, ihre Beweise gegen Megaupload und seine Betreiber offenzulegen. "Wenn sie gezwungen wären, Beweise vorzulegen, dann wird es keine Auslieferung geben. Darum wollen sie keine Beweise vorlegen. Wenn es wirklich eine Rechtssache gäbe, wären sie nicht gezwungen, ihre Beweise zu verstecken."

Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 wegen Urheberrechtsverletzung verhaftet. Seine Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt und die Plattform Megaupload offline genommen. Dotcoms Vermögen wurde eingefroren und anschließend teilweise wieder freigegeben.


Technikfreak 13. Jul 2012

Doch hat er. Zumindest gegen das Triple Strike Gesetz (neuseeländisches...

SoniX 12. Jul 2012

Ja wir drehen uns im Kreis *g Einigen wir uns darauf, dass wir uns nicht einigen...

glacius 12. Jul 2012

Mal ganz ehrlich , ob der Typ schuldig ist oder nicht, die Vorgehensweise der USA ist...

Avalanche 12. Jul 2012

Ohne diesen Mann zu kennen würde ich vermuten, dass der von Dir zitierte...

blubberlutsch 11. Jul 2012

sind wir das nicht alle? ^^

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Tester (m/w)
    Transcat PLM GmbH, Karlsruhe
  2. Projektkoordinator (m/w) Einkaufsprozesse und -systeme
    MAHLE Behr GmbH & Co. KG, Stuttgart
  3. Anwendungs- und Softwareberater/in webbasierte Applikationen
    Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  4. IT-Ingenieurinnen/IT-Ingenie- ure für Betreute Lokale Netze an beruflichen Schulen
    Landeshauptstadt München, München

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. NEU: Assassin's Creed 3 Download
    5,97€
  2. NEU: Diablo III: Reaper of Souls (Add-on)
    19,97€
  3. Xbox One Konsole 1TB + CoD Adv. Warfare
    399,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Geplante Obsoleszenz

    Ein Viertel aller Flat-TVs wird wegen Defekt ausgetauscht

  2. Europa

    Telekom stellt pro Woche 100.000 Anschlüsse auf All-IP um

  3. Zend

    Experimentelle JIT-Engine für PHP veröffentlicht

  4. Jolla Tablet im Hands on

    Sailfish OS funktioniert auch auf dem Tablet

  5. Imagination Technologies

    Winzige Wearable-GPU und H.265-Einheiten für Smartphones

  6. Biometrie

    Fujitsu zeigt Iris-Scanner mit NIR-Licht für Smartphones

  7. Industrie 4.0

    Brüssel, höre die digitalen Signale!

  8. Gamedesign

    Fiese Typen in Spielen

  9. Mozilla

    Firefox OS will auch in Industriestaaten auf den Billigmarkt

  10. Sony Xperia Z4 Tablet im Hands on

    Gespenstisch leicht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spieldesign: Spiele sollen sich nicht wie Filme anfühlen
Spieldesign
Spiele sollen sich nicht wie Filme anfühlen
  1. Steam Valve kündigt neues VR-Headset an
  2. Microsoft Xbox One wird wohl ab Sommer zum Dev Kit
  3. Games PS4 und Xbox One bei Spielentwicklern beliebter

Die Woche im Video: Abenteurer, Adware und ein fixer Anschluss
Die Woche im Video
Abenteurer, Adware und ein fixer Anschluss
  1. Die Woche im Video Ein Spionagering, Marskandidaten und Linux für den Desktop
  2. Die Woche im Video New 3DS, Stromzähler und der schnellste Smartphone-Chip
  3. Die Woche im Video Raspberry Pi 2, die Telekom am DE-CIX und Alienware Alpha

IMHO: Automotive ist das neue Internet of Things
IMHO
Automotive ist das neue Internet of Things
  1. Uber-Konkurrent Kommt bald das Google-Taxi ohne Fahrer?
  2. Bundesverkehrsminister Autonome Autos sollen in zehn Jahren normal sein
  3. Autobahn Ruhrgebiet soll Testgebiet für autonomes Fahren werden

  1. Re: Ich verstehe den Artikel nicht

    glasen77 | 17:28

  2. Laufzeit von Fernsehgeräten

    zu Gast | 17:26

  3. Re: Immer das gleiche Problem

    Bouncy | 17:25

  4. Re: Was ich an Samsung mag: wechselbarer Akku...

    nixidee | 17:24

  5. Re: vielleicht müsste man die Frage einmal...

    robinx999 | 17:23


  1. 16:40

  2. 16:08

  3. 15:58

  4. 15:57

  5. 15:42

  6. 15:21

  7. 14:55

  8. 14:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel