Megaupload Auslieferung von Dotcom in die USA wahrscheinlicher

Dotcom muss eine Niederlage im Auslieferungsverfahren an die USA hinnehmen. Die USA sollten in Neuseeland alle Beweise im Fall Megaupload vorlegen, doch es sei allein die Entscheidung des "ersuchenden Staates, welche Informationen" eingereicht würden, so das Gericht.

Anzeige

Ein neuseeländisches Gericht hat am 1. März 2013 gegen Kim Dotcom und zugunsten des FBI entschieden. Das berichtet der New Zealand Herald. Damit muss das FBI nach Ansicht des Court of Appeal nicht zuerst alle Beweise gegen Dotcom vorlegen, bevor das Auslieferungsverfahren weitergehen kann.

Es sei allein die Entscheidung des "ersuchenden Staates, welche Informationen" vorgelegt würden, so das Gericht. Der Auckland District Court hatte im Mai 2012 zugunsten von Dotcom entschieden. Die Entscheidung war vom High Court Auckland bestätigt worden.

Dotcom twitterte, dass seine Anwälte die heutige Entscheidung vor dem High Court anfechten würden. Er sei zwar enttäuscht von der Entscheidung, schlafe aber dennoch ruhig in der kommenden Nacht.

Richterin Helen Winkelmann vom New Zealand High Court hatte erklärt, dass die Offenlegung Grundlage für eine rechtmäßige Anhörung über Dotcoms Auslieferung sei. Veröffentlicht werden müssten auch Dokumente zu verdeckten Aktionen des FBI gegen Dotcom, so Bloomberg. Im Mai 2012 hatte ein neuseeländisches Gericht geurteilt, dass das FBI das Material offenlegen muss.

Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 verhaftet und warten auf ein Auslieferungsverfahren. Seine Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt und die Plattform Megaupload offline genommen. Dotcom ist auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren und anschließend teilweise wieder freigegeben. Dem 39-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche.


posix 05. Mär 2013

Interessant doch belegen tust du deine Aussagen nicht, Quelle? Bassas Kommentar enthielt...

Rulf 05. Mär 2013

es besteht aber auch noch die gefahr, daß das fbi beweise zurückhält, die für den...

slashwalker 04. Mär 2013

Ist aber schwierig. Ich lade Urlaubsfotos2012.tar.gz auf $File_Hoster. Die Datei ist...

DerMitDemWolf 03. Mär 2013

Vorallem ist er jetzt Bürger ausserhalb des Schengenraumes, das war eine Tolle Idee ;-)

posix 03. Mär 2013

Ein Witz sowas, treiben Konzerne/Banken nahezu in den Ruin und werden noch mit...

Kommentieren




Anzeige
  1. EDV Koordinator/in im Bereich Versorgungswesen / Fachkraft Qualitätsmanagement (m/w)
    Bayerische Versorgungskammer, München
  2. Software Development Engineer (m/w)
    NMB -Minebea- GmbH, Langen bei Frankfurt/Main
  3. IT-Mitarbeiter (m/w) für die Schwerpunkte KIS-Anwendungsbetreuung und Reports
    Städtisches Klinikum Lüneburg gemeinnützige GmbH, Lüneburg
  4. Qualifizierte/r Mitarbeiter/in Anforderungsmanagement
    Bundesanzeiger Verlag, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Kein Onlinezwang für Xbox One

  2. Streaming-Video

    Appwork wehrt sich gegen Verbot von JDownloader-Funktion

  3. Kim Dotcom

    Alle Megaupload-Daten beim Hoster Leaseweb gelöscht

  4. Prism-Skandal

    Edward Snowden will Asyl in Island

  5. ICS

    Kaspersky will sicheres eigenes OS für Industrieanlagen

  6. Neuland Internet

    Merkel macht sich zum Gespött der Netzgemeinde

  7. Satoru Iwata

    Nintendo schließt Preissenkung für Wii U aus

  8. Video

    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

  9. Merkel zu Prism

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  10. Flutkatastrophe

    Ein Spendenkonzert, die Gema und das Prinzip



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Prism: US-Spähprogramme sollen 50 Anschläge verhindert haben
Prism
US-Spähprogramme sollen 50 Anschläge verhindert haben

Die NSA wehrt sich gegen die Kritik an dem Spähprogramm Prism: Im US-Kongress nannte Geheimdienst-Chef Alexander Zahlen zu angeblichen Ermittlungserfolgen.

  1. Berlin-Besuch Proteste gegen Obama wegen Prism angekündigt
  2. Datenschutz Internetfirmen wehrten sich gegen Prism
  3. NSA Prism-Logo verstößt gegen Copyright

Hands on: Huawei Ascend P6 ist schick und schlank
Hands on
Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

Huawei hat sein neues Smartphone aus der Ascend-Reihe vorgestellt. Das Ascend P6 setzt weniger auf neue Hardware als auf Design. Es ist schick und schlank und sieht von der Seite aus wie ein iPhone 4.

  1. Huawei Ascend P6 Dünnes Android-Smartphone für 450 Euro
  2. Huawei Mediapad 10 Link 10-Zoll-Tablet mit UMTS-Modem ist da
  3. Android-Smartphone Huawei beginnt mit der Auslieferung des Ascend P2

Socl: Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator
Socl
Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

Microsoft hat sein soziales Netzwerk Socl mit neuen Funktionen ausgestattet. Nutzer können Memes und Video-Playlists erstellen und Bilder animieren. Das Netzwerk bleibt ein Experiment.


Zum Artikel