Mediapad 10 FHD im Test: Huaweis Nexus-10-Konkurrent hat es schwer gegen Google
Das Mediapad 10 FHD von Huawei (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Mediapad 10 FHD im Test Huaweis Nexus-10-Konkurrent hat es schwer gegen Google

Mit dem Mediapad 10 FHD präsentiert Huawei ein dünnes Android-Tablet im Aluminiumgehäuse mit Full-HD-Display. Ob das Tablet mit einer anständigen Hardware, einem Preis von unter 390 Euro und einem separat erhältlichen Tastaturdock eine Alternative zum Nexus 10 sein kann, zeigt es im Test.

Anzeige

Huawei hat seinem neuen Modell Huawei Mediapad 10 FHD im Gegensatz zum bisherigen 7-Zoll-Mediapad ein 10 Zoll großes Full-HD-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln spendiert. Damit werden Inhalte scharf und in satten Farben dargestellt. Das schlanke Tablet ist gut verarbeitet und hat eine anständige Hardwareausstattung, wird allerdings mit der veralteten Android-Version 4.0.4 alias Ice Cream Sandwich ausgeliefert.

Huawei hatte das Tablet bereits auf dem Mobile World Congress (MWC) im Februar 2012 vorgestellt, bis zur Veröffentlichung in Deutschland dauerte es allerdings bis November 2012. Waren Anfang 2012 Android-Tablets mit Full-HD-Display noch eher selten, so gibt es mittlerweile einige Tablets mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und höher. Dementsprechend schwer hat es das Mediapad 10 FHD, insbesondere verglichen mit dem technisch besseren und gleich teuren Nexus 10. Die unsichere Aussicht auf künftige Updates seitens Huaweis trägt dazu bei.

  • Das Mediapad 10 FHD von Huawei hat einen 10 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Display hat eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Für das Mediapad 10 FHD ist ein Tastaturdock erhältlich. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Gerät kostet momentan im Onlinehandel unter 390 Euro. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche des Mediapad 10 FHD (Screenshot: Golem.de)
  • Die Statusleiste kann per Klick einfach ausgeblendet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit einer Schnellzugriffleiste können Funktionen wie WLAN oder Bluetooth direkt ein- und ausgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die von Android gewohnte App-Übersicht hat das Mediapad 10 FHD nicht, alle Apps werden auf dem Homescreen abgelegt. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Klick auf das Pluszeichen in der rechten oberen Ecke öffnet das Widget-Menü. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Pinch-Zoom kommt der Nutzer in die Seitenübersicht des Homescreens. (Screenshot: Golem.de)
  • Widgets können auch über ein Menü ausgewählt werden, das mit einem langen Klick auf den Homescreen aufgerufen wird. (Screenshot: Golem.de)
Das Display hat eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Im Inneren des Mediapad 10 FHD arbeitet ein K3V2-Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz von Hisilicon, die GPU hat 16 Kerne. Das Tablet hat 1 GByte Arbeitsspeicher. Ein Speicherkartensteckplatz für Micro-SD-Karten bis maximal 32 GByte Größe ist eingebaut. Dieser dürfte für viele Nutzer auch nötig sein, da die Größe des Flashspeichers lediglich 8 GByte beträgt, wovon dem Nutzer letztlich nur 6 GByte zur Verfügung stehen.

Das Tablet hat WLAN nach 802.11b/g/n, funkt also nur auf 2,4 GHz. Bluetooth wird in der Version 3.0 unterstützt, ein UMTS-Modem ist nicht verbaut. Ein GPS-Chip mit Kompassfunktion ist eingebaut, das Gerät ist außerdem DLNA-fähig.

Das Tablet hat eine Größe von 257,4 x 175,9 mm und ist nur 8,8 mm dünn, das Gewicht beträgt 584 Gramm. Das Nexus 10 von Google ist im Vergleich dazu mit 263,9 x 177,6 x 8,9 mm etwas größer, aber vergleichbar dünn. Mit 603 Gramm ist das Nexus 10 etwas schwerer.

Scharfes Display 

oSu. 07. Jan 2013

Und wo ist das Problem? Das Video von tabtech ist schon aussagekräftig genug. Wenn ein...

knarf 04. Jan 2013

1920x1080, eine 16:9-Fernseheraufloesung, die im Computerbereich nichts zu suchen hat...

Lapje 03. Jan 2013

Das muss man normalerweise gar nicht konvertieren...es sollte normalerweise reichen, das...

Planet 03. Jan 2013

Das hängt von der Android-Basisversion ab. Sollte das Mediapad jemals 4.2+ erhalten...

ronlol 03. Jan 2013

Mir ist als Besitzer eines Mediapad FHD bisher nur Whatsapp als inkompatible App...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Tester (m/w)
    Interhyp AG, München
  2. Produktmanager Digital (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München
  3. Mitarbeiter (m/w) für die Implementierung von Softwarelösungen
    DAN Produkte Pflegedokumentation GmbH, Siegen
  4. Web-Entwickler/in C# / ASP.NET
    TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bugzilla-Projekt

    Mozilla legt Tausende Nutzerdaten frei

  2. SEO

    Google entfernt Autorenhinweise in Suchergebnissen

  3. ARD.connect

    HbbTV-Angebote über Smartphone oder Tablet steuern

  4. Administrationswerkzeug

    HPs Oneview wird auf Racks, Tower und Netzwerk erweitert

  5. Ortsnetze

    Telekom startet Vectoring für 200.000 Haushalte

  6. HP Proliant DL160 und 180

    Mit neuen Einstiegsservern gegen Huawei und Supermicro

  7. Zoff in Wikipedia

    Foundation lenkt im Streit mit deutscher Community ein

  8. Olympus Pen E-PL7

    Systemkamera für Selfies

  9. Virtual Reality

    Leap Motion setzt auf Hände und Augen

  10. KDE

    Plasma Active auf Frameworks 5 portiert



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

Qnap QGenie im Test: Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
Qnap QGenie im Test
Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
  1. Qnap QGenie NAS-System für die Hosentasche
  2. HS-251 Qnap beschleunigt lüfterloses NAS-System
  3. QNAP TS-EC1080 Pro Erweiterbares NAS-System im Tower mit mSATA-Plätzen

Kinkobox angeschaut: E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
Kinkobox angeschaut
E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
  1. IT-Sicherheitsgesetz Telekomfirmen müssen Nutzer über Cyberangriffe informieren
  2. IT-Sicherheitsgesetz Unternehmen dürfen ungefährliche Angriffe anonym melden
  3. Cryptophone Telekom mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Smartphones

    •  / 
    Zum Artikel