Meeresströmungen: Nasa macht tanzende Weltmeere sichtbar
Simulation der Meeresströmungen: Rolle der Ozeane im Kohlenstoffkreislauf erforschen (Bild: Nasa)

Meeresströmungen Nasa macht tanzende Weltmeere sichtbar

Mit einem riesigen Rechenaufwand hat die Nasa Abertausende Meeresströmungen der Erde visualisiert. Videos zeigen das Zusammenspiel der Wassermassen.

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Nie zuvor hat man das Rauschen der Meere so gesehen: Ob Golfstrom, zirkulierende Wassermassen entlang der Kanaren oder der Japanstrom Kuroshio - erstmals zeigt eine Visualisierung die Oberflächenströmungen der Ozeane des Planeten. Das Goddard Space Flight Center der US-Weltraumbehörde Nasa hat die wirbelnden Gewässer als Video veröffentlicht: in einer kurzen dreiminütigen und einer längeren, rund 20-minütigen simulierten Kamerafahrt um die Erde.

Zu sehen sind Zehntausende Ozeanzirkulationen, die auf Daten gleich mehrerer Beobachtungssatelliten und Messsysteme sowie Modellberechnungen beruhen. Neben optischen Aufnahmen, Temperatur- und Gravitationsdaten flossen auch Höhenmessungen von Radaranlagen in die Berechnungen ein. Das Ergebnis ist ein simulierter Flug über die Erde in einem Zeitraum von Juni 2005 bis Dezember 2007.

Koordiniert wurde der Blick auf die Weltmeere von dem Nasa-Projekt Ecco (Estimating the Circulation and Climate of the Ocean). Daran arbeiten Forscher des Massachusetts Institute of Technology im amerikanischen Cambridge mit Wissenschaftlern des Jet Propulsion Laboratory im kalifornischen Pasadena. Errechnet wurde die Simulation der Meeresströmungen von dem Nasa-Supercomputer Pleiades, einem der schnellsten Rechnersysteme der Welt.

Wirbel beruhen größtenteils auf tatsächlichen Messdaten

Die Daten, die die Ecco-Forscher sammeln, werden dazu verwendet, um etwa die Rolle der Ozeane im Kohlenstoffkreislauf zu erforschen. Sie helfen außerdem dabei, die derzeitige Entwicklung der polaren Ozeane zu beobachten.

Die Visualisierung kann allerdings nur die größten Strömungen veranschaulichen. Das sei nach Informationen der Nasa allein schon wegen der Auflösung in der Gesamtheit anders kaum möglich. Dadurch würden manche der größeren Ozeanzirkulationen auch etwas gleichmäßiger wirken als sie tatsächlich sind. Einmalig sei aber, dass die Wirbel größtenteils auf tatsächlichen Messdaten beruhen. Allein die Strömungen in kleineren Küstengebieten wurden von einem Klimamodell erzeugt.


PanicMan 19. Apr 2012

...muss ja immens sein! Die Rotationsenergie und Gravitation schließen wir hier mal aus...

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