Megaupload-Gründer Kim Dotcom im August 2012
Megaupload-Gründer Kim Dotcom im August 2012 (Bild: Stringer/Reuters)

Megaupload Dotcom bekommt rund 5 Millionen Dollar für Anwälte

Sein Anwaltsteam in Neuseeland kann Kim Dotcom jetzt bezahlen, die US-Anwälte müssen weiter auf ihr Geld warten, wie der Megaupload-Gründer Golem.de erklärt hat.

Anzeige

Ein neuseeländisches Gericht hat Kim Schmitz alias Dotcom 4,84 Millionen US-Dollar für Rechtsanwalts- und Lebenshaltungskosten gewährt. Das berichtet das neuseeländische Nachrichtenportal Stuff.co.nz, das zum australischen Medienkonzern Fairfax Media gehört. Die Entscheidung traf Richterin Judith Potter.

Der Megaupload-Gründer darf zudem laut dem High Court Auckland einige seiner Luxusautos verkaufen, die im Januar 2012 bei einer Durchsuchung seiner Villa beschlagnahmt wurden. "Leider wurden keine Finanzmittel für unsere US-Anwälte freigegeben. Die Entscheidung betrifft nur die Anwaltskosten in Neuseeland. Aber es ist ein tolles Ergebnis", erklärte Dotcom Golem.de.

"Der Plan der US-Regierung und der neuseeländischen Staatsanwälte, uns den Zugang zu einer angemessenen Rechtsverteidigung zu verwehren, ist gescheitert", erklärte Dotcom der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir haben ein kompetentes Anwaltsteam, das nun mit voller Kraft an unser Verteidigung arbeiten kann."

Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 bei einem dramatischen Großeinsatz verhaftet und warten auf ein Auslieferungsverfahren. Seine Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher wurden beschlagnahmt und die Plattform Megaupload offline genommen. Dotcom ist auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren und anschließend teilweise wieder freigegeben. Dem 38-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche.

Bereits im März 2012 hatte ein Gericht in Neuseeland Dotcom monatlich 60.000 Neuseeland-Dollar (36.830 Euro) aus seinem Vermögen freigegeben. Gefordert hatte der Gründer von Megaupload monatlich 220.000 Neuseeland-Dollar (138.000 Euro). Den Betrag benötige er für laufende Ausgaben für sich und seine Familie, unter anderem für Bodyguards, Kindermädchen und einen Butler.


profi-knalltüte 29. Aug 2012

kampf??? kim ist doch selbst der größte content-mafioso ... die künstler sehen von kims...

nojoe 29. Aug 2012

Ja da muß man abschalten oder schnell filtern was nützlich ist und was nicht bei dem...

beaver 29. Aug 2012

Und wie wollen die das wissen? Das muss ja erstmal bewiesen werden.

Kommentieren



Anzeige

  1. Datenspezialist (m/w) Geoinformationssysteme (GIS)
    PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe
  2. Software Tester / Testspezialist: Testautomatisierung / Senior Software Testautomatisierer (m/w)
    imbus AG, Möhrendorf (bei Erlangen), München und Norderstedt (bei Hamburg)
  3. Projektingenieur (m/w) Automatisierungstechnik für Forschung & Entwicklung
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  4. Datenbank-Administrator (m/w) für Softwarelösungen
    DAN Produkte Pflegedokumentation GmbH, Siegen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sicherheit

    Nacktscanner jetzt doch für deutsche Flughäfen

  2. HDMI-Handshake

    Firmware 2.0 lässt manche Playstation 4 verstummen

  3. Motorola

    Lenovo übernimmt Googles Smartphone-Sparte

  4. Osquery

    Systemüberwachung per SQL von Facebook

  5. Sicherheitslücke

    Drupal-Team warnt erneut vor Folgen

  6. Spieldesign

    Kampf statt Chaos

  7. Techland

    Last-Gen-Konsolen zu schwach für Dying Light

  8. Passport im Test

    Blackberry beweist Format

  9. Streaming

    Sky als Online-Abo mit Live-TV und Einzelabruf

  10. Band

    Microsofts Wearable hört und fühlt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



FTDI: Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
FTDI
Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen
  1. FTDI Treiber darf keine Geräte deaktivieren
  2. Bei Windows Update gelöscht Keine Killer-Treiber mehr für gefälschte FTDI-Chips

Ubuntu 14.10: Zum Geburtstag kaum Neues
Ubuntu 14.10
Zum Geburtstag kaum Neues
  1. Thomas Voß "Mir ist in zwei Jahren relevanter als Wayland"
  2. Ubuntu Unity 8 soll Standard in 16.04 werden
  3. Ubuntu Unity-Lockscreen-Bug kann Passwort verraten

Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

    •  / 
    Zum Artikel