Viel Wirbel um eine neue Website
Viel Wirbel um eine neue Website (Bild: Kim Dotcom)

Mega Kim Dotcom sucht Hostingpartner außerhalb der USA

Kim Schmitz alias Dotcom hat wieder einige neue Informationen zu seinem geplanten Filesharing-Dienst Mega veröffentlicht. Dabei brachen die Server zusammen.

Anzeige

Ein globales Cloud-Dateisystem, bei dem alle Daten automatisch im Browser verschlüsselt und entschlüsselt werden, solle Mega werden, heißt es auf dessen Website. Sie ging in der Nacht unter me.ga online, leitet aber auf kim.com/mega weiter. Die Server brachen vorübergehend zusammen. Mit Mega sollten sich mehrere Uploads gleichzeitig abwickeln und auch nach einem Abbruch fortsetzen lassen, wie es von anderen Cloud-Diensten bekannt ist, heißt es auf der Website.

Entwickler sollen ein SDK erhalten, um Mega in ihre Software zu integrieren. Auch das ist bereits von anderen Anbietern von Cloud-Storage bekannt.

Beim Hosting setzt Kim Dotcom alias Schmitz auf ein verteiltes System von Hostern und sucht dafür über die neue Website Partner. Interessenten können sich bei ihm bewerben, sollten aber sicherstellen, dass Festplatten bei Ausfällen innerhalb von 24 Stunden ersetzt werden und gut vernetzt sind. Die Server selbst sollten mindestens über 20 TByte Speicherplatz, einen hochwertigen Raid-Controller und eine Anbindung mit mindestens 1 GBit/s, besser mit 2 GBit/s verfügen. Als Betriebssystem sollte Linux installiert sein. Angebote mit monatlichen Pauschalen würden dabei bevorzugt und es werde gegebenenfalls auch mit Werbeflächen bezahlt, heißt es weiter. Unternehmen mit Sitz in den USA kommen im Übrigen nicht infrage.

Auch Investoren, die Mega mitfinanzieren wollen, werden noch gesucht. Zwar reichen nach Angaben von Mega die Mittel, um den Dienst zu starten, um ihn aber möglichst lange kostenlos anbieten zu können, sollen andere aushelfen.

Starten soll Mega Anfang 2013, genau ein Jahr nach der Hausdurchsuchung in der Villa von Kim Dotcom in Neuseeland, die am 20. Januar 2012 stattfand. In den USA läuft weiterhin ein Verfahren gegen Dotcom, der derzeit auf Kaution frei ist. Dem 38-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche im Zusammenhang mit seinem Sharehoster Megaupload.com. Dotcom versucht, eine Auslieferung von Neuseeland an die USA zu verhindern.


pholem 03. Nov 2012

Genau das sage ich doch :) Der Vergleich wird immer von den Leuten hervorgeholt, die...

megaboxblog 02. Nov 2012

dem stimme ich zu.

megaboxblog 02. Nov 2012

Sowie es aussieht möchte Kim sich durch die Verschlüsselung fein raushalten. Ob das...

megaboxblog 02. Nov 2012

versteh ich nicht :(

volkerswelt 02. Nov 2012

wie überraschend!

Kommentieren



Anzeige

  1. Berater IP Netze mit Fokus Unified Communication (m/w)
    IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Dresden oder Berlin
  2. Software Entwickler Systemidentifikation und Regelungstechnik (m/w)
    GIGATRONIK Technologies GmbH, Ulm und Stuttgart
  3. Consultant (m/w) für den Bereich Fleet & Leasing
    TecAlliance GmbH, Weikersheim und Home-Office
  4. Mathematisch-Technische Assistenz 3D-Messtechnik für die Verkehrstechnik
    VITRONIC GmbH, Wiesbaden

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Pantelligent

    Die funkende Bratpfanne

  2. Mitsubishi i-MiEV

    Elektroauto verliert nach kurzer Zeit 17 Prozent Akkukapazität

  3. Nick Hayek

    Swatch-Chef hat keine Angst vor der Apple Watch

  4. Hdmyboy

    HDMI-Ausgang für den ersten grauen Gameboy

  5. Merkel-Handy

    NSA-Ausschuss kritisiert Stopp von Ermittlungen

  6. Unitymedia

    Liberty Global schafft Marke KabelBW ab

  7. NSA-Ausschuss

    BND trickst bei Auslandsüberwachung in Deutschland

  8. IT-Anwalt

    "Facebook geht bei neuen AGB illegal vor"

  9. Erbgut

    DNA überlebt Ausflug ins All

  10. Windows-Nachbau

    ReactOS bekommt neuen Explorer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

Smarthome: Das intelligente Haus wird nie fertig
Smarthome
Das intelligente Haus wird nie fertig
  1. Smart Home Das vernetzte Zuhause hilft beim Energiesparen
  2. Leuchtmittel Die Leuchtdiode kommt aus dem 3D-Drucker
  3. Agora, Energy@home und EEBus Einheitliche Sprache für europäische Smart Homes

Yoga Tablet 2 Pro im Test: Das Tablet mit dem eingebauten Kino
Yoga Tablet 2 Pro im Test
Das Tablet mit dem eingebauten Kino
  1. Lenovos Yoga Tablet 2 im Test Das Tablet mit dem Aufhänger
  2. Motorola Lenovo übernimmt Googles Smartphone-Sparte
  3. Yoga Tablet 2 Pro Lenovos 13-Zoll-Tablet mit Projektor und Subwoofer

    •  / 
    Zum Artikel