Mega Kim Dotcom gibt Termin für neues Megaupload bekannt

Dotcoms neuer Sharehoster soll am ersten Jahrestag der Durchsuchungsaktion gegen Megaupload in Betrieb gehen. Das US-Justizministerium hat für den Start von Mega schon neue Anklagen gegen Dotcom und sein Team angekündigt.

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Kim Schmitz alias Dotcom hat den Starttermin für seinen neuen Dienst Mega bekanntgegeben. Auf Twitter erklärte Dotcom: "Das neue Mega startet genau ein Jahr nach der Durchsuchung." Die umstrittene Durchsuchungsaktion fand am 20. Januar 2012 statt.

Bei der Durchsuchung seiner Villa im Januar 2012 durch Einsatzkommandos und die Polizei war Dotcom nach eigener Aussage von der Polizei misshandelt worden. Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden verhaftet und warten auf ein Auslieferungsverfahren. Rechner und Speicher wurden beschlagnahmt und die Plattform Megaupload offline genommen.

Der neuseeländischen Wirtschaftszeitung National Business Review sagte Dotcom, dass das US-Justizministerium ihn und sein Team bereits gewarnt habe, den Sharehoster Mega zu starten. In dem Fall würden die Anklagepunkte erweitert. Dotcom ist auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren und anschließend teilweise wieder freigegeben. Dem 38-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen "krimineller Geschäfte" und "Geldwäsche".

Auf Twitter hatte Dotcom weiter angekündigt, dass 90 Prozent des Codes für Mega fertiggeschrieben seien. Server und Rechtsanwälte stünden für den Launch-Termin bereit.

Mega: verschlüsselt und auf Distributed Hosting

"Das neue Mega unterscheidet sich durch neue Features und Innovationen, die Cloud-Storage sicherer und erschwinglicher machen, deutlich von Megaupload", sagte Dotcom National Business Review. Die US-Strafverfolger hätten diese Technologie noch gar nicht gesehen, würden aber bereits "Drohungen ausstoßen". Doch das "Gesetz und der gesellschaftliche Fortschritt" seien auf seiner Seite.

Bereits im September 2012 hatte Dotcom erklärt, dass Mega vollverschlüsselt sein werde. "Das neue Mega bringt Verschlüsselung für die Massen. Ohne Installation, ohne Mühe, Schutz der Privatsphäre mit einem Klick für jeden eurer Datentransfers."

Während die Server von Megaupload in den USA standen, setze Mega auf "Distributed Hosting". Zu Wired hatte er gesagt, dass sich jeder Hoster weltweit daran beteiligen könne. "Jedes kleine Garagenunternehmen" könne mitmachen. "Wir können mit jedem arbeiten, weil der Hoster selbst gar nicht sieht, was auf dem Server liegt."


nicoledos 31. Okt 2012

Da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn das System primär zum Datenaustausch unter...

BLi8819 30. Okt 2012

Ich sprach von Wuala, nicht von Mega.

megaboxblog 30. Okt 2012

Entweder das oder technologische Innovationen verzögern diese Prognose. -megabox...

megaboxblog 30. Okt 2012

dickes like hierfür.

Kaiser Ming 30. Okt 2012

steht doch da weil er meint das er zu dick ist

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