Dotcom bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in seinem Haus
Dotcom bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in seinem Haus (Bild: Kim Dotcom)

Milliardenklage Anwalt rät Kim Dotcom zu Klage gegen US-Regierung

Kim Dotcom erwägt, wegen der Zerstörung von Megaupload die US-Regierung auf 2,6 Milliarden US-Dollar zu verklagen. Eine neuseeländische Zeitung berichtet, dass das FBI gezielt Filmdateien als Beweismittel eingesetzt habe, die Dotcom aber wegen einer früheren Durchsuchung gegen Ninjavideo aufbewahren sollte.

Anzeige

Der Sharehoster-Betreiber Kim Dotcom alias Schmitz hält wegen der Schließung von Megaupload durch das FBI eine Klage für möglich. Dotcom erklärte bei Twitter: "Ein Anwalt meint: Wir können die US-Regierung und die MPAA wegen der Zerstörung unseres Unternehmens auf Schadensersatz in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar verklagen." Die Motion Picture Association of America (MPAA) ist eine Organisation der US-amerikanischen Filmindustrie.

Bei der spektakulären Durchsuchungsaktion seiner gemieteten Villa in Neuseeland im Januar 2012 durch Einsatzkommandos und die Polizei wurden Dotcom und vier seiner Mitarbeiter verhaftet. Die USA fordert seine Auslieferung. Der Sharehoster Megaupload wurde wegen Vorwürfen auf Urheberrechtsverletzungen offline genommen. Dotcom ist auf Kaution frei.

Wie die Zeitung New Zealand Herald am 24. November 2012 berichtet, gab es 2010 eine Durchsuchungsaktion gegen Ninjavideo wegen 39 illegaler Filmkopien, die bei Megaupload gespeichert waren. Dotcoms Team hatte dabei mit den US-Behörden kooperiert. Laut Dotcom habe das US-Ministerium für Innere Sicherheit ihn aufgefordert, die Filmdateien aufzubewahren. Doch das FBI warf Dotcom bei der Durchsuchung 2012 vor, dass er die Filme nicht gelöscht habe, was die Unterstützung von Urheberrechtsverletzungen belege.

Den Managern der in der Anklageschrift als "Mega Conspiracy" bezeichneten Plattform Megaupload wird vorgeworfen, eine weltweite kriminelle Organisation betrieben zu haben, deren Mitglieder Urheberrechtsverstöße und Geldwäsche in massivem Ausmaß begangen hätten. Seit 2005 soll Megaupload.com genutzt worden sein, um absichtlich Millionen von urheberrechtsverletzenden Kopien von Filmen, Fernsehserien, Musiktiteln, E-Books, Bildern, Computerspielen und anderer Software zu verbreiten.

Doch das Landgericht Frankfurt hatte im Mai 2012 ein Rechtshilfeersuchen im Zusammenhang mit dem Sharehoster abgelehnt. Das Gericht beschloss (Aktenzeichen 5/28 Qs 15/12), dass das Rechtshilfeersuchen der USA abgelehnt werden muss, weil nach deutschem Recht nicht eindeutig eine Urheberrechtsverletzung vorläge. Allenfalls eine Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung könnte angenommen werden.


gaym0r 28. Nov 2012

Und wenn andere Links auf exakt die selbe Datei linken...? Was gibts daran nicht zu...

Technikfreak 26. Nov 2012

Du kuckst ein wenig zuviel TV. Er lebt in Neuseeland nicht in den USA... Und abgesehen...

SJ 26. Nov 2012

Neuer Nick @Looback? Und es ist ihm nicht so spät eingefallen, weil er ja erst vor ein...

SJ 26. Nov 2012

Was interessiert mich MAFIAA Propaganda...

Nekornata 26. Nov 2012

QUELLE...

Kommentieren




Anzeige

  1. Systemtechniker für ein Rechenzentrum (m/w)
    Bayern Facility Management GmbH, München
  2. Leiter/in IT und Organisation
    Brunner GmbH, Rheinau
  3. IT-Entwickler Sharepoint (m/w)
    DEKRA SE, Stuttgart
  4. Service Delivery Manager (m/w)
    gkv informatik, Wuppertal

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. Wolfenstein: The New Order kaufen und Gutschrift für Wolfenstein: The Old Blood sichern
  2. NEU: Assassin's Creed: Revelations Gold Edition Download
    7,97€
  3. LEGO Dimensions
    Release 01.10.

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. BND-Affäre

    Opposition verlangt von Merkel Liste der NSA-Selektoren

  2. LG G4 im Hands On

    Hervorragende Kamera und edle Leder-Optik

  3. Skyworth

    Fernsehhersteller Metz wird chinesisch

  4. Boeing X-37B

    Neuer Flug für die US-Dauerdrohne

  5. Leistungsschutzrecht

    VG Media will Hunderte Millionen Euro von Google

  6. Windows 10

    Microsoft bezeichnet kostenloses Upgrade als Marketing

  7. Telefoniefunktion

    Whatsapp speichert Anrufe

  8. Dirt Rally

    Klassischer Motorsport im Early Access

  9. Netzpolitik

    Oettinger forciert Vorratsdatenspeicherung auf EU-Ebene

  10. KDE Plasma 5.3 im Test

    Ein Desktop, der Energie versprüht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Vindskip: Das Schiff der Zukunft segelt hart am Wind
Vindskip
Das Schiff der Zukunft segelt hart am Wind
  1. Volvo Lifepaint Reflektorfarbe aus der Dose schützt Radfahrer
  2. Munin Moderne Geisterschiffe brauchen keinen Steuermann
  3. Globales Transportnetz China will längsten Tunnel am Meeresgrund bauen

Everybody's Gone to the Rapture: Apokalypse in der Nachbarschaft angespielt
Everybody's Gone to the Rapture
Apokalypse in der Nachbarschaft angespielt
  1. Indiegame Sony bringt Journey in Full-HD auf die Playstation 4
  2. Alienation angespielt Zerstörungsorgie von den Resogun-Machern
  3. Axiom Verge im Test 16 Bit für Genießer

Android 5.1 im Test: Viel nützlicher Kleinkram
Android 5.1 im Test
Viel nützlicher Kleinkram
  1. Google EU-Wettbewerbsverfahren auch zu Android
  2. Lollipop Trage-Erkennung setzt Passwortsperre aus
  3. Google Android 5.1 bringt mehr Bedienungskomfort und Sicherheit

  1. Re: Und täglich grüßt das Murmeltier

    Hassashin | 17:33

  2. Re: Vielleicht endlich mal eine interessante...

    Seitan-Sushi-Fan | 17:31

  3. Re: Das Beste von Android und MacOS

    Seitan-Sushi-Fan | 17:30

  4. Re: bei mir funktionierts so wieso nicht =P

    ha00x7 | 17:30

  5. Re: So ein Blödsinn!

    Der Leser | 17:30


  1. 17:35

  2. 17:30

  3. 17:25

  4. 17:18

  5. 16:46

  6. 16:45

  7. 16:36

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel